Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche
Vorteile der Hauptwerk-Nutzung

Der Leser mag sich sicherlich im ersten Augenblick der Bildbetrachtung fragen, welcher Kontext denn dort herzustellen ist: Hauptwerk und "Lust auf Kunst"?
Nehmen wir einmal Folgendes an: Hinter diesem Lamellenvorhang befinden sich verschiedene Hauptwerk-Orgeln mit zahlreichen Samplesets. Wer von uns würde nicht gerne dieses Ladenlokal betreten? Einfach mal nur so, um die virtuellen Modelle von realen Orgel-Klangkonzepten unverbindlich zu testen, die einen künstlerisch-kreativen Umgang geradezu nur so herausfordern. Es könnte aber auch zum Betreten die bloße Neugierde motivieren, endlich mal auf einer Hauptwerk-Orgel zu spielen. So mancher hat vielleicht schon einmal Hauptwerk öffentlich bewertet, ohne jemals damit gespielt zu haben. Der imaginäre Gast dieses Ausstellungsraumes würde sicherlich denselben wieder verlassen - jedoch beeindruckt. Selbst wenn er entschiede, dass Hauptwerk für ihn nicht in Frage käme, so könnte er jedoch zumindest die Faszination nachempfinden, die diese Spielanlage mit sich bringt. Ulrich van Hutten hätte als Organist vermutlich den Satz zum Besten gegeben: Es ist eine Lust, mit Hauptwerk zu spielen.
Konkret vorgestellt: Wie klingt eine Hauptwerk-Orgel? Abgesehen davon, dass man sinnliche Eindrücke nicht schriftsprachlich ersetzen kann, sei hier eine Annäherung versucht.
Schritt 2: Stelle dir vor, in diesem Wohnzimmer steht ein Spiel-tisch und du kannst jedes Register dieser gehörten Orgel ziehen und spielen. Du hörst jede Pfeife in bestmöglicher Qualität, den Blasebalg, die Trakturgeräusche, den Tremulanten und den Raum an sich. Die Orgel ist dir nahe. Schritt 3: Stelle dir vor, die Orgel rückt dir nochmals akustisch näher und du nimmst dich mit dem Instrument am ursprünglichen Ort des Geschehens wahr. Du bist in den Klang eingebettet. |
Hauptwerk-Organisten zwischen den Stühlen
Einerseits muss Hauptwerk insbesondere bei vielleicht konservativ zu nennenden Organisten Verständnis finden, denen alles, was irgendwie nach Elektronik aussieht, relativ suspekt erscheint. Manche Hauptwerk-Marktbeteiligte verführt dieser Umstand sogar zu einer devot erscheinenden Grundhaltung, die in ihrer Beflissenheit grotesk erscheint. Andererseits macht HW der sog. Digitalorgelszene das mit Mühen erkämpft geglaubte Terrain streitig. Verständlicherweise wird auch angesichts insgesamt abnehmender Käuferzahlen ein ernstzunehmender und nicht nur klanglich überlegener Konkurrent in HW wahrgenommen. Zudem wurde durch den grundsätzlichen Dokumentationscharakter von HW-Orgelsets ein völlig neuer Bedarf beim Endkunden geweckt, der demzufolge synthetisch konstruierte Sakral- bzw. Digitalorgeln - mit ihren in der Regel kurzen Samples aus verschiedenen Orgeln für mehrere Töne - weniger akzeptiert. Vergessen sollte man jedoch nicht, dass jedes Hauptwerk-Orgelset eine mehr oder weniger subjekte Färbung besitzt und somit lediglich das "Modell einer Orgel" (Dr. Jiri Zurek) darstellt. Dieser Umstand wird gerne in anmaßend anmutenden Werbebehauptungen (im Sinne von "authentisches Klangerlebnis") vergessen. Ob man übrigens mit guten HW-Sets eine für Organologen belastbare Dokumentation schaffen kann, muss stark bezweifelt werden. Sogenannte Dry-Sets (mit Samples ohne Hall, aufgenommen aus recht naher Distanz) dürften einen größeren Aussagewert besitzen.
Es ist selbstverständlich, dass wir in diesem Zusammenhang nur von der Kombination hochwertiger und leider auch hochpreisiger Sets mit dem Programm Hauptwerk sprechen: Hauptwerk steht und fällt mit der Qualität des verwendeten Sets und der installierten Abstrahlung (Lautsprecher). Zu beachten wäre weiterhin der Umstand, dass einige Sets seit 2006 einen erheblichen Fortschritt gemacht haben, nachdem die Multiple-release-Technik erstmals eingeführt und zum jetzt unabdingbaren Standard wurde. So ist in jedem Falle die Frage zu stellen: Hauptwerk - wann und mit welchem Set?
Aufnahmen mit dem ersten HW-Set (St. Anne's/Moseley/UK) sind hoffnungslos veraltet und repräsentieren ein sog. Schwellenphänomen: Wenn ich erst einmal etwas Besseres gewohnt bin, dann kann ich zum alten Schlechteren kaum zurück. Es ist wie mit den Fingern zu essen angesichts der Kulturtechnik, mit Messer und Gabel speisen zu können.
Was sind Multi-Releases? Verschieden lang gespielte Töne regen den Raum in sehr unterschiedlicher Weise an (nicht-eingeschwungen bis stationär). Vor allem bei Zungenregistern und Mixturen sind die Frequenzen bei kurzen Tönen noch nicht stabil. Viele neue Sample-Sets repräsen-tieren diese Differenzen durch bis zu drei Sample-Ebenen, was zu wesentlich größerer Lebendigkeit und Authentizität auch bei Räumen mit trockener Akustik führt. So kann beim Legato-, Portato- und Staccato-Spiel die Anregung des Raumes realistisch darge-stellt werden. |
In der Regel wird wenig beachtet, welche Rolle die größtenteils kommerziellen Sampleset-Produzenten einnehmen: Einem großen Teil dieses Kreises gebührt ebensolche Aufmerksamkeit wie dem Initiator Martin Dyde. Ohne ihre jahrelange und auch innovative Arbeit wäre Hauptwerk nicht vorstellbar und letztlich nutzlos.
Die professionelle Wahrnehmung des Hauptwerk-Ansatzes ist vorangeschritten. Die Einbindung in den Internationalen Masterstudiengang OrganExpert oder beispielsweise die Installation einer großen Hauptwerk-Orgel in einem portugiesischen Konservatorium ist ebenso erfreulich wie die zahlreichen Installationen insbesondere bei Kirchenmusikern, für die Anton Doornhein als Beispiel angeführt werden mag. Dass sich renommierte Organisten im Hause der Eheleute Glebe in Bochum die Klinke in die Hand geben, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Gleichwohl darf man nicht außer Acht lassen, dass sich angesichts der in summa hohen Preise guter Samplesets viele Kirchenmusiker und Studenten "Hauptwerk" - wenn sie denn diese Art der Übungsgelegenheit benötigen - pekuniär nicht leisten können. "MyOrgan" scheint in diesem Zusammenhang nach wie vor (inclusive aller klanglichen Einbußen) eine günstige Alternative darzustellen. Offensichtlich wurde aus diesem Grunde die Free-Version von Hauptwerk (mit reduzierten Leistungsmerkmalen) angeboten.
Die professionelle Nutzung von Hauptwerk-Orgeln ist die eine Seite. Die andere scheint eine vielleicht sehr menschliche und authentische zu sein: Es gibt viele Orgelliebhaber, die geradezu leidenschaftlich von diesem Instrument erfüllt sind und sich oft auch in fortgeschrittenen Jahren Träume erfüllen möchten. Hauptwerk bietet ihnen den häuslichen Zugang zu Klangkonzepten, denen sie auch aus einer wie auch immer berechtigten Bescheidenheit heraus ansonsten nie hätten. Musik besitzt hier - wie auch bei hochprofessionellen Musikern - eine mehr als therapeutische und lebensbejahende Funktion, die nicht zu erwähnen schier verachtend wäre. Wieviel Spießertum gibt es insbesondere in der Musikszene! Andersherum formuliert: Welche umfassende Gnade stellt Musik dar?
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Eine grundlegende Frage: Wie nutze ich Hauptwerk?
1. Nutze ich HW als spielfreudige Dokumentation bzw. Modell einer real existierenden und möglicherweise historisch bedeutsamen Orgel inklusive Raumklang auf derzeit bestmöglichem Klangniveau? 2. Nutze ich HW als virtuelle Pfeifenorgel mit sog. trockenen Samples in einem Raum, der den Orgelklang dominant bestimmt (Hausorgel/Kirchenorgel)?
3. Nutze ich HW als hochwertigere Quasi-Digitalorgel (ggf. mit einem trockenen und maßgeschneiderten Sample-Set)?
Es mag hier bewertender Weise angemerkt sein, dass Nr. 1 den Königsweg darstellt, hingegen dürfte Nr. 3 - insbesondere in Verbindung mit einem künstlichen Nachhall - weniger die Vorzüge des Programms unter Beweis stellen. Künstlicher Nachhall, wie man ihn von Digitalorgeln kennt, mag zuweilen ein gewisses Befremden evozieren.
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1. Merkmal der Flexibilität
Der Leser kann anhand dieser genannten Kategorisierungen beobachten, dass HW recht flexibel zu betreiben ist. Die Disponibilität zeigt sich nicht nur in der aufgezeigten Art der Nutzung, es ist auch durch das modulare System an sich bedingt: MIDI-Spieltisch mit Registerschaltern oder Touchscreen, PC mit spezieller Audiokarte, Abstrahlung und Orgelsets. Jeder Baustein kann zu jeder Zeit ausgetauscht werden und somit eine Aktualisierung erfahren.
Darüber hinaus wird jedem User die Entscheidung überlassen, ob er sich an seiner Hauptwerk-Orgel als immerwährender Bastelstube erfreut oder ob er das Gesamt-Sorglos-Paket mit Garantie bei einem Hauptwerk-Händler bestellt und sich diese mit voller Dienstleistung zum "Einschalten und Üben" einrichten lässt. Zwischen diesen zwei Nutzungsarten gibt es ein weites Feld der individuellen Entscheidungen. Dieses besagte weite Nutzungsfeld generiert gleichzeitig auch ein großes Preissegment, in dem für jeden Geldbeutel etwas dabei ist. In Zeiten rückläufiger Nettoeinkommen bei gleichzeitig steigender Kapitalanhäufung steht Folgendes fest: Der finanziell notorisch "klamme" Musikstudent kann ebenso etwas Hochwertiges finden (wenngleich auch weitaus weniger in der Anzahl) wie der Orgelliebhaber, der - um mit Heinrich Heine zu sprechen - sein Schiff im Hafen weiß. Die in der Regel historischen Orgeln, die in hochwertiger Form gesamplet wurden, sind u.a. allerdings auf Grund des eingeschränkten Manualumfangs weniger als Praxis-Orgeln nutzbar.
Selbstredend dürfte der Hinweis auf die zu nutzenden und letztlich in der Anzahl unbegrenzten Samplesets sein. Der kritische Hauptwerk-Betrachter mag jetzt sicherlich einwenden, dass es keinen Sinn hat, alle Sets zu horten und viel Geld dafür auszugeben. Der reflektierte Hauptwerk-Nutzer wird sagen: Richtig! Die Entscheidung kann ich selbst fällen, wenngleich auch relativ hohe bis überhöhte Setpreise auffallen. Ich kann mir einerseits lediglich ein einziges Set zulegen, andererseits kann ich mir jedoch auch im Laufe der Zeit theoretisch alle Sets kaufen und sie je nach Lust und Laune nutzen. Die Entscheidung fälle ich als mündiger Konsument zu einem beliebigen Zeitpunkt. Es ist reizvoll zu wissen, dass ich selbst in den weiteren Jahren die Möglichkeit habe, völlig neue Orgel- und Spielerfahrungen in den heimischen vier Wänden sammeln zu können.
Hier geht's zum kompletten Sample-Set-Katalog
Fassen wir das Gesagte zusammen: Eine HW-Orgel ist in nachhaltiger Weise flexibel und somit im Laufe der Jahre immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen oder an dem veränderten Geschmack des Nutzers auszurichten, ohne die Gesamtheit neu einkaufen zu müssen. Hier sei ein sicherlich provokantes Zitat eingefügt: "Klang-Monolithen, die spätestens nach zehn Jahren völlig überholt und nur noch einen Bruchteil ihres Neupreises wert sind, kennt Hauptwerk nicht." Das finanzielle Risiko eines erheblichen Wertverlustes beschränkt sich grundsätzlich auf den PC.
Allein die Tatsache des späteren Wechsels eines der genannten Bausteine dürfte einen erheblichen und weitreichenden Preisvorteil darstellen, der von vielen bereits bei der Erstanschaffung gerne zur Kenntnis genommen wird. Ist es aber nur der pekuniäre oder konzeptionelle Vorteil, der die manchmal als missionarisch monierte Faszination an dieser Art von häuslicher Orgel ausmacht? ++++++++++++++++++++
2. Merkmal der suggestiven Glaubwürdigkeit
Hauptwerk ist in der Lage, das Reale äußerst glaubwürdig zu repräsentieren. Konkret bedeutet dieses: Ich kann eine Hauptwerk-Aufnahme (mit einem hochpreisigen und guten Set dt. Machart) das sei vorausgesetzt) nur noch sehr schwer von einer Orgel-CD unterscheiden. Mehr noch: Organisten, die eine gut gesamplete Orgel kennen, berichten immer wieder davon, wie gut der Klangcharakter durch Hauptwerk und ein Sampleset wiedergegeben wird. Freilich sollte man nie vergessen, dass es sich um Lautsprecherklang handelt, der immer - mögen die Lautsprecher auch noch so gut sein - Lautsprecherklang bleibt. So sollte das Wort "authentisch" nicht verwendet werden und wirkt erkenntnistheoretisch etwas naiv.
Mit einem guten Set kann ich die verzögerte Ansprache auch von einzelnen Zungenregistertönen oder die anschlagsbedingte veränderte Pfeifenansprache bei Registern (attack samples) wahrnehmen. So sieht Detailtreue aus, die selbst feinste Gehöre besticht. Es ist also auch aufgrund solcher Abbildungsgrößen möglich, sich in den Klangraum der gesampelten Orgel hineinzuversetzen, ohne bei psycho-akustischer Betrachtung auf den Unterschied zwischen Realität und Abbildung hingewiesen zu werden. Mit anderen Worten: Hauptwerk macht es einem sehr leicht, an die Echtzeit der Klänge zu glauben.
Das Original hat nichtsdestotrotz folgende Botschaft: Ich, das Unikat, die gesamplete reale Pfeifenorgel, bin per definitionem nicht ersetzbar. Allein die Tatsache einer quasi elektrischen Traktur bei Hauptwerk lässt als systemische Schwäche die Grenze des Virtuellen deutlich werden.
| "... Until the day before yesterday, when I had a visitor who wanted to learn and hear more about Hauptwerk etc. So, I tried to demonstrate some of my sample sets, among which Leens. Of, course I played the world famous Vox Humana and looking at my visitor, I noticed he goes goose-flesh!!, so exciting and beautiful he found the quality of this sound. ..." (opus 138/21.08.2008) |
Hauptwerk wirft in bislang unbekannter Weise die Frage auf: Was ist Realität? Hauptwerk täuscht eine digitale Realität in einem Maße vor, dass Fachleute nicht mehr wissen, was "echt" und was "virtuell" ist. Es stellt kein Problem mehr dar, eine CD-Aufnahme mit Hauptwerk herauszugeben, deren Virtualität niemand bemerkt.
Der geneigte Leser stellt jetzt fest, dass wir damit in Gefilde vordringen, die einer erhöhten Reflexion zugeführt werden müssen. Diese Reflexion können wir an dieser Stelle niemandem abnehmen. Jeder hat zu entscheiden, wie er dieser aufgeweichten Realitätsgrenze gegenübertritt. Eine Möglichkeit besteht darin, sich bewusst für die pragmatische Nutzung von Hauptwerk zu entscheiden und zugleich um die "Gefahren" zu wissen.
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3. Merkmal des kognitiven Ungleichgewichts
Jeder, der sich mit dem Groß-Instrument Orgel auseinandergesetzt hat, weiß Folgendes: Es bereitet eine unheimliche Freude, neue Instrumente kennenzulernen. Man will sie hören und erfahren. Das sog. kognitive Ungleichgewicht, sie noch nicht zu kennen und zum Klingen gebracht zu haben, muss ausgeglichen werden - unbedingt. Hauptwerk bietet eine hervorragende Möglichkeit, Raum und Zeit zu überwinden.
Auf den Punkt gebracht heißt das: Mit Hauptwerk lernt man eine Menge über individuelle Orgeln und über Orgeln im Allgemeinen kennen. Ohne diese ein Orgelset umgebenden Informationen ist eine Nutzung nicht vorstellbar. Bereits der Kauf eines Sets impliziert die Auseinandersetzung mit der abgebildeten realen Orgel. Man denke in diesem Zusammenhang an die Diskussionen um das sog. Zwolle-Set des Prager Theologen Jiri Zurek.
| "Es gibt wohl keine andere Orgel, die in Fachkreisen als auch bereits bei der Ankündi-gung des Sample-Satzes unter den Hauptwerkfreunden so unterschiedliche Reak-tionen und Meinungen über ihre zukünftige "richtige" Disposition auslöst, wie das Instrument in der St.-Michaelskirche - auch die "Große" genannt - zu Zwolle." (Dieter Thomsen) |
So ist der Kreislauf des Haben-Wollens letztendlich ohne ein Ende und nur dem eigenen Geldbeutel oder der Tugend des Maßes anempfohlen. Man mag diesen Umstand der Systematik von Hauptwerk und Hauptwerk-Orgelsets vorwerfen oder nicht, eine Chance besteht zweifelsohne darin.
Nehmen wir ein konkretes Beispiel, das in gewisser Weise beliebig austauschbar und aktualisierbar wäre:
Das Set von Lavender AUDIO "Old Independent Church, Haverhill, Suffolk" mit der 1901 von James Jepson Binns gebauten dreimanualigen Orgel fordert eine Auseinandersetzung mit der realen Orgel heraus, um sie verstehen zu können. Es wird mir als Nutzer deutlicher, was den Klangcharakter britischer Orgeln ausmacht. Ich erfahre, dass Binns die Prinzipalchöre im Sinne des hochkarätigen deutschen Orgelbauers Edmund Schulze sehr zu schätzen wusste. Alle organistische Neugierde ist zu befriedigen: Wissen und Spielen, das ist hier der Genuss. Kein Sample-Set ohne Hintergrund. Vernetzte History ist angesagt.
Für den passionierten und immer wieder neugierigen Musiker ist diese schier endlose Erneuerbarkeit des Reizes eine starke Seite des Phänomens. Sie stellt eine gute Möglichkeit der nachhaltigen Musiziergelegenheit Hauptwerk dar.