Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche

                            

Aktuelle Kulturnachrichten                                          Orgel & PC - Virtuelle Pfeifenorgel - Hauptwerk ...   Tägliche Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine  

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Hinweis für die Nutzer des Browsers Mozilla Firefox etc.          *****************************************************************      Neues/Überarbeitetes stets im oberen Viertel der Seite! 

  

Benedikts Stoßtrupp

Der Theologe und Journalist Peter Hertel, der durch sein Buch "Schleichende Übernahme" als Kenner und Kritiker der sehr umstrittenen Organisation "Opus Dei" bekannt ist, hatte das Feature "Benedikts Stoßtrupp" (1. Kap.) dem Journal bereits vor längerer Zeit zur Verfügung gestellt. Die derzeitige Diskussion um die Piusbruderschaft dürfte dieser Audio-Datei eine erstaunliche Aktualität verleihen, denn die aktuellen kirchenpolitischen Vorgänge können nicht ohne die nachhaltig strukturellen Mentalitätsveränderungen des päpstlichen Umfeldes verstanden werden.  mehr   

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Wie sieht es mit dem Protest der Gläubigen außerhalb Deutschlands aus? - Interview mit Dr. Thomas Seiterich 

Podcast: http://streaming.tagesschau.de/bb/redirect.lsc?content=download&media=http&stream=tagesschau/2009/0219/AU-20090219-1645-4701.mp3 

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Heinrich-Gottfried-Trost-Jahr 2009:                                                             Neue Werbestrategie bei Organartmedia

Allererste Demos eines virtuellen Modells der Trost-Orgel zu Waltershausen werden hier gepostet. Zunächst sind Midi-Dateien für das Orgelspiel verantwortlich, sog. Live-Recordings sollen in Bälde folgen.

http://www.contrebombarde.com/concerthall/user/52                                                                                                            oooooooooooooooooooo            

Norbert Mette im Interview: "Geniestreich des Heiligen Geistes"   

"... Der Religionswissenschaftler Norbert Mette hat die Forderung des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller an drei katholische Theologieprofessoren nach einem Widerruf ihrer Unterschrift unter eine an Papst Benedikt XVI. gerichtete Petition kritisiert." (Deutschlandradio Kultur - 18.02.2009)

Podcast: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/02/18/drk_20090218_1509_75e73810.mp3  

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High Fidelity und Orgelklang (Folge 4)

Der nunmehr abschließende Test- und Experimentier-Bericht Hans-Jochen Naumanns ist jetzt verfügbar. Naumann zeigt auf, wie man bei dem Herantasten an eine optimale Abstrahlung Geld sparen kann. In erster Linie waren diese Experimente zunächst - von der Motivation her betrachtet - dem Spezialsampler Hauptwerk zugedacht, erweisen sich jedoch in ihrem vermittelten Hintergrundwissen aus der High-Fidelity-Szene als sehr profund und vielschichtig. Deswegen sind die Ergebnisse ebenso auf das ermüdungsfreie Hören von Orgel-CDs bzw. -DVDs zu übertragen.  mehr

Herrn Dipl.-Ing. Hans-Jochen Naumann sei an dieser Stelle ein herzlicher Dank für seine Bemühungen ausgesprochen!

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Catholic reform movements start international Petition "For the full recognition of the Second Vatican Council" 

Katholische Reformbewegungen auf der ganzen Welt protestieren gegen die Aufhebung der Exkommunikation der Bischöfe der Pius-Bruderschaft durch Papst Benedikt XVI., denn es ist seit langem bekannt, dass die Theologie der Pius-Bruderschaft eine antisemitische bzw. antijudaistische Ausrichtung besitzt. Selbst ohne den Fall Williamson - die Entscheidung des Papstes bleibt ein gravierender Fehler. Obwohl als Akt zur Wiederherstellung der Einheit in der katholischen Kirche dargestellt, wurde dadurch in Wirklichkeit die Spaltung innerhalb der katholischen Kirche nur noch vergrößert.                                                  
http://www.we-are-church.org
                                     

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Kostenfreie MP3-Dateien bei Orgelbau Scrabl

Ein klein wenig muss man schon suchen, bis man die rechte Datei zum Herunterladen findet. Manchmal ruft der Media-Player (es gibt Gott sei Dank Alternativen) nach einem Codec, einige Male ist die Datei nicht vollständig oder man poltert hinein. Nichtsdestotrotz: Das Angebot ist kostenfrei. Und spätestens mit Bach und "O Mensch, bewein dein Sünde groß" wird der Suchende belohnt, weil er zur inneren Ruhe genötigt wird. Albert Schweitzer lässt hier herzlich grüßen und wird in der Zelebration der einzelnen Phrasen sicherlich um Längen übertroffen, fast im Übermaß - als hätte sich der Interpret Milko Bizjak vor dem nahenden Ende des Satzes drehen und wenden wollen.

http://www.skrabl.com/de/glasba.htm  

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Peinliche Ghetto-Mentalität:                                            "Bischof M., in dieser Not, haut und trampelt ..." 

Was geht nur in Kopf und Herz des Regensburger Bischofs vor, der in hilflos defensiver Weise drei Universitätslehrende maßregeln möchte, die die o.g. Petition mit ihrer Unterschrift versahen?

"Sollte der Konflikt sich verschärfen, dürfte er bundesweite, gar weltkirchliche Dimensionen annehmen. Müller hat seinen Brief auch an die Chefs der Glaubens- und Bildungskongregation geschickt und sich damit selber unter Zugzwang gesetzt." (Süddeutsche Zeitung - 18.02.2009)  

"Johannes Grabmeier von der "Laienverantwortung Regensburg" sagte, Müller werde von zwei Triebfedern gesteuert, "seiner Anbiederung an die Person des Papstes und vom ständigen und reflexartigen Entwickeln von Verschwörungstheorien"." (Bayrischer Rundfunk 17.02.2009)

Bereits der Mitbürger mit Basis-Intelligenz schüttelt den Kopf, der Agnostiker lächelt milde und ... ja der engagierte Katholik schämt sich. Taktisch allenfalls unklug wird jetzt der Skandal um die devote Annäherung an die ewig gestrigen Pius-Brüder um vielleicht mehrere Akte verlängert und neue Motive des oftmals bereits gefühlten inneren Kirchenaustritts generiert - abgesehen davon, dass die Petition noch mehr Publicity erfährt. Bischof Müller bringt die Thematik kluger Bischofsernennungen unter Beachtung intellektueller Kompetenzen in einer ganz neuen Weise wieder auf die Tagesordnung. Nebenbei: Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch setzte sich mit kritischen Professoren aufs Podium und diskutierte.

Kirchenprotest als gesunder Vorgang

Prof. Klaus Müller/Münster: "Wenn es so etwas wie das Wirken des Heiligen Geistes geben soll, setzt das immer das bestmögliche Mit-Wirken des Menschen voraus. Das bedeutet im konkreten Fall eine kluge, sorgfältige, abwägende Auswahl von Bischofskandidaten."

http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=266703  (häufig Serverfehler!)

http://www.ksta.de/html/artikel/1233584052305.shtml

Buchtipp: http://books.google.de/books?id=HOAqeESdm3sC&printsec=frontcover&source=gbs_summary_r&cad=0#PPP1,M1

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Zitat: Gotteslob 634

5. In einem Glauben laß uns dich erkennen, in einer Liebe dich den Vater nennen, eins laß uns sein wie Beeren einer Traube, daß die Welt glaube.

6. Gedenke, Herr, die Kirche zu erlösen, sie zu befreien aus der Macht des Bösen, als Zeugen deiner Liebe uns zu senden und zu vollenden.

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Ewald Kooiman in Concert 

http://orgelconcerten.ncrv.nl/ncrv?nav=hpaduCsHtGAkBxB&themaurl=scbdsEsHtGAkBdCKyB  

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Mehr kirchliche Demokratie?

Eines ist sicher: Die österreichische Causa Dr. Gerhard Maria Wagner ist einzigartig und mehrdimensional kühn zugleich. Erhöhte Kirchenaustrittszahlen und angekündigter weiterer massiver Widerstand haben alle - demokratischen? - Akteure zur Besinnung gebracht. Gewiss müsste man klären, mit welchen demokratischen Prämissen im kirchlichen Feld zu arbeiten wäre, sofern man sie denn wirklich zu leben beabsichtigt. Oft wird de facto nur ein Austausch der Machtverhältnisse gewünscht, weil man eine anachronistisch wirkende Priesterkirche nicht mehr für erträglich hält. Insofern sollte man auf der Hut sein vor allzu verführerischen Demokratie-Plattitüden. Besonnenheit und Zähigkeit sind angesagt.

Mehrere Dinge fallen auf: 1. Das Volk hat sowohl mit den Füßen und als auch mit "modernen" Medien abgestimmt. 2. Die bischöflichen Paramente schienen dem Vernehmen nach bereits gekauft worden zu sein. 3. Die Gefahr eines inneren Kirchenaustritts wurde erkannt (- so z.B. durch den Linzer Bischofsvikar). 4. Ein Fall Kurt Krenn wäre heute weniger wahrscheinlich. 5. Das österreichische Kirchenfinanzierungsmodell besitzt ein andere - und heftige - Hebelwirkung. 

Bischöfliche Krisensitzung 

http://oe1.orf.at/inforadio/102522.html?filter=0 (mit Audio-Streaming)

"Aus Fehlern die richtigen Konsequenzen für die Zukunft ziehen" (16.02.2009)  

http://www.kathweb.at/content/site/focus/database/24262.html      

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O-Ton Kardinal Lehmann

"... Ich musste mir doch von vielen Leuten sagen lassen: Wie kann man sich jetzt einen Termin von den Piusbrüdern stellen lassen, dass er bis zum 28. Februar weiß, ob der Holocaust stattgefunden hat oder nicht? Das ist eigentlich im Grunde fast lächerlich. Und dass also man die eigene Autorität so strapazieren lässt, dass man das eigentlich anhebt und nicht selber Termine setzt und sagt: "Innerhalb von drei Tagen muss ich jetzt eine Antwort haben" - und dann werden Maßnahmen ergriffen im Grunde genommen, also auch gerade liberale Leute verstehen nicht, dass man so Katz und Maus mit sich spielen lässt. Und deswegen muss das irgendwie auch irgendwie rasch zu Ende gehen."

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/idw_dlf/919730/ 

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Sebastian Küchler-Blessing                                               & "O Traurigkeit, o Herzeleid" ...

http://www.youtube.com/profile?user=sebastianKB&view=videos                

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Wieder Theologen von rigiden römischen Strafmaßnahmen betroffen

In der Phase der diplomatischen Schachzüge und Beschwichtigungen nach dem Eklat um die Piusbruderschaft und deren Bischof Williamson besitzen Nachrichten von der wenig verständlichen Unverhältnismäßigkeit vatikanischer Kirchenpolitik eine besondere Bedeutung. Theologen wie Roy Bourgeois, Waclaw Hryniewicz und Roger Haight haben aktuell keinerlei Chance, ebenso wie die Piusbrüder mit päpstlicher Clementia bedacht zu werden. 

Barmherzigkeit statt Strafe? 

"Wie groß der Skandal ist, den Benedikt produziert hat, wird umso deutlicher, je mehr man sich vor Augen führt, wie gleichzeitig andere Personen und Gruppen in der Kirche römisch-drakonisch bestraft werden. Wann erfahren Bischof Jacques Gaillot, die Theologen Gotthold Hasenhüttl und Hans Küng, wann erfahren die Priesterinnen, wann erfahren Leonardo Boff, Jon Sobrino, ja die Befreiungstheologen insgesamt Rehabilitation gemäß der jetzt vom Papst ausgegebenen Devise: Barmherzigkeit statt Strafe? Der Papst, so scheint es, ist nur an einer Versöhnung mit dem rechten Spektrum interessiert. ... Auch die Frauenorden in den USA sind in das Visier des Vatikans geraten, weil sie sich für Roy Bourgeois zu Hunderten mit Unterschriften eingesetzt hatten. Roms Reaktion: eine Inspektion der Frauenorden."

(aus: Publik-Forum Nr. 3 - 13.2.2009)

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Neue Orgelmusik von und mit Peter Gawol:

Eine kleine Entdeckung inmitten des Alltags mit der Empfehlung: "Aria americana - 2. Satz der Sonatine C-Dur"!

- zahlreiche Aufnahmen und kostenfreie Noten unter:

http://www.kirchenmusikliste.de/dl/index.php?sub...00912e

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Forenkultur-Analyse 

"... Etwa 15 Mitglieder diskutieren seit langer Zeit über alle Themen hinweg miteinander; die anderen Mitglieder sind entweder längst ausgestiegen, niemals aktiv gewesen oder schauen nur zu, was die 15 Diskutanten schreiben, wobei von diesen noch einige mit doppelten und dreifachen Nicknames unterwegs sind.

Wer die Foren genauer analysiert, stellt fest: es dauert kaum 8 bis 10 Einträge und das ursprüngliche Thema ist aus den Augen verloren; die Diskussion verliert sich in den Weiten der Assoziationen, die jeder und jede zu den eventuellen Reizworten des jeweiligen Vorschreibers hat ..." (aus der Begründung einer Foren-Schließung) 
                                                                                                      
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Der Mensch als Zufallsprodukt?

In der Tat hätten die Voraussetzungen auf unserem Erdenball nur ein klein wenig anders sein müssen und so wäre bis heute kein Mensch auf ihm vorhanden. Wahrscheinlich wäre auch niemand da, der dieses festzustellen in der Lage wäre. Eine irre Vorstellung, die dem Umstand Rechnung trägt, dass der Geburtskanal der Schöpfung doch relativ eng war! Aber muss man gleich ins Extreme verfallen und fundamentalistisch wie die Neo-Kreationisten vom sogenannten Intelligent Design sprechen? Hier gerät der christliche Glaube zur unglaubwürdigen Schöpfungsapologetik und begibt sich auf das Niveau der zu sehenden Karikatur, die unreflektiert grundsätzliche Ängste und deren Abwehrversuche spiegelt. Übrigens behauptete Darwin niemals, dass der Mensch vom Affen abstamme.

Es kommt der Verdacht auf, die Behauptung von Intelligent Design im Zusammenhang einer Lückenbüßerfunktion zu sehen: "So nannte der Jesuit Marc Leclerc, Philosoph an der Päpstlichen Universität Gregoriana, die "Intelligent Design"-These "völlig inakzeptabel". Gott komme nicht wie ein "deus ex machina", um Erklärungslücken zu schließen, die es in einer wissenschaftlichen Theorie gebe. Auch der Fundamentaltheologe Giuseppe Tanzella-Nitti bemängelte, dieser Denkansatz wolle die Rolle des Schöpfers letztlich in Richtung einer Intelligenz-Instanz verlagern."

http://www.kathweb.at/content/site/focus/database/24177.html

Eine relaxte Einigung auf die Schnittmenge des Wesentlichen bietet sich an: In den beiden Schöpfungserzählungen wird nicht dargestellt, wie Gott die Erde erschaffen hat. Nein, es wird narrativ bebildert, dass er sie gemacht hat. Gleichwohl stellt sich hier aber wieder die dringliche Frage: mit oder ohne Plan? Hat er nur den Anstoß gegeben, so wie es die Anhänger des Deismus meinen? Wir wissen es nicht und staunen nur fassungslos ob mancher Kreatur. Ebenso schließt dieses Staunen aber die Klage angesichts des Leidens zahlreicher Kreaturen nicht aus, ja es fordert sie sogar heraus. Insofern ist es nachrangig, darüber befinden zu wollen, ob man vielleicht in 200 Jahren ein noch besseres Denkmodell als das des Theologen Charles Darwin finden könnte. Die Sinnfragen der menschlichen Wallfahrt vermag ohnehin keine Wissenschaft abschließend zu klären. Auch die jeweiligen Hardliner im Evolutionsdiskurs können das nicht bewerkstelligen. Das tiefe Bewusstsein, in Gott geborgen zu sein, wird weder bestärkt noch erschüttert. Diese Fragen bohren weiterhin unerschütterlich - mit oder ohne Darwin und Kreationisten: Woher kommen wir? Wozu sind wir da? Wohin gehen wir? 

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High Fidelity und Orgelklang

Für den einen oder anderen Orgel-CD-Audiophilen mögen die Test- und Experimentier-Berichte Hans-Jochen Naumanns eine Bereicherung sein. In erster Linie waren sie zunächst - von der Motivation her betrachtet - dem Spezialsampler Hauptwerk zugedacht, erweisen sich jedoch in ihrem vermittelten Hintergrundwissen aus der High-Fidelity-Szene als sehr profund und vielschichtig. Deswegen sind die Ergebnisse ebenso auf das ermüdungsfreie Hören von Orgel-CDs bzw. -DVDs zu übertragen.            

"Als Testmaterial dienten Demos der verschiedenen Samplesethersteller. Die tonalen Unterschiede im Vergleich zur Kopfhörerwiedergabe waren sehr gering, dagegen war der Eindruck einer körperlichen Nähe zum Instrument je nach Orgeltyp verschieden. Ebenso die Durchsichtigkeit der Aufnahmen. Kleinere sind deutlich näher, sind im Raum."                

"Die Angebote an Rundstrahlern sind begrenzt, schon deshalb, weil das entspannte Langzeithören von Musik im Zeitalter des “ultimativen Soundkicks“ eine Ausnahme bleibt und nur von einer Minderheit geschätzt wird. Zwei Bauarten haben sich bei den Zwei-Weg-Systemen etabliert: der „Gleichtakt“ – und der „Gegentakt“ – Wandler. Die Ersteren strahlen Mittel - und Hochtonsysteme - übereinander angeordnet - „gleichsinnig“ nach nach oben auf ihre Reflektoren, beziehen die Raumdecke mit ein. Beim „Gegentaktsystem“ ist der Hochtontreiber nach unten auf seinen Reflektor gerichtet und bedient so vorwiegend die Horizontalbeschallung auf 360°."   

Beitrag 1 - Beitrag 2 - Beitrag 3                                  

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Demokratie oder Meuterei? - Mehrheit der Dechanten sagt Nein zu Wagner als Weihbischof

"... Zur Frage, ob der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz selbst dem Papst Wagner als Weihbischof vorgeschlagen habe, was von Abt Gregor Henckel-Donnersmarck behauptet und von Schwarz dementiert wird, stellt der päpstliche Nuntius Erzbischof Edmond Farhat im Nachrichtendienst KATH.NET fest: „Die Nominierung eines Bischofs wird nicht im Alleingang gemacht und ein Weihbischof wird nie ernannt, wenn er nicht von seinem Ortsbischof vorgeschlagen wurde.“ 

Pfarrbriefservice.de sei an dieser Stelle ein herzlicher Dank für die Bereitstellung des Bildes ausgesprochen.

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Warnung vor "rechten" Tendenzen in der Kirche

"... Auch die Ernennung des neuen Linzer Weihbischofs Gerhard Maria Wagner kritisierte Propst Fürnsinn: "Grundsätzlich ist es nicht sehr sinnvoll, wenn Menschen in solche Ämter berufen werden, die wieder eine gewisse Spaltung oder ein Auseinanderdriften in einer Diözese erzeugen." ..."

http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/24084.html

Master of disaster: Rehabilitierung vs. Ex-Exkommunikation

Die beispiellosen, höchst einseitig wirkenden und nicht vermittelbaren Bemühungen des Vatikans um die Einheit der Kirche haben in Frankreich, Österreich, der Schweiz und insbesondere in Deutschland einen Sturm der Entrüstung entfacht, der lange angestaute Frustrationen hinsichtlich des kirchlichen Kurses artikulierte. Insofern geraten hier mehrere Phänomene in eine sehr brisante Gemengelage. Die Nachricht, dass die Piusbruderschaft dem mittlerweile sehr bekannten Bischof Williamsen die Leitung des argentinischen Priesterseminares entzogen hat, lässt vielleicht auf unterschiedliche Lager innerhalb dieser kirchlichen Splittergruppe schließen. Was ändert dieses jedoch an den grundsätzlichen Fragestellungen von Kirche und Welt? Interessant und aufschlussreich wirkt der Umstand, dass in Williamsons Blog die Musik zu Rate gezogen wird.

http://www.youtube.com/watch?v=5cnSbGV8i5Y&hl=de

http://www.domradio.de/CoMET/Audio/18440.wma  
(ursprüngliche Sendung von Radio Vatikan - Titel: Der ahnungslose Papst?)                                                                                         
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Highland Bagpipe/Scottish Smallpipe & Orgel

"Ob in Barock Suite, Choral Concerto oder der Bulgarian Suite: es steht nicht nur die Verschmelzung mit Orgelsound und dem Klangraum Kirche im Vordergrund, sondern auch die Emanzipation des Instruments von seinem hierzulande üblichen Dasein als exotischer Farbtupfer. Ergänzt wird das Programm mit Tin Whistle und Perkussion (Renaissance Suite) und Orgelsoli, die die klanglichen Möglichkeiten der jeweiligen Orgel nutzen."

Demos:  http://www.duo-contrario.de/d/tracklist.html 

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Peter Bengtson in Concert

Die ersten bei Contrebombarde.com eingestellten Hauptwerk-Aufnahmen hat Peter Bengtson wohl in den lauten Passagen bedauerlicherweise übersteuert, was offensichtlich an einem falsch eingestellten Wert beim built in recorder des Programmes Hauptwerk lag. Die neueren Aufnahmen sind merklich besser ausgesteuert. Leider verwendet er ein eher unter einigen Gesichtspunkten mittelmäßiges Sampleset. Auch wenn es hier einen kleinen Abzug in der B-Note gibt: Die Einspielungen sind außerordentlich gut und zeugen von einer hohen musikalischen Professionalität. Auf die weiteren - immerhin kostenfreien - Aufnahmen darf man gespannt sein. Seine Kommentare zu den einzelnen Werken sind recht ansprechend. Hier einige Beispiele:

1. "Messe de la Pentecôte" was composed in 1949-1950 and premiered in 1951. This is the fourth movement, corresponding to the communion. The subtext is that of the three boys in the furnace (from the Book of Daniel). The middle section consists of water drops juxtaposed with bird song: nightingale, blackbird, and other real or imaginary birds. The ending combines the very lowest pitches the organ can produce, and the very highest, symbolically spanning the entire existence. 2. "Vision of the Church Eternal", published in 1934, is perhaps one of Olivier Messiaen's most imposing pieces. Essentially a very slow chorale, it is also one of his technically easiest pieces to play, which makes it ideal as an introduction to Messiaen. The challenge is to play it legatissimo, with lots of finger substitutions, to dare play it extremely slow and to keep it at that tempo without letting it become static.  

http://www.contrebombarde.com/concerthall/user/83

Infos zum Midi-Spieltisch "Consolo" zur Ansteuerung des Programmes Hauptwerk 

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Zitat zur Windversorgung 

"... Tambling macht daraus einen barocken Konzertsatz, ein gefühlvolles Adagio für die Solozunge, ein elegantes Trio, lässt die Solo-Tuba in Triolen donnern und baut zum Finale eine Fuge über die erste Themenzeile, die sich zur Choral-Schlußapotheose mit Reger-Harmonien steigert – eine ernste Herausforderung an so manche „atmende“ Windversorgung. (So nennen das die Orgelbauer heute, wenn sie sich bei der Dimensionierung von Bälgen und Kanälen verrechnet haben!) ..."  mehr                                                  
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Weitere informative Links                               zur Causa Dinoscopus

Benedikt XVI. in irgendeiner Weise Antijudaismus oder gar Antisemitismus vorzuwerfen, ist völlig haltlos. Was man ihm vorwerfen kann, ist das konsequente Fischen am trüben Grund des rechten Ufers. Der Bischof von Rom und Menschenfischer Ratzinger scheut das Fischen in anderen Teilen des großen Sees und ist dabei schlecht beraten. Eine Splittergruppe wird hofiert und gleichzeitig ganzen Generationen der Weg zu Jesus von Nazareth erschwert. Die alte Liturgie lässt sich leider nur mit den Kategorien des Spätmittelalters erkaufen, wenn sie denn gelebt sein will: Vorkonziliare Liturgie tarnt und enttarnt zugleich. 

http://wstreaming.zdf.de/zdf/300/090203_kueng_hjo.asx                                         (Interview mit Prof. Hans Küng)  

http://wstreaming.zdf.de/zdf/300/090205_oton_ajo.asx                                      (Interview mit Thomas Reese/Georgetown University - Washington) 

http://dinoscopus.blogspot.com/  (Blog Richard Williamson - Piusbruderschaft)

http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=263696                 (Stellungnahme des Vatikan vom 4. Februar 2009)   

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Otto Maria Krämer interpretiert nicht vorhandene Werke von Komponisten, die nie gelebt haben. Krämer, ein international herausragender Spezialist auf dem Gebiet der Improvisation, schlüpft in die Rolle unliebsamer Familienmitglieder bekannter Komponisten, um deren bislang unveröffentlichte Werke der Öffentlichkeit vorzutragen. Hier ein paar Beispiele aus einem Konzertprogramm: 

O. M. K. Bach (d.u.J.) (1758 – 1768)
Choralpartita über „Bibe, bibe, fraterule, bibe!“
Choral - 2. Strophe-Sopran-Alt-Tenor-Alle
durcheinander                                           
Ingressus Lupi O. Mariadeus Motzhard (1464 – 1508) Ave, vere Corporale                           Eautôt M. Marchant (1664 – 1758)
Suite francaise sur „Caravana“ 
Richard Kleyderschranque (*1958) Ballade dans la Cuisine pour Adeline
Jupp Heidenn (1764 – 1808) Variationen in Deses -Dur für die Cromorne – und Bombardenuhr (Verbesserungsvorschlag der Red.: "Jupp Heineken")
Ol’ Henry Kremancini (1964 – 1998) “Variations on the brown trout”
- alla Händel - alla Mozart - moltissimo facile - alla Beethoven seine Freundin Elli - alla Bizet
- alla Mancini (the Pink Trout & the little trout – dance) - alla breve (fällt meistens aus.)
Äbtissin Maria Vogler–Krämer aus Cappenberg in Nordrhein – Westfalen, Deutschland – West (1764 – 1808) „Marode Kahnfahrt – Scene auf der Horne zwischen Werne und Herbern, bei einsetzendem Gewitter und demzufolge totaler Durchnässung der total betrunkenen Insassen“
Ottorin Marchant de Ravel (1964 – 2008) Bolèro grotesque sur des themes populaires
O. Mary Merchant (*1964) Four very short but mostly symphonic Suite-pieces
- Fast. And slow. (March towards Narhalla. Whatever) - Intimate, but in Team (Blue(s) as Cornflowers are) - Very fast, and then slow down. (We’ll be together in Heaven)
- Showdown (The Caravan goes on) 
  

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Iveta Apkalna und das Alter

Apkalna wurde in einem Interview vor knapp drei Jahren auf Ihren 30. Geburtstag angesprochen. Sie reagierte mit Gedanken über das Altern:

"Ich schäme mich dafür nicht. In diesem Jahr sind schöne Jubiläen: von Mozart, von Schostakowitsch, von meinem Landsmann Peteris Vasks – und von Iveta Apkalna (lacht). Natürlich ist das ein Scherz. Zum Dreißigsten hatte ich ein Konzert mit dreißig Stücken geplant. Das wird sehr lang werden. (lacht wieder) Ich habe zwar keine Angst, alt zu werden, denke aber, dass ich viel mehr hätte machen können in meinen 30 Jahren. Ich war viel zu faul bisher. Die Leute denken, ich hätte etwas erreicht. Ich aber meine, das ist viel, viel zu wenig. Die Jugendzeit ist doch die produktivste. Später hat man vielleicht Kinder, Familie, es kommen Krankheiten, die Knochen tun weh. Ich glaube, ich habe Zeit verloren. Aber es war so, wie es war." 

http://www.omm.de/feuilleton/interview-iveta-apkalna.html

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Williams Christ 

Der beängstigende GAU des Vatikans nimmt Formen an, die fast - aber nur fast - wieder Mitleid erregen. Die Bezeichnungen "Betriebsunfall" oder "Schlamperei" muten bei genauerer Betrachtung schönfärberisch an. Wenn Medien undifferenziert über das Ziel hinausschießen, ist das die eine Seite. Die andere Seite besteht darin, dass man offensichtlich im Vatikan die Kommunikationsprobleme mit dem Alltag des aufgeklärten Menschen nicht realisiert. Rücknahme der Exkommunikation, Leugnung des Holocaust und spätmittelalterliches Menschen- und Gesellschaftsbild lassen sich im Falle der Piusbruderschaft nicht voneinander gelöst diskutieren. Die akademische Unterscheidung zwischen Rücknahme der Exkommunikation und der damit keineswegs ausgesprochenen Rehabilitierung wirkt wenig vermittelbar. Es verwundert zudem, dass von der "Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii Xi" seit langem veröffentlichten antijudaistischen Grundoptionen im vatikannahen Bistum Regensburg so wenig bekannt schienen.  

"Jeder Theologe, der sich um eine Anstellung - wo auch immer - bewirbt, wird durchleuchtet. Alle seine Schriften werden überprüft, alle Äußerungen werden analysiert, kontrolliert, zu Not wird er diszipliniert. Da gibt es normalerweise eine gerade lückenlose Kontrolle. Dass der Vatikan nun im Fall Williamson von nichts gewusst haben will, kann ich mir daher überhaupt nicht vorstellen. Er hat seine Thesen im Internet veröffentlicht, seine Ansichten waren jedem bekannt." (Moraltheologe Jean-Pierre Wils am 5. Februar in der Süddeutschen Zeitung) 

Williamson in einer Firmpredigt: „Das Leben ist kein Spaß, das Leben ist ernst, liebe Kinder, sehr ernst - ewig ernst!“

O-Töne Williamson: http://www.fsspx.info/ticker/more.php?show=1233074258 

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Orgel der "Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii Xi"           in Oberriet: 

http://www.fsspx.info/special/index.php?page=0&show=&id=img1227167830

Orgelweihe (Video):                                                                 http://www.fsspx.info/media/Flash/FSSPX/index.php?file=Orgelweihe_1.flv&image=Orgelweihe_1.jpg                                                                                                                      oooooooooooooooooooo   

Stellungnahme des Mainzer Katholikenrates vom 5. Februar 2009

Es ist bedauerlich, dass der Papst in der Sorge um die Einheit der Kirche erstmals Vertreter einer Gruppierung, die im Widerspruch zur Lehre der Kirche steht, wieder aufgenommen hat, ehe die abweichenden Auffassungen revidiert wurden. Damit wird zumindest der Anschein erweckt, als ob das Bekenntnis zu den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils nicht mehr unabdingbare Grundlage unserer Kirche sei. Die Entscheidung wird um so mehr bedauert, als der Papst gegenüber anderen Katholiken, die weit weniger abweichende Meinungen zu einzelnen wesentlichen Punkten der kirchlichen Lehre äußerten, nicht die gleiche Sorge um die Einheit der Kirche gelten lässt.

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50 Jahre Konzilsankündigung und dann das ...

Zeitlich unangebrachter konnte die am 24. Januar bekannt gewordene Aufhebung der Exkommunikation von Bischöfen der traditionalistischen Bruderschaft Pius X gar nicht sein. Man erinnere sich: Nur knapp drei Monate nach seiner Wahl kündigte Johannes XIII am 25. Januar 1959 in der Basilica San Paolo fuori le mura in Rom das Zweite Vatikanische Konzil an. Es darf vermutet werden, dass dieser Jahrestag im Vatikan bekannt war. Die Petition "Für die uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils" erscheint in diesem Zusammenhang umso dringlicher.                                                                                                                     

                                                                                                       Empfehlung:   http://www.petition-vaticanum2.org   

"Solange der Vatikan nur um die Rückkehr der "verlorenen Schafe" am traditionalistischen Kirchenrand bemüht ist, nicht aber auch andere Exkommunikationen aufhebt, Lehrbeanstandungsverfahren reformorientierter Theologinnen und Theologen überprüft sowie nicht zum internationalen Dialog mit Reformkreisen bereit ist, hat das römisch-katholische Kirchenschiff schwere Schlagseite."                                                                                                                   

 
Versuchte Schadensbegrenzung 

"Nach den langjährigen Bemühungen um Annäherung an die Traditionalisten habe der im Vatikan zuständige Kardinal Dario Castrillon Hoyos mit den zurückgenommenen Exkommunikationen auch die "Krönung seines Lebenswerkes erreichen" wollen. Der Papst habe eine ihm vorgelegte Entscheidung getroffen, "aber wahrscheinlich muss er den Kopf für etwas hinhalten, was er gar nicht gewusst hat", so Jaschke." 

http://katholisch.de/27268.html 

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Orgelpark Amsterdam  

http://www.orgelpark.nl/pages/home 

http://cgi.omroep.nl/cgi-bin/streams?/nos/nieuws/2007/januari/video/20070119/orgelpark.wmv 

http://entertainment.webshots.com/album/561619948mPGxUs?start=0   

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Neue CD: 565-er Orgelimprovisationen 

"Improvisationen über die d-Moll Toccata und Fuge von J.S. Bach, eines der wohl bekanntesten Musikstücke der Welt. Kann das gut gehen? Das markante Kopfthema, die Motorik der Fuge, die Komposition perfekt vollendet und in sich wunderbar geschlossen. Gibt es da noch Spielräume? ... Nicht der Vergleich mit der Vorlage, sondern die Kraft künstlerischer Neuschöpfung. Bei unseren Anfragen an die Organisten gab es sehr unterschiedliche Reaktionen von spontaner Begeisterung, bis hin zur respektvollen Absage und wir danken den 9 Organisten, die sich dieser Herausforderung gestellt haben mit Mut zur Aufnahme und Veröffentlichung."

Hörprobe Peter Planyavsky aus Vol. I: http://www.orgelmeisterkurse.de/Plany.mp3

Label: http://www.organpromotion.org/

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Requiescat in pace: Ewald Kooiman 

Es hat sich in der Orgelwelt herumgesprochen: Kooiman verstarb völlig unerwartet am 25. Januar während eines Urlaubs in Ägypten. Der Bodybuilder und Zigarrenraucher war schon etwas Besonderes in der manchmal allzu braven kirchenmusikalischen Welt. Gut ist mir noch u.a. sein Satz während eines Workshops in Erinnerung: "Ein Ritardando muss geboren werden." Deutlich bemerkbar war wohl seine Art, Dinge - wie man so schön sagt - unkonventionell  anzugehen. Mit anderen Worten: Kooiman hatte es heraus, neue Zugänge zu schaffen. Und dafür spricht nicht nur seine unermüdliche Tätigkeit im historischen Arbeitsfeld des Organologischen. Nun: Ewald Kooiman weiß jetzt mehr als wir alle zusammen.  (mpk) 

http://www.ewaldkooiman.com/de/portrait.html   

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Delirante Entscheidungen des Vatikans?                                                        

Die (Wieder-)Aufnahme des den Holocaust leugnenden Traditionalisten-Bischofs Williamson in die katholische Kirche mag an dieser Stelle kaum kommentiert werden, da es sich eigentlich unter wachen Christenmenschen mit Basis-Intelligenz völlig erübrigt, überhaupt noch weitere Gegenargumente anzuführen. Wer NS-Gaskammern leugnet, hat sehr sehr große Probleme. Eine unglaubliche vatikanische Geschichte. Die Eile, mit der der Vatikan und Bischof Müller aus Regensburg (in dessen Bistum Richard Williamson lebt und das zynische Interview gab) zurückrudern und beteuern, wie Kirche und Theologie die jüdischen Geschwister achte und die Beschlüsse des Zweiten Vaticanums nach wie vor für die Traditionalisten gelten, zeigte einen schweren Betriebsunfall auf, der Zweifel an der guten Beratung von Benedict XVI aufkommen lässt. Es wäre zu wünschen, dass vatikanische Etagen den zahlreichen Theologen und kaltgestellten unliebsamen Bischöfen andererer Couleur ebensolche Großzügigkeit entgegenbringen, wenn denn so großes Interesse an der Einheit der Kirche vorhanden ist.  (mpk)                                                                                                                                           http://www.tagesschau.de/kommentar/papst308.html               

http://katholisch.de/27141.html           

                                                                                                                        

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