Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche
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Kritisches zur Theologie der Matthäuspassion
Herrn Pfarrer Frank Schuster aus Kaiserslautern sei an dieser Stelle ein herzlicher Dank dafür ausgesprochen, den unten folgenden Text "Büßen für die seligen Gebeine?" dem Journal zur Verfügung zu stellen. Gewiss mag der Inhalt des Textes bei manchem Leser auf Unverständnis stoßen, aber genau das macht ihn im dialektischen Sinne so lesenswert. Unter Sühnetheologie wurde die Thematik in diesem Journal erstmals erörtert. Drei einführende Aspekte seien dem Artikel Frank Schusters vorangestellt... mehr
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Orgelvideo: Wir setzen uns mit Tränen nieder
Peter Van de Velde spielt "Mattheus-Final", letzter Satz aus "Bach's Memento", komponiert von Charles-Marie Widor, an der Pierre Schyven Orgel der Kathedrale von Antwerpen.
http://www.aeolus-music.com/var/storage/video/Van%20De%20Velde_Mattheus.wmv
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Rahner war kein Systematiker - Zum 25. Todestag des Konzilstheologen
Karl Rahner war einer der einflussreichsten Theologen des 20. Jahrhunderts. Er wirkte bahnbrechend für eine Öffnung der katholischen Theologie für das Denken des 20. Jahrhunderts und beeinflusste mit seiner Theologie maßgeblich das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65). Rahner war als theologischer Berater (peritus) maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung dieses Reformkonzils beteiligt. Dabei war für Rahner das Konzil nicht der Endpunkt der Erneuerung der Kirche, sondern, wie er es ausdrückte, der „Anfang des Anfangs“ der Erneuerung.
Rahner war kein Systematiker. mehr
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Betrachtung über ein Hauskonzert mit Andreas Meisner oooooooooooooooo
The Castle of Ilbarritz
"The mystery surrounding the castle is not limited to the eerie quiet that engulfs the property. Long ago some evenings a rumble would seep out from the very heart of the manor and escape into the moist night air. This beating heart drumming out Wagner’s tunes was the largest pipe organ ever built for a private person by the world famous Cavaillé-Coll. The castle was actually built around this masterpiece to enhance the acoustics and overall sound. This pipe organ was the jewel in the crown of the famous organ-smith Cavaillé-Coll. It was built using cutting edge technology in its day which included: 4 manual keyboards and pedals, 78 games, mechanic traction of games and keyboards. This great organ was dismantled in 1903 and returned to Cavaillé-Coll (relocated to La Basilique du Sacré Coeur de Montmartre in 1919).The original organ was replaced in 1906 because the Baron had found a slightly smaller, but more technologically advanced organ built by Mutin. This second organ can now be seen in the church of Uzurbil, close to San Sebastian in Spain."
http://www.forbidden-places.net/urban-exploration-The-Castle-of-Ilbarritz
http://www.edition-lade.com/b__cds/d__cd__orgeln/orgel_cd_001.htm
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Sinn und Sinnlichkeit bei J.S. Bach
"Als Psychotherapeutin beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben. Für diese Menschen ist es meist nicht so leicht möglich, sich die Sinnfrage nicht zu stellen. Ein Gefühl von Sinnlosigkeit kann sich rasch breit machen, wenn man sich mit den Schrecken des Lebens und dessen ständiger Bedrohtheit beschäftigt. ..."
http://www.luise-reddemann.info/pdfs/Hoeren als Sinnerfahrung2-1.pdf
Anmerkung: Vielleicht stellt dieser Artikel eine sehr sinnvolle Ergänzung des unten verlinkten Textes "Büßen für die seligen Gebeine?" dar. (mpk)
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Afrika, AIDS und der antirömische Affekt
Eines muss man dem derzeitigen Bischof von Rom zugute halten: Kaum eine mediale Projektionsfläche wird außer Acht gelassen. Fast könnte man wieder voll des Mitleids sein, wenn nicht die zwei folgenden Determinanten im Streit lägen. Erstens: Nicht auch in offizieller Hinsicht den Gebrauch von Kondomen freizugeben, ist insbesondere in Afrika absurd bis zynisch. Punktum, denn so viel Realität muss sein. Zweitens sind die eigentlich differenzierten Sätze Benedikts arg verkürzt in Umlauf geraten. Sie verwundern zwar auch im Gesamtzusammenhang nicht, geben jedoch ein etwas seelsorgenderes Bild des Pontifex wieder.
Zur Presse: Fast hat man den Eindruck, hier wären ausgehungerten antarktischen Schlittenhunden stark unterernährte Wellensittiche als Futter dargebracht worden. Es fliegen ja nur so die Federn. Um im Bilde zu bleiben: Es ist wohl eine Geschmacksverirrung. Andererseits bleibt die Einlassung Hans Küngs als Mahnung bestehen, der da meinte, viele erwarteten von diesem Papst nichts mehr. (mpk)
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=273883
Treppenwitz aus einer theologischen Fakultät zur Zeit des Pontifikats Pauls VI./nach "Humanae Vitae": Was hat die Frau in ihrer Handtasche, wenn sie dem Papst zujubelt? Die Pille.
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Beckerath-Orgel von 1967 soll unter Denkmalschutz gestellt werden
"Der erste Eindruck ist sehr gut", sagt Manfred Schwartz, amtlicher Orgelsachverständiger der Evangelischen Landeskirche Westfalen. Schwartz nahm gestern die Orgel der Pauluskirche in Augenschein, die in den vergangenen drei Monaten restauriert wurde. "Wir legen Wert auf den Begriff Restauration", sagt der Gutachter. Denn die 1967 gebaute Orgel wurde bislang immer nur gestimmt, in diesem Jahr stand erstmals eine Generalüberholung an. "Und dabei sollte so viel der originalen Substanz erhalten bleiben wie möglich", so Schwartz. ... Übrigens soll die Orgel, die stilistisch der deutschen Orgelbewegung zuzuordnen ist und eine Abkehr zur romantischen Epoche darstellt, unter Denkmalschutz gestellt werden. "Die Orgel ist zwar noch nicht sehr alt, aber in ihrer Art nahezu einzigartig", sagt Schwartz." (Westfälischer Anzeiger vom 19.12.2008)
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Update Orgelkino mehr
oooooooooooooooo Youtube-Video: Salisbury Cathedral & Father Willis Organ (1877)
"The cathedral is also home to one of Britain's greatest and well known pipe organs which was built in 1877 by Father Henry Willis (1821-1901). The instrument consists of 61 ranks and 65 stops over 4 manuals and pedal with two main cases on the north and south sides of the quire and an additional case for the 32' pedal pipes in the north transept. In an edition of The Musical Times from the year 1898 a supplement titled A Portrait of Henry Willis discussed the origins for Henry Willis' nickname 'Father' Willis. Similarities were drawn upon Henry Willis and Father Bernard Smith, a 17th century organ builder for the King." (Brett Milan)
http://www.youtube.com/watch?v=_3YtuFoEdsY&feature=related (Bildquelle)
http://www.salisburycathedral.org.uk
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Amok in Winnenden: Gott, wo warst du?
http://p3.focus.de/img/gen/R/B/HBRB3XH0 ... .JPG
Entwicklungspsychologe zu "Leaking"
http://www.tagesschau.de/multimedia/... 5332.html
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Betreff: Büßen für die seligen Gebeine? Steht Gott auf Blut?
Brief des ev. Pfarrers Frank Schuster, der die Matthäus-Passion nicht mag
"Lieber Johann Sebastian, deine »Matthäuspassion« darf gewiss zu den großen kirchenmusikalischen »Highlights« des vergangenen Jahrtausends gezählt werden. Ihr musik- und kulturhistorischer Wert ist unumstritten. Gerade in der Passionszeit wird sie auch heute noch vielfach und gerne gehört. Ich selbst höre mir Dein Werk nicht sonderlich gerne an. Und ich will Dir auch offen und ehrlich sagen, weshalb. ... Welches Gottesbild steckt hinter Deinen Aussagen? »Steht Gott auf Blut?« ... Ich denke: Die Allmachtsfantasien der Väter einer patriarchalen Gesellschaft kommen in Deinem Gottesbild – und in Teilen des biblischen – deutlich zum Ausdruck."
http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/op/archivartgrp/art/display.asp?cp=/pufo/op89740/aktuelleausgabe/art15103/ (nur für kurze Zeit online verfügbar)
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Dokument: Papstbrief an Bischöfe - der offizielle Text
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=272167
Der sehr persönliche Brief des Papstes zeigt, dass die vielfachen Appelle an ihn ihre Wirkung nicht verfehlt haben. Doch die vielfältige Kritik aus aller Welt sollte der Papst nicht als feindselige Schläge, sondern als Ausdruck der Mitsorge um das Wohl der ganzen Kirche verstehen, wie sie im Can. 212 § 3 des Kirchenrechts als „Recht und bisweilen sogar Pflicht“ aller Gläubigen vorgesehen ist.
Nachdem Papst Benedikt noch einmal so eindrücklich seinen Versöhnungswillen bekundet hat, ist zu hoffen, dass er diesen Willen und seine Bereitschaft, Barmherzigkeit zu üben, jetzt auch gegenüber anderen Mitgliedern der Kirche entgegen bringen wird. Wenn der Papst sich so um die vier Bischöfe und 491 Priester der Pius-Bruderschaft sorgt, so ist zu fragen, ob er sich in ähnlicher Weise nicht auch um die mehr als Hunderttausend Priester sorgen sollte, die in den letzten 30 Jahren aus dem Amt ausscheiden mussten auf Grund des Zölibatsgesetzes, das er jederzeit revidieren könnte.
Und gilt die Sorge des Papstes auch den häufig wenig kollegial behandelten Bischöfen, den abgestraften (Befreiungs-)Theologen, den in vielfacher Weise entmündigten Laien, den wiederverheirateten Geschiedenen, den Frauen, denen jeglicher Zugang zum Weiheamt versagt wird, den durch die erneute rigorose Einschärfung von „Humanae vitae“ verunsicherten Eheleuten, den homosexuell veranlagten Menschen und den HIV-Infizierten, denen er den Gebrauch von Kondomen nicht erlaubt?
So sehr die Auseinandersetzungen der letzten Wochen Bischöfe, Theologen und das ganze Kirchenvolk irritiert haben, so ist es doch ein Positives, dass das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65), das am 25. Januar vor 50 Jahren von Papst Johannes XXIII. angekündigt worden war, wieder eindringlich ins Bewusstsein der ganzen Kirche gerückt ist.
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Hans Küng zur Stellungnahme der Deutschen Bischöfe vom 5. März 2009
"... Die sachliche Fehlentscheidung des Papstes wird erneut als Kommunikationsproblem verschleiert. Statt mutig in biblischem Geist eine "brüderliche Zurechtweisung" an ihren bischöflichen Bruder in Rom zu richten, schieben sie den Schwarzen Peter den zahllosen Kritikern des Papstes in Politik und Medien, Kirche und Öffentlichkeit zu. ..."
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,611612,00.html
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Kostenlose Chornoten: Hans Leo Hassler - Jesus Christus, unser Heiland (nur für kurze Zeit)
http://www.stretta-music.com/pub/hassler_jesus_christus_unser_heiland_satb.pdf
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Neues Orgelmagazin: Orgues Nouvelles
Written in French, this magazine also comes with a CD-Rom containing some interactive material, music (in print and recorded). Seems to be pretty well made and interesting ... for those able to read french. It is publish 4 times a year.
http://orgues-nouvelles.weebly.com/
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Fantômes (Pièces de Fantaisie) - Louis Vierne - gespielt von Peter Bengston
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Bilder aus der Orthodoxie ...
Wer Russland vor der Zeitenwende gekannt hat, wird hier viele Erinnerungen abrufen können, allerdings mit einem kleinen Unterschied: Die Kirche nahm nicht diesen - auch optischen - Stellenwert ein. Gerade aber die Verhältnisse auf dem Lande sind geblieben, wie sie waren. Fernab allen vermeintlichen Hochglanzes der verlogenen Putin-Metropolen hat das Land den Identität stiftenden Charakter bewahrt, der - ohne einen Sozialromantizismus zu pflegen - schlicht das darstellt, was es ist: Heimat.
http://shelma-ya.livejournal.com/ (Bitte nach unten scrollen und im Blog jeweils bei "Read more" klicken!)
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Wie tanzt man dem Papst auf der Nase herum?
Williamson weiß es, die illegale Piusbruderschaft ebenso. Die grotesken Züge der vatikanischen Affäre (nebst zynischer Pseudo-Entschuldigungen des traditionalistischen Konvertiten Williamson) lenken allerdings vom Eigentlichen ab: Es geht um die theologischen und somit kirchenpolitischen Grundoptionen, die nicht erst unter Benedikt eine eindeutige Schlagseite erhielten. Verschwörungstheorien - wie erst jüngst in Welt online fabuliert - suggerieren umso mehr die Miniaturwelten geistiger Enklaven.
http://www.welt.de/welt_print/article3290088/Fallensteller-im-Vatikan.html
http://zenit.org/article-17197?l=german
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Dortmunder Kritikerin attestiert "sinfonische Klänge" und "Farbigkeit"
Wer hätte das gedacht: An Reinoldis Orgel sind wieder normale und hochkarätige Darbietungen mit Orgelliteratur möglich, nachdem man über längere Zeit behauptet hatte, lediglich Konzerte mit Improvisationen wären die einzige noch mögliche Form der Orgelfeierstunden. Eine tadellos auf unzählige Registerspeicherungen reagierende Walcker- oder vielmehr Bunk-Orgel bewies während des letzten Konzerttermins am 19. Februar mehr denn je Charme und Vielseitigkeit. Während des intensiven Beifalls wies der Gastorganist mit hochgereckten Armen - das Lob des Publikums weitergebend - auf die gut beleuchtete Orgel hin.
"... "Junge Künstler", die schon preisgekrönt sind, die "Next Generation" der Orgel, stellt Reinoldi-Kantor Klaus Müller in einer neuen Reihe in den Orgelfeierstunden vor. Bei der Eröffnung der Reihe versuchte sich der 28-jährige Ulrich Walther aus Hagen an Weiberfastnacht gegen närrische Begleitmusik von der Kirmes vor der Kirchentür durchzusetzen. Mit großer Lautstärke tat er das erst am Schluss, als er die Orgel in Regers Fantasie und Fuge über B-A-C-H in sinfonischen Klängen ausspielte. ..."
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/kultur/Kultur-in-Dortmund;art13731,489263
zur Orgelinitiative des Journals: www.reinoldiorgel.de
oooooooooooooooo Aktuelles Peinliches Online-Video: Bischof Müller im Interview
Dem Regensburger Lokalfernsehen steht hier der Ortsbischof Rede und Antwort. Ohne aristotelische Logik bemühen zu müssen, bleibt man ratlos zurück, denn es wird am Ende nicht deutlich, um was es hier eigentlich geht. Langatmig und rechtfertigend wird der Unmut darüber geäußert, dass des Bischofs Ansinnen, drei katholische Universitätslehrende diskret auf hinreichende Orthodoxie nach Gutsherrenart zu examinieren, an die werte Öffentlichkeit gelangte. Es drängt sich nicht nur der Verdacht einer unterzuckerten episkopalen Verwirrung auf: Wer hat hier Probleme mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil? Die Unterzeichner der Petition? Nein, lassen wir diese Prozession des gänzlich Unlogischen vorüberziehen.
Hans Küngs aktuelle Mahnung und Befürchtung, dass die katholische Kirche zur Sekte verkomme, ist wahrhaftiger denn je. Der Bischof von Rom mag da in seinen Angelusgebeten noch so sehr den Primat des Stuhles Petri betonen: Der Kredit ist verspielt, mit der peinlichen Sekundanz aus Regensburg allemal. Diese Pan-Krise stimmt beängstigend. (mpk)
Video: http://www.tvaktuell.com/default.aspx?ID=846&showNews=379137
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Els Biesemans
J.S. BACH - Praeludium und Fuge G-Dur BWV 550 - LIVE-Aufnahme aus Montréal
http://www.elsbiesemans.be/.../BachBWV550.mp3
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Peter Hünermann: Amtsfehler des Papstes
In der Tat ist Hünermanns Analyse "Excommunicatio – Communicatio" mehr als ernüchternd. Hier ein paar sehr zentrale Zeilen für all diejenigen, die keine rechte Lust verspüren, einen längeren theologischen Text zu lesen. Gleichwohl kann man die vollständige Lektüre des Textes, der in der renommierten Herder Korrespondenz veröffentlicht wurde, nur wärmstens empfehlen:
„Die Aufhebung der Exkommunikation stellt so einen Akt dar, der einen Amtsfehler bedeutet. Er gewährt den leitenden Bischöfen der Piusbruderschaft ohne die kanonische Voraussetzung in grundsätzlicher Weise die Kirchengemeinschaft – die Aufhebung des Schismas –, allerdings ohne näher bestimmt zu haben, welchen Status sie in der Kirche haben werden. (Die Suspension vom Amt bleibt zunächst bestehen.) Dieser Amtsfehler ist ein gravierender Amtsfehler, da er eine Dispens von der vollen Annahme des Zweiten Vatikanischen Konzils bedeutet. Die Nichtanerkennung wichtiger Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils ist in der Petition von Fellay deutlich ausgesprochen. Dieser gravierende Amtsfehler richtet sich gegen fides et mores, gegen Glaube und Sitte, deren Wahrung dem Nachfolger Petri in besonderer Weise für die universale Kirche anvertraut ist. Es stellt sich die Frage, ob ein Papst von einem gültig zustande gekommenen Konzil dispensieren kann, so dass dieses Konzil lediglich mit Aussparung wesentlicher Aussagen angenommen wird. Die Antwort ist ein glattes Nein. Papst und Kardinäle sind an ein gültiges und rezipiertes Konzil und seine Entscheidungen ebenso gebunden wie jeder Gläubige. ... Das grundlegende Problem der gegenwärtigen Krise besteht nicht darin, dass schlampig gearbeitet wurde, ein alter Kardinal hilflos überfordert war, mangelnde Kommunikation stattfand, dass wir es mit einem Pontifex zu tun haben, der zu einsamen Entschlüssen neigt. So etwas ist beklagenswert, weil es um weit reichende, folgenschwere Entscheidungen geht. Es betrifft nicht den Kern des Problems. Es geht auch nicht nur um den Antisemitismus von Bischof Williamson, so schlimm und widerwärtig dies ist. Der Kern des Problems ist vielmehr theologischer Natur und hat einen ekklesiologisch-kanonistischen, einen ekklesiologisch-theologischen und einen ekklesiologisch-moraltheologischen Aspekt.“ (Hervorhebungen durch d. Red.)
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Davids gegen Goliath
Coverstory bei Profil.at als Podcast - mehr als zwanzigminütige Audio-Datei mit zahlreichen Details der Szene um den ehemaligen Bischofskandidaten Dr. Gerhard M. Wagner
http://audio.profil.at/index.php?MessageId=1323616&ActiveDate=&activeCate=1&alltext=1
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Überarbeitete Links mehr
oooooooooooooooooooo Radio Vatikan bezeichnet Piusbruderschaft als illegal
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=267993
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Orgelabriss in 16 Jahren
"... Der Leitgedanke unserer heutigen Musikkultur ist die historisch korrekte Ausführung historischer Musikwerke. Daher geht es den Einen um möglichst genaue Imitation älterer Stile, den Anderen um eine möglichst vielseitig für historische Orgelmusik verwendbare Vermischung von Elementen historischer Orgelstile. Wir leben folglich nicht mehr in der Epoche der Orgelbewegung, sondern in der Epoche des orgelbaulichen Historismus. Den Beginn dieser neuen Epoche würde ich auf ca. 1970-80 ansetzen, als die ersten strikten Kopien von historischen Orgelbaustilen entstanden, als Supper, Bornefeld, Rössler etc. von der Bühne abtraten und ein weiterer Generationswechsel in der Orgelwelt vollzogen wurde.
Und um auf ... (die) Frage zu antworten, "Wann kommen die Orgeln aus den Achtzigern dran, wann unsere Neubauten, auf die wir so stolz sind?" Sehr wahrscheinlich wird nach weiteren 2 Generationen, also um 2025 erneut ein Wechsel des Leitgedanken stattfinden. Und es wird auch nicht schwer zu erraten sein, um was es dann gehen wird: nämlich um eine Abkehr vom Historismus in unserem Musikleben zugunsten einer wie auch immer gearteten zeitgenössischen Musik. Folglich werden dann all die historischen Kopien aus unserer Zeit auf dem Index stehen, eben weil sie Kopien sind und als solche keinen historischen Wert beanspruchen können ...“
(Quelle: Dr. Roland Eberlein - http://forum.orgel-information.de/viewtopic.php?t=175)
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Neues in Sachen Regensburg
Der Versuch von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller ist fehlgeschlagen, auf Regensburger ProfessorInnen wegen der Unterzeichnung der Petition Druck auszuüben. Prof'in Sabine Demel, Prof. Burkhard Porzelt und Prof. Heinz-Günter Schöttler müssen nicht das vom Bischof geforderte Glaubensbekenntnis und einen wiederholten Treueeid ablegen. Sie müssen sich auch nicht von der Petition distanzieren. Vielmehr erklärten sie dem Bischof von Regensburg ihre Bereitschaft, im Gespräch ihre Sorge für die Kirche ("Sentire cum Ecclesia") zu verdeutlichen.
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Peter Hünermann - "Excommunicatio – Communicatio"
http://www.wir-sind-kirche.de/files/876_HK_63_2009_03_Ss_119ff.pdf
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Peter Bürger: Letzte Bastion des Feudalismus
"Eine Petition des katholischen Kirchenvolks macht den Verteidigern des Papstes Angst. Der Regensburger Bischof erpresst drei Theologen mit einer verhüllten Drohung
Das Internet hat die römisch-katholische Kirche erreicht und sorgt derzeit offenbar dafür, dass die bürgerliche Revolution in einer der letzten Bastionen des Feudalismus nachgeholt wird ..."
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29784/1.html
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Beitrag zu Darwin, Evolution und Intelligent Design jetzt mit eigener Subpage
"... Eine relaxte Einigung auf die Schnittmenge des Wesentlichen bietet sich an: In den beiden Schöpfungserzählungen wird nicht dargestellt, wie Gott die Erde erschaffen hat. Nein, es wird narrativ bebildert, dass er sie gemacht hat. Gleichwohl stellt sich hier aber wieder die dringliche Frage: mit oder ohne Plan? Hat er nur den Anstoß gegeben, so wie es die Anhänger des Deismus meinen? Wir wissen es nicht und staunen nur fassungslos ob mancher Kreatur ..." mehr
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Kontrapunkte
Monika Rheinschmitt, Vorsitzende der Laienvereinigung Pro Missa Tridentina: »Die Kampagne gegen Benedikt XVI. sprengt alle Proportionen. Die Aufhebung der Exkommunikation bedeutet nur, dass der Betroffene wieder in der Beichte die Lossprechung erhalten und dass er die heilige Kommunion wieder empfangen darf; außerdem muss er nicht ohne die Tröstungen der Sakramente der Kirche sterben. Das ist alles. Wir erklären unsere Solidarität mit dem Heiligen Vater und unsere Enttäuschung über viele unserer Glaubensbrüder angesichts dieser geballten Medienkampagne.«
(zitiert nach: Publik-Forum Dossier: Vatikan-Gate "Wir sind nicht Papst!")
Interview mit Kardinal Meisner
Podcast: http://www.domradio.de/comet/audio/18392.wma
Text: http://www.domradio.de/aktuell/artikel_50194.html
oooooooooooooooooooo Organist mit freundlichem Beifall verabschiedet
Jeder kennt sie, mancher mag sie. Je nach Größe des Blattes stellt die Aufgabe der Konzertkritiker ein in der Regel undankbares Geschäft dar. So mag man den vorliegenden und nicht seltenen Fall aus der Ferne betrachten - allerdings auch unter Einbezug der verständnislosen Entgegnung im Kommentar.
http://www.hna.de/kulturstart/..._Ein_Experiment___nicht_ganz_gelungen.html
