Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche
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Tizian-Bekenntnisse eines norwegischen Kantoren: Hvorfor jeg elsker min jobb ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Kantor.JH
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Mythen über den »wahren Jesus und seine Geschichte«
"Gewiss doch, Jesus hat vor 2000 Jahren im heutigen Wanne-Eickel gelebt. Damals hieß dieser Ort natürlich anders: Tanne-Eichel oder so ähnlich; das lässt sich nicht mehr genau rekonstruieren. Jesus hat dort Dämonen ausgetrieben und Kranke geheilt. Und die germanischen Stämme immer wieder vor den Kopf gestoßen. Er war mit einer gewissen Mara-Lena verheiratet, die im Laufe der Überlieferungsgeschichte zur Magdalena wurde. Er hat sein esoterisches Geheimwissen in einer Schrift hinterlassen, die – so bedeutsame Forscher – auf verschlungenen Wegen durch Wikinger nach Schottland gelangte und dort in irgendeiner der vielen Burgen und Schlösser vermutet wird, aber bis heute leider noch nicht gefunden werden konnte.
Ach, Sie glauben diese Version nicht? Sie sind vielmehr der Ansicht, Jesus sei nach seiner Kreuzigung, die er überlebt habe, nach Indien geflohen? Er habe dort mit Maria Magdalena zusammengelebt, Kinder gezeugt und sei dann achtzigjährig friedlich gestorben? Willkommen im Club. Im Club der alternativen Jesus-Forscher. Im Kreis der vielen Mythen über den »wahren Jesus und seine Geschichte«."
http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/op/archivartgrp/art/display.asp?cp=/pufo/op89740/aktuelleausgabe/art79297/
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Hat Berlin Gott abgewählt?
"Das Ergebnis des Volksentscheids ist auch ein Gradmesser für die Mobilisierungsfähigkeit der Kirchen. Immerhin jeder siebte Berliner bekundete im Wahllokal seine Verbundenheit und ist in der rot-roten Koalition künftig in Rechnung zu stellen. Gleiches gilt für die Tatsache, dass sich ihr die Westbezirke der Stadt wie schon beim Plebiszit über den Flughafen Tempelhof entgegenstellten und mehrheitlich «Pro Reli» wählten. So ist der Volksentscheid auch ein Warnsignal, die andauernde innere Spaltung der Stadt 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ernst zu nehmen."
http://www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=1001
"Es wird den Kirchen nicht helfen, wenn sie sich darauf zurückziehen, dass "Reli" in den anderen Bundesländern vom Grundgesetz garantiert ist. Sie brauchen inhaltliche Argumente dafür, dass dieses Fach eine andere Wirklichkeit in die Schule bringt, die zu kennen und zu erleben ein wichtiger Teil der demokratischen Kultur ist. In Berlin müssen sie nun abrüsten: Das christliche Abendland geht nicht unter, weil es keinen Unterricht gemäß Grundgesetz-Artikel 7 gibt. Die Frage aber, ob dies nicht eine traurige Selbstverarmung des Schulwesens bedeutet, die dürfen und sollten die Kirchen weiterhin stellen, und einen guten Religionsunterricht anbieten. Der ist die beste Werbung."
http://www.sueddeutsche.de/454386/522/2865612/Bittere-Lehren-fuer-die-Kirchen.html
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ORGANpromotion - Management für die Orgel "Albert Schweitzer und die Orgelromantik" - Freitag, 15. Mai, bis Sonntag, 17. Mai 2009 in Königsfeld im Schwarzwald mit Daniel Roth Vortrag - Kurs - Konzert - Orgelspaziergang - Gottesdienst - Besichtigung - Diskussion - Begegnung
Freitag: 11:00 Uhr Eröffnung des Symposiums, 11:15 Vortrag Prof. Dr. H.J. Busch, 14:00 bis 18:30 Uhr Orgelkurs (Franck und Mendelssohn) an der Walcker-Orgel von 1844 in St. Maria in Schramberg, 20:00 Uhr Konzert Daniel Roth mit Werken von Mendelssohn, Franck, Saint-Saens, Widor und Boely in Schramberg, Samstag: 9:15 Uhr Gottesdienst mit Daniel Roth an der Orgel im Kirchensaal Königsfeld, 10 bis 12 Uhr Vorträge von Dr. Julia Schroda (Straßburg) Deutsche und französische Einflüsse und die elsässische Doppelkultur und Dr. Christiane Strucken-Paland (Köln) Von einem "der erstaunlichsten Debüts in der Musikgeschichte" zur Reifezeit - Drei Schlüsselwerke der Kammermusik C. Francks, 13:15 Besichtigung des Mendelssohn-Hauses in Königsfeld, nachmittags Orgelspaziergang in und um Königsfeld mit Prof. Wolfgang Baumgratz, 20:15 Uhr Kammerkonzert mit Werken von César Franck, Sonntag: Gottesdienst und Besichtigung Albert-Schweitzer-Haus Tagungsleitung: Prof. Dr. Hermann J. Busch (Siegen) Orgelkurs am Freitag € 30 Orgelkonzert Danuiel Roth € 10/€ 8 Kammerkonzert € 10/€ 8 kompletter Tagungsbeitrag € 80 - ORGANpromotion - Management für die Orgel Schlossplatz 5 - D-72172 Sulz am Neckar Tel. 07482/913 930 Fax 913 929 info (at) ORGANpromotion.org, www.ORGANpromotion.org
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Tacheles zu peinlichen sozialpsychologischen Spielchen: 10 Jahre Streit in Domsingschule
Beide Parteien sind an die Öffentlichkeit getreten und so darf man sich vom neuen und alten Streit in der Rottenburger Domsingschule sicherlich ein Bild im Sinne einer Fallstudie machen. Die Entlassung der suboptimalen Männerstimmen kann man gut zusammenfassen: "Laut Domkantor Guido Mürmann klaffen die Vorstellungen über musikalische Arbeit und die Art und Weise persönlichen Engagements zwischen ihm und den Chorsängern so weit auseinander, dass auch nach mehreren Anläufen und Gesprächen an eine Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit derzeit nicht zu denken ist." (Pressemitteilung der Rottenburger Domsingschule vom 04.03.2009)
"Wir fragen uns, wie die Probleme um die Rottenburger Domsingknaben in so kurzer Zeit derart eskalieren konnten und warum das musikalische Niveau derart eingebrochen ist." (aus einer Stellungnahme der Eltern in www.stummestimmen.de)
Und schließlich: „Ernüchternd und enttäuschend“ verlief aus Sicht der Elterninitiative der aus der Domsingschule entlassenen Männerstimmen ein Gespräch mit Weihbischof Kreidler." (Schwäbisches Tagblatt 07.04.2009)
Kategorienvermischung: "Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es an ..."
Es drängt sich bei dem eingehenden Betrachten und Verstehen der zur Verfügung stehenden Texte beider Parteien der nachhaltige Eindruck auf, dass es sich letztlich um ein für beide Seiten schmerzhaftes Gerangel mit den Determinanten "bildungsbürgerlicher Anspruch der De-facto-Abiturkirche" und "Milieu der sich gesellschaftlich bevorzugt Glaubenden" im Koordinatensystem einer sich hochkultürlich gebenden Musica Sacra im katholischen Ritus handelt. Das alles wird lediglich durch den Umstand gepusht, dass sich eine kleinstädtische Möchtegern-Upperclass auch von einem ausgewiesenen Fachmann nicht sagen lassen möchte, inwieweit Anspruch und Wirklichkeit in diesem Spannungsfeld doch erheblich auseinanderklaffen. So suggeriert man sog. Beschwerdemacht und geriert sich entrüstet mit Projektionsflächen. Insofern spricht der Titel der Homepage "Stumme Stimmen" Bände. Lassen wir mal außen vor, was Jesus zu diesem mehr als peinlichen Provinz-Zwergentheater mit getunter Hybris gesagt hätte. Aber wahrscheinlich hat es mit ihm gar nichts zu tun. Der Domkantor sollte sich jedoch mit der Frage konfrontieren lassen: Warum tust du dir das nur an? (mpk)
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Neues von Prospectum
As a response to suggestions of some of you who wish to make their own combination organs (consisting of two or more sample sets) we present a free and simple to use pitch detection program employing some functions of our MLP sample processing framework. The idea is that this tool can be used to determine the base frequency of a pipe in order to repitch it - for example with the pipetune program from Martin Dümig.
Our program is for windows and comes with a user manual explaining how to use it in several simple steps. Supported wav formats are 16bit and 32bit IEEE. You can download it for free at www.prospectum.com (specials section).
Since the program is available free of charge, we would like to encourage you to tell others about it or give it to anybody who might be interested in it.
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Heinz Wunderlich sei von dieser Stelle aus ein herzlicher Glückwunsch zum 90. ausgerichtet!
Aus einer früheren Konzertbetrachtung:
KMD Prof. Heinz Wunderlich eröffnete die Konzertreihe zum 100. Geburtstag der Mega-Orgel am Niederrhein. Unwillkürlich drängen sich da Gedanken zum Phänomen Zeit auf, wenn sich zwei Legenden treffen. mehr
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Orgel & PC: Feedback zum Thema Touchscreen
"Könnte es sein, daß das Gros der Hauptwerker doch nicht so qualitätsbewußt ist, wie man vermuten möchte und das Ganze eher als preisgünstigere Alternative zur Digitalorgel oder sogar als Spielwiese für Technik- und Bastelfreaks betrachtet wird?
Seite "Samplesets" jetzt mit Favoritenliste!
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Niederlande: Utilitarismus des Pfeifenlosen?
Hans-Dieter Karras berichtet in der Zeitschrift "Okey" (siehe unter "Service" -> Beilage "Orgel heute") über die Einweihungsfeierlichkeiten des neuen Firmengebäudes der Fa. Content und deren neue Digitalorgel "Mondri II Ouverture". In allem fällt auf, wenn man sich den unten verlinkten Beitrag durchliest und auch andere niederländische Orgelseiten betrachtet, dass dort die Berührungsängste in der Orgelszene weitaus geringer zu sein scheinen, als hierzulande manche Puristen glauben machen wollen. Man muss keineswegs alles bewundern, was es im digitalen Sektor gibt - zweifelsohne existieren dort gruseligste Dinge. Aber die guten Ergebnisse, die es ebenso gibt, sollte man doch respektvoll in die eigenen musikalischen Lebensvollzüge miteinbeziehen, allein schon deswegen, weil der Anteil pfeifenloser Orgeln zwangsläufig wachsen wird. Diese Zeiten haben längst begonnen. Man mag dieses bedauern oder nicht - und diese offene Sicht ggf. Utilitarismus nennen.
Die mancherorts metaphysisch tümelnden Überhöhungen auditiver Orgelklang-Transzendenz ("Pfeifenorgel hebt über die Wirklichkeit hinaus") präsentieren doch eher narzisstische Besetzungen im Sinne einer wenig geglückten Trauerarbeit. Wie hätte sich wohl David mit seiner armseligen Harfe angesichts dieser apodiktischen Wertsetzungen fühlen müssen? Gewiss gilt die "echte" Pfeifenorgel als das Ideal schlechthin, doch stellt sich vor Ort stets die Frage: Was mache ich aus dem vorhandenen Instrument - unter anderem zur Ehre Gottes und zum Wohlgefallen des Nächsten? Und das mag ein Schrei-Positiv ebenso mitbeantworten wie ein auch immer geartetes Elektronium. (mpk)
"Weiterhin waren Jan Grootenboer, Evert van de Veen, Wim Magré, Gerben Mourik, Susanna Veerman und Wim Does (beide zusammen spielten vierhändig an der D6800), Sander van Marion, meine Wenigkeit, der Hornist Tobi Boeve und nicht zu vergessen, Aart van de Beek mit seiner hinreißenden Art auch Theaterorgelklänge in überzeugender Weise hervor zu zaubern, im Einsatz. Ganz überraschend wurde uns von Aart van der Beek der 14-Jahre junge Gert van Hoef vorgestellt, der sich - obwohl erst ein Jahr Orgelunterricht absolviert - scheinbar ohne Lampenfieber an die Instrumente setzte und nahezu fehlerfrei und für das Alter überraschend musikalisch Bachs d-moll Toccata und Fuge Orgeln, Tulpen und Talente sowie eine Psalmfantasie von Zwart - man staune - auswendig interpretierte. Den Namen wird man sich für die Zukunft merken müssen."
http://www.sakralorgelwelt.de/downloads/okey88contentouverture.pdf
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Pisendel, Perücke und Pürschgen
"Als Pisendel, kurz nach seiner Ankunft in Leipzig, sich das erstemal im Collegio musico daselbst wollte hören lassen, sah ihn ein damaliges Mitglied dieses Collegiums, Götze welcher nach der Zeit sein beständiger guter Freund gewesen ist, von der Seite an, weil Pisendel, sowohl der Figur als der Kleidung nach, nichts Außerordentliches zu versprechen schien. "Was will doch Pürschgen hier?" sagte Götze mit der ihm gewöhnlichen Lebhaftigkeit: "Ja, ja, der wird uns was Rechtes vorgeigen!" Pisendel legte indeß sein Concert auf, welches von seinem Meister Corelli war, und kaum hatte er das erste Solo zu spielen angefangen, als Götze seinen Violoncell, den er immer zu spielen pflegte, auf die Seite setzte, und den neuen Studenten mit Bewunderung ansahe. Noch mehr würkte das Adagio auf ihn: er riß, während demselben die Perüque von Kopfe, warf sie auf die Erde, und konnte kaum das Ende erwarten, um Pisendeln voll Entzücken zu umarmen, und ihn seiner Hochachtung zu versichern."
http://www.koelnklavier.de/quellen/hiller/pisendel.html
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"Musik und Kirche" 2/2009: „HAUPTWERK“ Eine virtuelle Reise zur Orgel von Peter Voitz
In diesem Artikel bezeichnet Voitz die Software Hauptwerk als "digitale Photographie einer Orgel" und baut somit Brücken zwischen den Puristen hier und dort. Nach Voitz wird deutlich, dass Hauptwerk eine konkrete Verneigung vor der jeweiligen Orgel darstellt, indem sie mit allen Tücken und Lücken dokumentiert wird. Eine Konkurrenz zur realen Pfeifenorgel könne mit HW weder angestrebt noch vermocht werden.
Hauptwerk als nützliche Orgel-DVD?
Die Worte des Autors von der digitalen Photographie legen weitere Gedanken nahe: CDs, Video-DVDs, digitale Bildergalerien mit feinster Ausflösung, 3-D-Rundgänge, Printmedien mit digitaler Beilage, per MIDI abrufbare Aufnahmen an realen Orgeln, all' das alles scheint für viele Kirchenmusiker und Orgelliebhaber mittlerweile selbstverständlich zu sein. Warum sollte man nicht diese Orgelmedien sozusagen interaktiv nutzen können? Letztlich ist die anspruchsvolle Software Hauptwerk nichts anderes als eine nützliche DVD einer konkreten Orgel. Der eine hört und sieht Orgel-CDs oder -DVDs, der andere spielt und übt mit ihnen zu Hause. Manche in Unkenntnis geäußerte Ablehnung erinnert an einen berühmten deutschen Monarchen und dessen Ausspruch: "Das Auto hat keine Zukunft, ich setze aufs Pferd." (mpk)
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Albert Schweitzer - Filmdokumentation von 1957 - BWV 532 in Günsbach
In seltener Schönheit wird in dieser Dokumentation aufgezeigt, was die wohltuende Verlangsamung der Lebensvollzüge an Qualitätssteigerung bedeuten kann. Wenn auch der gesamte Film an manchen Stellen zum Pathos neigt, kann insbesondere der Beginn des zweiten Teiles nur nachdenklich stimmen. Darüber hinaus muss man das Spiel Schweitzers nicht mögen, aber eines sollte zur Kenntnis genommen werden: Es ist beispielhaft.
http://www.youtube.com/watch?v=IJ3oRRgoCDI&NR=1 (ab 3:00) zum Orgelkino
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Update Hauptwerk 2009 und Samplesets
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Der Kreuzweg hat noch einige Stationen mehr erhalten. Beim Betrachten der neuen Bilder drängt sich die Frage auf, warum diese künstlerische Qualität keine positive Werteorientierung erhielt. mehr
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Drastischer Rückgang der Kirchensteuereinnahmen
"Im laufenden Jahr rechne die evangelische Kirche mit Einbußen von 300 Millionen Euro, im kommenden mit einem Rückgang von 500 Millionen Euro als Folge finanzpolitischer Beschlüsse, erläuterte Winterhoff, der auch dem Rat der EKD angehört. ... Wenn sich die bisherigen Trends fortsetzten, werde die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder bis zum Jahr 2030 um ein Drittel auf 17 Millionen sinken. ... Der Rückgang an Mitgliedern werde faktisch zu einer Halbierung der Finanzkraft der evangelischen Kirche führen."
http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2009_03_19_1_kirchensteuer.html
++++++++++++++++++++ Dresdner Frauenkirchen-Kantor im Interview
"Musik und Kirche: Als Sie zum Kantor der Frauenkirche berufen wurden, tobte immer noch der Dresdner Orgelstreit. Sollte in die Frauenkirche ein Silbermann-Nachbau oder ein modernes Instrument? Installiert wurde eine französische Orgel von Daniel Kern. Hat sich der Pulverdampf inzwischen verzogen?
Matthias Grünert: Aus meiner Wahrnehmung ja. Nun sind die Kritiker leise und still geworden: Qualität und klangliches Gewand der Orgel sind in so hervorragendem Zustand. Es macht viel Freude, auf der Orgel zu spielen; sie ist sehr wandlungsfähig und lässt viel authentisches Musizieren zu. Die französische Romantik mit dem Cavaillé-Coll’schen Schwellwerk, aber ebenso die Werke Bachs auf den beiden unteren Manualen mit Hauptwerk und Oberwerk, die sehr dem Geiste Silbermanns verpflichtet sind."
http://www.musikundkirche.de/artikel.htm
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2009: Wieder reguläre Orgelkonzerte in Reinoldi
Historiker wissen gerne zu berichten, dass häufig Geldmangel Instrumente rettete. Manche Anzeichen sprechen dafür, dass man diesem Umstand in Reinoldi bereits Rechnung trägt: Es finden wieder reguläre Orgelkonzerte statt, nachdem man verbreitet hatte, dass in 2009 wegen des vermeintlich abgängigen Instrumentenzustandes reguläre Literatur-Konzerte nicht mehr möglich wären und dafür nur noch die Veranstaltungsreihe "Improvisation - Inspiration" einen Ersatz darstellen müsse. Zudem sind offensichtlich auch die demonstrativen Klebezettel an den Registerwippen verschwunden. mehr
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Orgelinterpretationskursus mit Prof. Gerhard Weinberger
Die Orgelwerke Felix Mendelssohn Bartholdys - 3. Okt. 2009/Hamm
- Einführung in das Orgelwerk Felix Mendelssohn Bartholdys - Besonderheiten in der musikalischen Faktur, der klanglichen Gestalt der Orgeln des frühen 19. Jahrhunderts - Praktische Arbeit mit den aktiven Kursteilnehmern - Phrasierung, Artikulation und agogische Gestaltung - Klangliche Gestaltung am heutigen Orgeltypus mehr
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Jutta Bitsch/Psalmvertonungen - Projektchor Heilig Kreuz/Münster mehr
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Karfreitage gibt’s mitunter montags und Ostern auch schon mal in der Mittagspause – vielleicht!
Ich glaube, dass man sich grundlegend öffnen muss, wenn man so etwas wie Ostern erfahren möchte. Die Annahme, dass sich Jesus irgendwie im Grab geschüttelt und gerüttelt habe und danach alles wieder von vorne begann, ist eine volkstümliche (nicht kirchliche) Überzeugung, die bereits meine Religionslehrer verständlicherweise problematisiert haben. Nein, das alles muss noch viel tiefer sitzen. So tief, dass es einem täglich widerfahren kann. mehr
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Kostenlose Noten
César Franck - Quasi Allegro - aus "L'organiste - 63 pièces composées spécialement pour l'orgue - harmonium" - für Orgel (Harmonium)
http://www.stretta-music.com/pub/franck_quasi_allegro_org.pdf (nur für kurze Zeit)
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Orgelkonzert-Rentner mit Überraschungen
"Der Anteil von Konzerten mit weniger als 51 Hörern ist von 26,9% auf 34,6% gestiegen, der Anteil von Konzerten mit mehr als 100 Hörern von 32,8% auf 25,3% gesunken. Der 50%-Punkt der Verteilung hat sich von 100 Hörern zu 70 Hörern verschoben. Es gibt also einen sehr klaren Trend zu kleineren Publikumszahlen. Angesichts der Überalterung des Orgelpublikums ist genau das zu erwarten: Von den bisherigen Hörern werden manche altersbedingt nicht mehr in der Lage sein zu kommen und da keine jungen Leute an ihre Stelle treten, schrumpft die Hörerzahl. Aber natürlich sind die Fallzahlen und die Veränderungen in der Verteilung der Fälle zu klein, um statistisch signifikant zu sein. Es könnte auch ein Zufallsergebnis sein. Man muß die kommenden Jahre abwarten und sehen, ob der Trend anhält, oder ob er durchbrochen wird.
Auch in diesem Beobachtungsjahr bestand eine starke Abhängigkeit der Hörerzahlen von der Jahreszeit: 11 der 13 Konzerte mit mehr als 200 Hörern fanden im Sommer 08, nämlich zwischen dem 1. Juli und dem 30. September statt, also in den Sommerferienmonaten. Da Rentner den Großteil der Hörer bilden und diese von der Urlaubszeit unabhängig sind, ist der Zusammenhang überraschend."
Dr. Roland Eberlein, in: http://forum.orgel-information.de/viewtopic.php?t=230
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Christ 2100? - Mehr als 14 ungeordnete Stationen eines Kreuzwegs mehr Update
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Andreas Meisner trifft James Jepson Binns
Nach dem Betreten des ebenerdigen Salle de musique tat sich für mich diesmal eine grundlegende Veränderung auf: Dieses Mal wurde durch die höhere Besucheranzahl (es waren nunmehr insgesamt 36 Personen anwesend!) auch der offene Küchenbereich miteinbezogen, der allerdings durch eine sich im Raum befindliche größere Mauer den Blick auf die Orgel für die sozusagen in der Ostkurve sitzenden Hörer nicht gänzlich freigibt. Glebes machen's möglich: Es wurde kurzerhand eine Videoübertragung installiert. mehr ++++++++++++++++++++
Kostenfreies Noten-Archiv von Christoph Dalitz
Unter anderem ist hier auch das sog. Pentatonische Kyrie zu finden.
http://music.dalitio.de/index-de.html
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Haben Sie Angst vor dem Tod?
„Ich habe Angst – aber nicht vor meinem eigenen Tod. Ich habe Angst, dass irgendwann all meine Freunde und Bekannten weg sind. Und dass ich irgendwann die Letzte bin.“
(Liselotte Pulver in einem Interview)
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Befreiungstheologie - und es gibt sie doch noch Bischof Álvaro Ramazzini Imeri, geboren 1947, ist Vorsitzender der Guatemaltekischen Bischofskonferenz und gilt als »politischer Bischof«. Hier ein kleiner Ausschnitt eines recht beredten Interviews:
"PuFo: Welche Stelle des Evangeliums ist Ihnen am wichtigsten?
Ramazzini: Kapitel 25, Absatz 31 bis 46 des Matthäusevangeliums: Das Weltgericht. Der Herr wird am Jüngsten Tag danach richten: »Ich hatte Hunger – hast du mir zu Essen gegeben? Ich hatte Durst – hast du mir zu Trinken gegeben? Ich war nackt – hast du mich gekleidet? Ich war krank – hast du mir geholfen? Ich war im Gefängnis – hast du mich besucht? Ich war ein Fremder, ein Migrant – hast du mich aufgenommen?« Und Jesus sagt: Jedes Mal, wenn du einem Hungernden, Dürstenden, einem Nackten, einem Kranken, einem Gefangenem, einem Migranten etwas Gutes getan habt, dann hast du mir das Gute getan.
Das ist für mich die Grundlage und der Auftrag meines bischöflichen Dienstes. Ich kann nicht müde werden, diese Bedürfnisse zu sehen und mich darum zu kümmern. Aber der Auftrag ist nicht einfach, dem Hungernden eine Tortilla zu geben oder dem Dürstenden ein Glas Wasser. Es geht darum, gegen die strukturellen Ursachen zu kämpfen, gegen eine Gesellschaftsordnung, die Hungernde, Dürstende und Wirtschaftsflüchtlinge hervorbringt."
Lektüre-Empfehlung: http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/op/art/display.asp?cp=pufo/op19548/art45100
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Orgelsoftware Hauptwerk: "Samplesets" überarbeitet mehr
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Kirchenchor bezieht Stellung
"Die jüngsten Ereignisse in der Katholischen Kirche haben im Zusammenhang mit
Äußerungen zum Holocaust zu unnötigen Spannungen zwischen ihr und dem
Jüdischen Volk geführt. Nicht akzeptable Äußerungen zum Holocaust sind für uns
Anlass, als Wiesbadener Christen der Millionen Opfer der Judenvernichtung im 2.
Weltkrieg zu gedenken und ein Zeichen der Solidarität zwischen Christen und Juden
zu setzen."
http://www.bonimusik.de/download/gedenkkonzert.pdf
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Kostenlose Orgelmusik-MP3 David Butcher mit Hauptwerk 3 und Haverhill
http://www.lavenderaudio.co.uk/oic/extended/demos/Whitlock%20-%20Fidelis.mp3
http://www.lavenderaudio.co.uk/oic/extended/demos/Whitlock%20-%20Exultemus.mp3
http://www.lavenderaudio.co.uk/oic/extended/demos/Hollins%20-%20Trumpet%20Minuet.mp3
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Karras zur "Hosenbeinbeschallung" von Digitalorgeln "Unterschätzt wird m. E. noch immer die Frage der Wiedergabe. Die Hosenbeinbeschallung ist die unglücklichste aller Lösungen, das wissen eigentlich alle und es verwundert, dass diese noch immer der Standard ist. Gerade in einer Zeit, wo man mit Satellitenlautsprechern und Subwoofern preisgünstige und beeindruckende Klangereignisse, egal ob in 2.1 oder 5.1, sogar an jedem Heim-Computer zaubert, kann man diese unglückliche Tradition nicht mehr verstehen. Auch wenn für Digitalorgeln z.B. die Kienle Resonatoren ein sehr geeignetes Wiedergabesystem sein mögen, kann sich aufgrund des Preises oder auch nur der räumlichen Ausdehnung dieses Systems nicht jeder diesen Luxus leisten. Oder dass man für relativ wenig Geld mit Reetzes Rundstrahlern ein sehr gutes Abstrahlsystem erhält, hat sich bei den Insidern zumindest schon herumgesprochen. Auch mit dem Syrinx 5-Kanal Aktivsystem M3-220 kann man seine Orgel, noch dazu preisgünstig, klanglich extrem aufwerten. Wenn man die Abstrahlung komplett vom Spieltisch lösen würde, wären die Konsolen tragbarer – man schaue einmal auf die inzwischen minimalistische Elektronik für Samples oder Klangerzeugung - denn schwer sind die Verstärker und die Lautsprecher. Die Wiedergabe könnte dann im Raum besser angepasst werden. Sowohl der Spieler wie auch die Zuhörer hätten ein noch besseres Klangerlebnis."
http://www.sakralorgelwelt.de/downloads/marktuebersicht1.pdf
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Raul Prieto Ramirez is one of the most exciting talents on the international concert scene at the moment. Still only in his late twenties Raul has been chosen as the Organist-in-residence at Spain’s premier concert hall, the Auditorio Nacional de Musica in Madrid – the home of the Spanish National Orchestra and Choir. http://www.raulprieto.com/ENGLISH/Inicio.htm
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Rheinsberger Kantor repariert Orgel in Kalkutta/Nur ein Musikstudent kommt im Herbst nach Deutschland
"... Manish Kachhap hat vor kurzem sein einjähriges Praktikum bei der Orgelbaufirma Schuke in Potsdam beendet. Seinen ersten eigenen Reparaturauftrag wird er nach Ostern beginnen – es geht um die Orgel einer Kapelle in Kalkutta."
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Sachkundiges? Samuel Kummer und luftiges Tastenklappern
"Fraglich ist, ob eine ursprünglich für Klavier geschriebene Komposition auf der Orgel gespielt werden sollte. Sicherlich bedeutet die Transkribierung – sprich: Registrierung – eine Menge Arbeit für den Organisten. Unbestritten jedoch ging diese auf Kosten des Klangs. Wo ein Klavier, pianissimo angeschlagen, glasklare Töne erzeugt hätte, produzierten die Orgelpfeifen nurmehr Luft, die vom Tastenklappern übertönt wurde." (Hervorhebung durch d. Red.)
++++++++++++++++++++ Joseph Ratzinger - und seine Visionen aus dem Jahre 1970
"Da ist an Gedanken eines namhaften deutschen Theologen aus dem Jahr 1970 zu erinnern, der auf die Frage, wie die Kirche im Jahr 2000 aussehen werde, damals schrieb: Die Kirche der Zukunft „wird als kleine Gemeinschaft sehr viel stärker die Initiative ihrer einzelnen Glieder beanspruchen. Sie wird auch gewiss neue Formen des Amtes kennen und bewährte Christen, die im Beruf stehen, zu Priestern weihen. In vielen kleineren Gemeinden bzw. in zusammengehörigen sozialen Gruppen wird die normale Seelsorge auf diese Weise erfüllt werden. Daneben wird der hauptamtliche Priester wie bisher unentbehrlich sein.“ Der diese Sätze 1970 schrieb, war kein anderer als unser heutiger Papst Benedikt XVI. Er hatte dabei das Jahr 2000 im Auge. Und heute schreiben wir das Jahr 2009!
Fazit
Orientiert sich die Kirche noch am Konzil? Ich denke, an unseren unterschiedlichen Lebensorten und in unseren unterschiedlichen Funktionen haben wir dafür mitzusorgen, dass diese Orientierung wieder klarer zur Geltung kommt. Und dabei leitet uns alle der Geist
Gottes." (Prof. Dr. Stefan Knobloch OFMCap/Hervorhebung durch d. Red.)
http://www.wir-sind-kirche.de/files/890_Gelbe%20Reihe%20Knobloch.pdf
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Neue Seite unter "Aktuelles": Täglich neue Kulturnachrichten mehr
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"Auf die Frage des Organisten, wem denn die Bach Orgelmusik gefallen habe, hatte sich kein Schüler positiv geäußert. Lediglich ein Junge sagte: „Naja, für eine Hochzeit reicht es schon."
http://isb-hauptschulinitiative.de/userfiles/Musik_Kunst/Orgelbau_Orgel_Orgelmusik.pdf ++++++++++++++++++++
Hörbeispiele niederländischen Gemeindegesangs
http://www.willemvantwillert.nl/index/psalm42-westerbork-hk01.wav
http://www.willemvantwillert.nl/index/psalm42-westerbork-hk02.wav
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Update der Gotteslob-Themenseite mehr
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Aristide Cavaillé-Coll
"... Der Nachname Cavaillé-Coll begegnet uns zum ersten Mal am 12. Februar 1767, dem Hochzeitstag von Jean-Pierre Cavaillé und Maria-Francesca Coll, in einem Geburtsregister; Maria-Francesca Coll war die Tochter eines Webers und Seilmachers aus Barcelona. Der erste Sohn des jungen Paares namens Dominique wurde 1771 geboren. Er war der Vater von Vincent (* 1808) und Aristide (* Montpellier 3. Februar 1811. Das Handwerk des Orgelbaus hatte in dieser Familie eine lange Tradition. Bereits Jean-Pierres Onkel Joseph war Orgelbauer und lehrte seinen Neffen dieses Handwerk. Nach Marie-Francescas Tod im Jahr 1780 verheiratete sich Jean-Pierre erneut, und Dominiques Halbbruder Martin Cavaillé-Coll - ein Sohn aus dieser zweiten Ehe - wurde ebenfalls Orgelbauer. Die Arbeiten von Dominiques Söhnen Vincent und Aristide repräsentieren den Höhepunkt der Orgelbautradition in dieser Familie. Die Familie zog mehrmals zwischen Frankreich und Spanien hin und her, bevor sie sich endgültig in Toulouse niederließ. Aristide, der sowohl über eine musikalische wie über eine technische Begabung verfügte, erhielt eine gründliche polytechnische Ausbildung und traf auf einige maßgebliche Persönlichkeiten wie Jean-Pierre Boisgiraud oder Félix Borel, die einen prägenden Einfluß auf ihn ausübten. Zusammen mit seinem Bruder Vincent begleitete Aristide die Orgelneubauten und -restaurierungen seines Vaters. Man kann sagen, daß Aristide das Glück hatte, immer zur rechten Zeit die passenden Kontakte zu Kreisen des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens knüpfen zu können. ..."
http://www.sonusparadisi.cz/organs/Fcaen/history.3.asp

Neues/Überarbeitetes 