Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche
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Frohe Pfingsten!
Veni, Creator Spiritus, mentes tuorum visita, imple superna gratia, quae tu creasti, pectora.
Komm, Schöpfer Geist, die Gesinnungen der Deinen besuche; erfülle mit oberer Gnade die Herzen, die Du geschaffen hast! (wörtliche/metrische Übersetzung; Quelle: Wikipedia)
http://...www.orgeljournal.de+Improvisationsskizze+Veni+Creator.mp3
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Schnitger-Registerbeschriftungen von 1692 entdeckt
"West und Lieb entdeckten übermalte Schilder von Registerzügen der ursprünglichen Schnitger-Orgel von 1692, deren Gehäuse 1862 vom Orgelbauer Eduard Schulze aus Thüringen mit einem neuen Instrument und anderen Registern ausgestattet worden war. Nach Auskunft von Rowan West ist diese Schulze-Orgel landesweit die einzige, die so komplett erhalten ist. Die originalen Beschriftungen geben darüber hinaus erstmals Aufschluss über die Schnitger-Register."
http://www.kn-online.de/...Orgel_der_Eutiner_Schlosskirche_restauriert.html
http://www.ln-online.de/...Orgel_der_Schlosskirche:_Neu_in_Ton_und_Glanz.htm
http://www.west-orgelbau.de/Ubersicht/ubersicht.html
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Mit HW kann man Ökonomie en miniature studieren Update
Neuer Internet-Auftritt der Fa. Hauptwerk: http://www.hauptwerk.com/
MyOrgan: http://www.kloria.com/software/musical/myorgan
Alles fließt, und in Sachen Hauptwerk, der reüssierend wirkenden Software für Organisten und Orgelliebhaber, gewiss auch in eine hochprofessionell-kommerzielle Rundum-Sampler-Richtung. Der HW-Navi besitzt bereits seit langem das Preset Outputmaximierung. Drei Dinge dürften auffallen:
1. Der interessante und zugleich bis zur hypertrophen Unübersichtlichkeit durchgestylte Hochglanz-Webauftritt der Fa. Hauptwerk kann gefallen. Er muss es jedoch nicht, insbesondere dann nicht, wenn man es gerne etwas ruhiger hat. Der Vorgänger besaß Qualitäten und bediente das Bildungsbürgertum mit britischer Kühle, war jedoch etwas angestaubt und versprühte den Charme einer altehrwürdigen Bibliothek, die allenfalls Mr. Bean aufzumuntern vermochte. Nun, Brett Milan hat Großes vor. Ob allerdings die pfeifenlose Aufmachung von Header und Logo im Equalizer-Stil in der gehobenen organophilen Schicht ankommt, darf rundherum bezweifelt werden. Da klingeln die Mentalitätsunterschiede doch heftig an.
2. MyOrgan existiert in der alten Form nicht mehr und verweist mit seiner Adresse auf Hauptwerk.com. Die offizielle Sprachregelung besitzt bemerkenswerten Charakter: "MyOrgan has reached end-of-life and is no longer supported by Kloria Publishing. Anyone requiring technical support or additional features is advised to purchase Hauptwerk Virtual Pipe Organ at the link provided below" (Kirk Meyer) oder "Kirk did kindly contact us a few days ago to let us know that he'd decided to discontinue this project, which was entirely his own decision and not as a result of any pressure from us, although of course we do very much appreciate it" (Brett Milan). Gewiss setzen diese Darstellungen ein gerüttelt Maß an Naivität des Lesers voraus und sprechen für sich.
3. Ob man das alles in seiner zielstrebig progressiven Entwicklung mag oder nicht, verbleibt in der gedanklichen und emotionalen Obhut des einzelnen Users, der durch sein Gehör und die dazugehörige Geldbörse geleitet wird. Um die vielen Interessierten an dem Phänomen Orgel & PC, die mit MyOrgan einen ersten kostenfreien Kontakt aufgenommen hätten, kann es einem wahrlich leid tun. Und das ganz unabhängig von der Frage, ob Kirk Meyer HW1 abgekupfert hat oder nicht. So ist es wohl für manchen tröstlich, dass MyOrgan dem Vernehmen nach zuvor von www.virtual-organs.com aufgegriffen wurde und dort unter dem Namen Prelude weiterentwickelt werden soll. Jedoch dürfte der klangliche Entwicklungsvorsprung von HW3 kaum aufzuholen sein. (mpk)
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500 Jahre später: Calvin mit neuen Impulsen
Der recht schroff wirkende und den Alltag doppelt prädestiniert stressende Reformator Johannes Calvin (1509-1564) weiß immer noch neue Ideen auf den Markt zu bringen: "In Zeiten der Finanzkrise sei es bemerkenswert, dass Calvin eine Begrenzung des Zinssatzes gefordert habe und damit dem maßlosen Gewinnstreben entgegengetreten sei." Allerdings muss hier Folgendes angemerkt werden: Kapitalismus versucht grundsätzlich, aus minimalstem Input maximalsten Output zu generieren, und insofern mag das Verhalten der Finanz- und Wirtschaftskriseverursacher nur regelrecht gewesen sein. Die Kritik an den Übeltätern der Wirtschaftskrise ist unzulässig personalisierend und zugleich verlogen, da sie die systemkritische Fragestellung völlig außen vor lässt. Hier müsste man doch elementarer, sprich radikaler ansetzen. Ob Calvin da als Protagonist der Emsigkeit wirklich helfen kann? Die Grundelemente der katholischen Soziallehre (Gemeinwohl, Solidarität und Subsidiarität) lassen zumindest herzlich grüßen. Allerdings wirken sie quasi-staatskirchlich geknebelt, was lediglich durch die politisch äußerst linken Sozialenzykliken Johannes Pauls II einen gewissen Ausgleich erfährt. (mpk)
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Update: Orgelkino und Audio-Links
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Update: Orgelinitiave www.Reinoldiorgel.de
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Mischung der Zeitgeister: Größte Orgel im Oldenburger Land
"Die Orgel der St. Lamberti-Kirche wurde 1972 von Alfred Führer erbaut und gilt mit ihren heute 52 Registern als die größte Orgel im Oldenburger Land. Im Herbst 2008 wurde sie durch die Orgelbaufirma Mühleisen generalüberholt und erweitert."
http://www.lamberti-kirchenmusik.de/orgel/orgel.php (mit vollständigen Hörproben)
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Römischer Bärendienst Als neuerliches und äußerst bedenkliches Zeichen der Dialogverweigerung sieht die Initiative "Wir sind Kirche" die am 25. Mai 2009 veröffentlichte Entscheidung des obersten Gerichtshofs der katholischen Kirche, die Bischöfen das Recht zuspricht, Mitstreiter der Bewegung aus kirchlichen Gremien auszuschließen.
Ausgehend von einem Einzelfall im Bistum Regensburg - der Klage eines seit seiner Jugend in der katholischen Kirche engagierten Mannes wegen des Entzugs des passiven Wahlrechts bei der Kirchenverwaltungswahl - wird der Versuch unternommen, eine seit bald 15 Jahren weltweit vertretene innerkatholische Reformbewegung grundsätzlich zu diskreditieren. Dies geschieht in totalitärer Art und Weise von römischen Schreibtischen aus, ohne dass es je eine Anhörung oder die Möglichkeit einer Stellungnahme gab. Der Kläger aus dem Bistum Regensburg hat das vom 14. März 2009 datierte Dekret nur auf Latein erhalten, der KirchenVolksBewegung wurde es bisher nicht auch auf Anfrage zur Kenntnis gegeben.
++++++++++++++++++++ Ja und Nein - Medienexperte Joachim Valentin über Dan Browns "Illuminati"
"Die Kirche hat zu Recht mit einer gewissen Herablassung auf die Verfilmung reagiert und auf deren niedriges Niveau und reißerische Machart hingewiesen. Damit befindet sie sich im Übrigen im Einklang mit fast allen Film-Kritikern. Die Verfilmung von "Illuminati" ist alles andere als herausragend und hat mit einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche nichts zu tun."
http://katholisch.de/34595.html
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Neu erschienen bei Kamprad: Krebs-Werke-Verzeichnis (Krebs-WV) von Felix Friedrich
"Wenn heute von dem Schülerkreis um Johann Sebastian Bach die Rede ist, dann nimmt Johann Ludwig Krebs eine gewisse Schlüsselposition ein. Abgesehen von den Bachsöhnen ist dieser Musiker in der Tat einer der begabtesten Eleven Bachs. Der vielzitierte Ausspruch, den angeblich Bach getan haben soll, unterstreicht die Sonderstellung von Krebs im Schülerkreis des Thomaskantors: "Unser Krebs war bekanntlich einer der besten Schüler von Johann Sebastian Bach, deswegen man bey uns sich mit dem Wortspiel trug: In diesem großen Bach sey nur ein einziger Krebs gefangen worden." Bereits zu seinen Lebzeiten galt Krebs als ein außergewöhnlicher Organist mit virtuosen Fähigkeiten. Aber auch mit seinen Kompositionen erregte er einiges Aufsehen."
http://shop.vkjk.de/buecher_uebersicht_vkjk_de_674313383_krebs-werke-verzeichnis_krebs-wv_.html
http://www.kirchenlexikon.de/k/Krebs_j_l.shtml
Audio-Link zum Thema: http://www.organartmedia.com/sounds/waltershausen/Krebs-OrganoPleno.mp3 ++++++++++++++++++++
Apokryphes, Geniales und Tröstliches
Die Theorien um BWV 565 sind zahlreich. Manche Annahmen haben zumindest Charme, so auch die Annahme einer ursprünglichen Violin-Komposition: "The possibility that the Toccata and Fugue is a violin-to-organ transcription is supported by the fact that at least twice in his career, Bach is known to have transcribed solo violin works for organ. The Prelude first movement of the Partita in E major for solo violin, BWV 1006, was converted by Bach into the solo organ part of the opening movement of the Cantata BWV 29 "Wir danken dir, Gott, wir danken dir". Bach also transcribed the Fugue movement of his Sonata in G minor for solo violin BWV 1001 as organ music, namely as the second half of the Prelude and Fugue in D minor for organ, BWV 539." (Peter Williams)
Links, die zum Verweilen und zur weiteren Lektüre einladen:
http://www.youtube.com/watch?v=L9reoUinXgA
http://www.johann-peter-kellner.de/htm/werke/emele.htm
http://www.organartmedia.com/sounds/waltershausen/BWV565-Toccata.mp3
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Rostock: Experten untersuchen Diva
"Mit 5700 Pfeifen ist die Orgel von St. Marien die größte Mecklenburg-Vorpommerns. Durch die eindrucksvolle Barockfassade beeindruckt sie den Betrachter. Doch ihr Klang bleibt hinter der Optik zurück. Kantor Karl-Bernhardin Kropf will das Instrument optimieren und Mängel beheben. Das kostet eine Million Euro."
http://www.svz.de/lokales/rostock/artikeldetails/article/218/experten-untersuchen-orgel.html
Kolloquium mit Experten aus Orgelbau, Orgelkultur und Denkmalpflege:
http://www.st-marien-kantorei-rostock.de/projekt1.html (nebst Disposition und MP3)
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Der Terminus "Ödnis" muss neu definiert werden - Marginalien zum orientierungslosen Zivilisationslärm um Boris Becker, Dr. Joseph Martin Fischer und Guido Westerwelle ...
Ohne dekadenztheoretische oder sozialneidvolle Reflexe evozieren zu wollen, muss doch mancherorts eine gewisse Verflachung oder die auffällige Unregelmäßigkeit kommunizierter Grundwerteeinheiten attestiert werden, wenn denn beispielsweise Boris Becker im eigenen wahrlich unglaublichen Internet-TV-Format betrachtet oder Ex-Außenminister Dr. Joseph Martin Fischer als Inhaber eines 2004 erworbenen Familienwappens oder der jetzt bekannter gewordenen millionenschweren Berliner Nobelvilla wahrgenommen wird. Einerseits tun sich bei den Genannten vermutlich Abgründe von Sehnsüchten und Hoffnungen auf, andererseits erweist sich, wie notwendig das Aufzeigen von sinnstiftenden Alternativen wird, ohne zugleich in die Wagenburg des religiösen und kulturellen Fundamentalismus zu flüchten. Orientierung ist angesagt. Und über deren Setzung wird immer wieder diskutiert werden. Ohne Zweifel ist dieser Diskurs vonnöten, wenn beispielsweise nach dem Rostocker Ei-Attentat auf Guido Westerwelle in welt-online.de derart final-trivial Verwirrendes zu lesen war: "Die Polizei fahndet jedenfalls erst mal nach einem Huhn mit FDP-Parteibuch." Was lernen wir aus den genannten Metamorphosen? Der Codex der Verlässlichkeiten beginnt massiv zu schwinden. Alles fließt und wirft sich mitunter der Hl. Simplicitas unterzuckert an den Hals. Nichts bleibt, wie es einmal war.
Könnte vielleicht Joseph Ratzinger Orientierung bieten? Ja und andererseits entschieden nein. Der geisteswissenschaftlich interessierte Leser mag diesbezüglich den Theologie-Professor Hermann Häring zu Rate ziehen, wenn er denn eine für Internetverhältnisse großzügig bemessene Lese-Contenance mitbringt (der Text besitzt eine stattliche Seitenanzahl und wird erst im zweiten Teil so recht interessant). Härings tiefgehende Analyse der Theologie Joseph Ratzingers ist hier nachzulesen:
PDF-Download: Herman Häring/Glaube der Kirchenväter? Zu den Grundlagen von J. Ratzingers Theologie
Eines ist klar: Der Wanderprediger Jesus von Nazareth kümmerte sich kaum um Metaphysik und verfügte über einen Wortschatz, der dem der Bildzeitung vergleichbar ist. Und dennoch erreicht er unser Herz und dessen Bildung. Wir bleiben im Gespräch. (mpk)
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"Vorsingen im Gottesdienst - nein danke!?" Entdecken Sie Ihre musikalische Begabung!
Studienwochenende: 26. - 28. Juni 2009,
56179 Vallendar, Forum Vinzenz Pallotti
Referentin: Dipl.-Theol. Iris Maria Blecker-Guczki, Deutsches Liturgisches Institut, Trier
Dieses Wochenende richtet sich an alle, denen das Singen im Gottesdienst Freude macht, die gerne etwas dazu beitragen würden, dass der Gesang im Gottesdienst schöner wird, die aber - aus welchen Gründen auch immer - davor zurückschrecken, einen besonderen musikalischen Dienst, z. B. den Vorsingedienst oder den Kantorendienst, zu übernehmen.
http://www.liturgie.de/liturgie/index.php?bereich=projekte&datei=projekte/litFern/stw/liftermin67
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Auf pastoralem Kurs: Markus Dröge oder Protestantismus ist Vielfalt
Die Wahl des neuen Berliner Bischofs (im evangelischen Ritus) dürfte Zeichen setzen: Die Mehrheit der Synodalen sprach sich für einen Seelsorger aus, der zwar nachhaltig die anstehenden Umformungsprozesse mitträgt, jedoch diese verstärkt im Diskurs mit den Gemeinden ausführen will. Das Votum der Synode ist auch darüber hinaus eindeutig: mehr sinnstiftende Identität nach innen, weniger Professoral-Analytisches oder gar nur Sozialethik in kirchlicher Form.
"Die Mehrheit für Dröge in Berlin-Brandenburg beruhte vor allem darauf, dass er 20 Jahre lang als Gemeindepfarrer gearbeitet und bei seiner Bewerbung erklärt hatte, dass "der Bezug zur Gemeinde" für ihn "nicht nur Neigung, sondern Überzeugung" sei. Im Kirchenkreis Koblenz, den der Vater dreier Kinder seit 2004 leitet, habe er "Erfahrung damit gesammelt, Spar- und Strukturprozesse so solidarisch wie möglich zu gestalten". Damit entspricht er dem in der Landeskirche verbreiteten Bedürfnis, den von Bischof Huber begonnenen Reformprozess stärker als bisher im Dialog gerade auch mit den kleinen Gemeinden in Brandenburg durchzuführen."
http://www.welt.de/die-welt/article3749221/Droege-wird-neuer-Bischof-von-Berlin-Brandenburg.html
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News aus der Hauptwerk-Szene
- Das Extended-Set der Haverhill wird Mitte Juni auf den Markt kommen. Die neuesten Nachrichten beziehen sich auf die nunmehr feststehende Disposition und die Chamade 8'. Sie wird sowohl im Choir als auch im Great in verschiedenen Intonationen spielbar sein. Informationsseite: http://www.lavenderaudio.co.uk/oic/extended/ Der Preis des Sets ist in der deutschsprachigen Bestellmöglichkeit etwas gestiegen und beträgt somit 225 €.
- Das Set der Trost-Orgel Waltershausen wird nach Auskunft von Prof. Helmut Maier spätestens Mitte Juli verfügbar sein. Damit wird dieses OrganART Media-Highlight im Trost-Jahr 2009 früher erscheinen als bislang vermutet. Mit Spannung darf erwartet werden, inwieweit die Präzision der Releasemarker insbesondere bei den schwierig einzubindenden engmensurierten Registern - und die sind in Waltershausener Orgel recht zahlreich - überzeugen kann. Angesichts der überzeugenden Arbeit am Engelfried-Set (diesbezüglich übertrifft es das Sauer-Set) dürfte dieses auch hinsichtlich der trockeneren Akustik gelingen. Zudem ist hier eine neue Demodatei des Trost-Orgelsets (BWV 542) im Vergleich zu einer aus weiterer Mikrofondistanz aufgenommenen DVD-Dokumentation von Hans-André Stamm zu hören: http://www.crumhorn-labs.com...4849
- Neuer Tremulanten-Standard: OrganART Media experimentiert offensichtlich mit "echten" Tremulanten-Samples, die im Gegensatz zum bislang mit Hauptwerk fast ausschließlich für Tremulantenklänge genutzten Physical Modeling die viel komplexeren Raumantworten zu Gehör bringen.
Aktuelle Demodatei: J.S. Bach - Herzlich tut mich verlangen
Es wird in dieser Aufnahme mit dem „künstlichen“ Tremulanten begonnen. Danach folgt im Wechsel der Tremulant mit den speziell dafür aufgenommenen Samples. -
- Einen besonderen und wohnraumbezogenen Einfall hatte ein Leser und HW-Anwender: Um dem Eigensound des PCs nebst Wärmeentwicklung zu entgehen, verlegte er die Datenmaschine in die sich unter dem Orgelzimmer befindliche Garage. Die MIDI-Kabel scheinen in puncto Latenz keine Probleme zu bereiten. Glückwunsch zu dieser Idee!
- Neues von SakralorgelWELT: 1. Milan Audio veröffentlicht die zweite Ausbaustufe (Volume 2) der Hinsz-Orgel für Hauptwerk. Mit Spannung erwartet wurde das Volume 2 der großen Barockorgel von Hinsz/F.C. Schnitger (Kampen, Niederlande) aus den Jahren 1741/1790. Zusammen mit der ersten Ausbaustufe sind nun 41 der 56 Register der originalen Pfeifenorgel virtuell abgebildet.
2. Neu im Sortiment: Ab sofort sind auch die Samplesets von Lavender Audio erhältlich.
- Lavender Audio hat sich bisher auf sehr reizvolle Samplesets englischer Orgeln konzentriert und bietet damit eine interessante Ergänzung im Angebot für Hauptwerk. Besonders empfehlenswert ist das Set der Binns-Orgel der Haverhill Old Independent Church, welches sehr vielfältig einsetzbar und überaus preiswert ist (40 Register für 225,- Euro). Darüber hinaus gibt es eine Compilation DVD mit den Samplesets von gleich drei kleineren Orgeln zum Preis von nur 70,- Euro.
3. Euro-Tagespreise im Online-Shop: Alle Produkte aus den U.S.A, Kanada, Australien usw. (darunter Hauptwerk und die Samples von Milan Audio) erhält man im Online-Shop zu tagesaktuellen Euro-Preisen. Alle Preise enthalten dabei bereits Währungsumrechnungsgebühren, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer. Dabei ist zu beachten, dass ein Kauf bei SakralorgeWELT günstiger ist als ein Eigenimport. Darüber hinaus erhält man deutschsprachigen Support und eine risikofreie Bestellmöglichkeit im Inland.
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Wahrnehmungsförderung: Bruhns mit gefälschtem Original
http://www.stretta-music.com/pub/raetsel295.pdf (Tipp: Mit einem Ausdruck geht's besser!)
Themenseite "Trost-Orgel Waltershausen" - Dispo, Demos und Details
In Waltershausen liegt eine Rekonstruktion weitgehend lokaler Vorlagen vor. Das Instrument dürfte in seiner Geschichte nach Trost wenigstens zwei Male infolge von einschneidenden Umbauten umgestimmt worden sein. mehr ++++++++++++++++++++
Bremer Kirchentag 2009: „Volle Kraft voraus für die Ökumene!“
Als wichtige Weichenstellung für die Ökumene und als Generalprobe für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München sieht die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche den 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag, der am 20. Mai 2009 in Bremen eröffnet wird.
Auch wenn die Kirchenleitungen immer wieder zur Geduld mahnen: Die Kirchenbasis erwartet weitere sichtbare Zeichen der Einheit aller christlichen Kirchen und fordert gerade jetzt „Volle Kraft voraus für die Ökumene!“. Das Christentum hat eine Zukunft, aber nur in Gemeinschaft, nicht in der Profilierung und Abgrenzung der Konfessionen und Denominationen untereinander.
7 Thesen „Wider die Resignation in der Ökumene“ (Kirchentag in Köln 2007)
1. Nur wenn die Kirchen selber Versöhnung üben, können sie diese von anderen einfordern! 2. Die gemeinsamen Ökumenischen Erklärungen dürfen nicht im Sand verlaufen!
3. Nicht die Zulassung getaufter Christen zum gemeinsamen Abendmahl, sondern die Verweigerung ihrer Zulassung ist begründungsbedürftig!
4. Ökumene ist nur auf Augenhöhe möglich!
5. Ämter- und Strukturfragen dürfen keine neuen Mauern zwischen den Kirchen aufrichten!
6. Der Zweite Ökumenische Kirchentag 2010 in München muss auch theologische und pastorale Signalwirkung haben!
7. Die Ökumene braucht nicht nur Symbole, sondern auch sichtbare Verwirklichung!
http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=128&id_entry=765
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Karl Schuke (+ 1987) und die Manipulierbarkeit des Orgel-Hörers
Ein sehr bemerkenswertes Interview mit gehörigem Tiefgang ist auf der Website der Berliner Orgelbauwerkstatt Schuke zu finden. Karl Schuke steht in Wort und Schrift Rede und Antwort. Hier ein Ausschnitt des Gesprächs, das eine vollständige Lektüre mehr als lohnend erscheinen lässt und zur weiteren Reflexion nur empfohlen werden kann:
"Ich glaube, dass das Verhalten der Hörer durchaus manipulierbar ist; der Klang der Orgel, die wir seinerzeit in der Ernst-Moritz-Arndt-Kirche gebaut haben, wirkte auf viele beinah so abstoßend wie manche Werke der zeitgenössischen Musik. So erinnere ich mich zum Beispiel an einen Reger-Abend von Otto Becker in der Potsdamer Garnisonkirche, bei dem die Hörer sich ostentativ die Ohren zuhielten oder davonliefen. Ähnlich erging es dem Orgelklang, den wir entwickelt hatten: er war neu und wirkte befremdend. Ich habe mich bei meinen Planungen nie vom Hörer abhängig gemacht, sondern stets das getan, was ich aus meinem Gefühl heraus als richtig erkannte. Eigene Kritik schließt das selbstverständlich nicht aus. Aber der Hörer ist manipulierbar, und das ist traurig."
http://www.orgelbau-schuke.com/de/uu_herrkarlschuke_de.htm#karla
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Mit Benedikt unterwegs
Korrespondent Günther Bernd Ginzel heftet sich an die Fersen des Papstes. Der Journalist aus Köln ist jüdischer Ökumeniker und erfahrener Fernseh- und Hörfunkmann. Zwischen dem 8. und 15. Mai 2009 findet man auf »Ginzels PopeWatch« seinen täglichen Blog mit Videos. Die 12. Auslandsreise des Papstes führt Ginzel selbst zum wiederholten Mal in Städte wie Tel Aviv und Jerusalem.
http://www.publik-forum.de/blog/?cat=184
http://www.youtube.com/watch?v=aEPuk994Ld4
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Mit welcher Akustik rechnete eigentlich Johann Sebastian Bach?
Die von Bach gespielten Orgeln und deren Kirchen legen eine heute als trocken bezeichnete Verhallung des Klanges nahe, zumal eine während des Gottesdienstes vollbesetzte lutherische Predigtkirche (des Wortes) mit zahlreichen Emporen und Einbauten wie Logen in der Tat schallschluckend wirkt. Die Monographie "Die Orgeln J. S. Bachs" von Christoph Wolff und Markus Zepf (Leipzig 2006) gibt mittelbar detailiierte Auskunft. Netto sind Hallzeiten über 2 sec eher selten. Kathedraleske Töne waren die absolute Ausnahme. ++++++++++++++++++++
Bach-DVDs von Hans-André Stamm bei Eufonia.de
"Als Instrument wurde die berühmte Trost-Orgel von 1730 in der Stadtkirche von Waltershausen (bei Gotha) in Thüringen ausgewählt (46 Register + 6 Transmissionen), deren Disposition und Klangbild nach dem neuesten Stand der Bach-Forschung dem Klangideal Bachs im Vergleich mit anderen erhaltenen Orgeln seiner Zeit derzeit wohl am ehesten entspricht. ... Die Stadtkirche "Zur Gotteshilfe" stellt einen sehr reizvollen Raum für diese Orgel dar und verfügt u. a. über ein bedeutendes Deckengemälde. Die Akustik ist mit ca. 1, 5 sec. recht trocken, was der Transparenz des Orgelspiels entgegenkommt. ...
Die Registrierung spiegelt Bachs Vorliebe für bestimmte Register und für die "Gravität" des Klanges wieder. So verleihen die Sesquialteras in Haupt- und Brustwerk, die beiden 16'-Labiale im Hauptwerk (die Zungen Fagott 16' und Trompetta 8' sind zu schwach, um den Plenoklang deutlich zu verändern), die Streicherklänge (Viol d' gambe, Gemshorn, hier auch Nachthorn), die quintierenden Register (Quintatön, Spitzquinta, Nassad Quinta), die Terzmixturen sowie die 32'-Posaune im Baß dieser Aufnahme einen neuartigen, bisher noch nicht gehörten Klangcharakter." (Hervorhebung durch d. Red.)
Youtube: http://www.youtube.com/results?search_query=trost+orgel+waltershausen
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Interview: Bischof schätzt "Laienkatholizismus"
"Bischof Gebhard Fürst hat sich zuversichtlich über eine Beilegung des Konflikts zwischen Deutscher Bischofskonferenz und Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) um den künftigen Präsidenten des Laienkomitees geäußert. Die ZdK-Vollversammlung habe „auch uns Bischöfen“ gezeigt, dass der Laienkatholizismus verantwortungsvoll mit Problemen umgehen könne, sagte Fürst nach der ZdK-Vollversammlung am Wochenende in Berlin."
http://www.domradio.de/aktuell/artikel_53086.html
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Die Kraft der Gregorianik - Der Orgel-Literaturkanon mit Jean Langlais
http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2009_19_12_01.htm
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Butz-Verlag: Neuigkeiten auf dem Orgelnotenmarkt
1. Zum Mendelssohn-Jahr 2009 erscheinen dessen bedeutende „Variations sérieuses“ in einer meisterhaften Orgeltranskription von Prof. Martin Schmeding (Hochschule für Musik, Freiburg).
2. Paul Guettmann - Zehn Orgelstücke (Man. & Ped.): Vorzugsweise an nebenamtliche Organisten richten sich die 10 den Geist der französischen Orgelromantik atmenden Orgelstücke des Titularorganisten an der Kathedrale von Chalons-en-Champagne, Paul Guettmann (sprich: Gettmann), dessen Todestag sich 2009 zum 25. Mal jährt. Die für den gottesdienstlichen Gebrauch bestimmten Stücke werden vom belgischen Musikwissenschaftler Heddo Heide im Erstdruck vorgelegt.
3. Praeludia aenigmatica – 29 Rätselstücke für Orgel (Ped.): Schließlich empfehlen wir Ihnen den lang erwartete Sammelband mit allen Kompositionen der „Musica Sacra-Rätselstückreihe“, herausgegeben von Marius Schwemmer in Verbindung mit dem Allgemeinen Cäcilien Verband für Deutschland. 29 spielfreudige, c.f.-inspirierte Orgelstücke (84 S.!) inkl. einiger bisher unveröffentlichter Werke von namhaften Orgelkomponisten unserer Tage: W. Bönig – A. Boltz – P. Damjakob – M. Eichenlaub – O. Faulstich – A. Heiller – E. Horn – H.-J. Kaiser – M. Karas – G. Krahforst – L. Kunkel – J. Kursawa – F. Lehrndorfer – H. Leitner – T. Lennartz – P. Planyavsky – St. Schmidt – K. Schnorr – F. J. Stoiber – A. Willscher – D. Zerfaß
www.butz-verlag.de
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Philiströse Musiker-Biographien? - Händel ganz privat ...
"Bücher über Musikgeschichte scheint der Markt nur noch zuzulassen, wenn ein großer Mann ein großes Jubiläum hat. Und weil bei Georg Friedrich Händel beides passt, regnet es zum Händel-Todestag, der sich in diesem Monat zum 250. Mal jährt, Neuerscheinungen über den Mann aus Halle. Gern werden darin die altbekannten Anekdoten noch einmal neu erzählt. Aber auch für jüngere Thesen ist Platz. Zum Beispiel: ..."
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/944319/
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Wer katholisch ist, bestimmen wir
"Die bischöfliche »M-Bande« hat mal wieder ihre Muskeln spielen lassen. Unter Führung des einflussreichen Kölner Kardinals Joachim Meisner haben Müller, Mixa und Co dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) knallhart gezeigt, was eine Harke ist, und deren Kandidaten für das Präsidentschaftsamt abblitzen lassen. Heinz-Wilhelm Brockmann, Staatssekretär im hessischen Kultusministerium und einer der vier ZdK-Vizepräsidenten, ist den Hardlinern unter den Bischöfen zu fortschrittlich, zu unbequem, zu wenig katholisch."
http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/op/archivartgrp/art/display.asp?cp=/pufo/op89740/aktuelleausgabe/art39821/ (nur für kurze Zeit)
http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/op/art/display.asp?cp=/pufo/op73777/art6594/
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Der frischgebackene Naumburger Wenzelsorganist David Franke in Reinoldi
Mit einem durchgestylten Konzert brachte David Franke die Dortmunder Reinoldi-Orgel beeindruckend zu Gehör. Das Programmblatt suggerierte einen reinen Improvisationsabend. Bereits vor dem ersten Ton ... mehr ++++++++++++++++++++
Sehnsucht nach Geborgenheit im Schoß von Mutter Kirche
"In seinem Beitrag “Mehr Geschlecht als Recht? Zur Stellung der Frau nach Lehre und Recht der römisch-katholischen Kirche” (enthalten im Sammelband “Zur Brisanz der Geschlechterfrage in Religion und Gesellschaft“, Innsbruck 2009), stellt der Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke “drei im Einzelnen sehr verschieden ausgeprägte Varianten” vor, die Gläubigen als Handlungsalternativen im System der “römisch-katholischen Kirche” zur Verfügung stehen:
- Der kämpferisch-emanzipatorische Weg transzendiert das römisch-katholische System und führt zwingend aus ihm heraus. (…)
- Der evolutiv-reformerische Versuch bleibt in der Methode systemimmanent, setzt auf Überzeugungsarbeit den Verantwortlichen gegenüber. Am Ziel ‘Gleichberechtigung’ hält er aber fest und ist insoweit illusionär. Er blendet den geltungstheoretischen Status lehramtlicher Aussagen, einschließlich irreformabler wie etwa die Unmöglichkeit der Priesterweihe für Frauen, aus. (…) Letztlich handelt es sich um eine uneingestandene oder anonyme Identifikation.
- Der explizit identifikatorische und konfessorische Weg ist der einzig kirchenamtlich legitime und gewünschte."
http://www.publik-forum.de/blog/?p=789#more-789
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Nur so am Rande: Sound-Notizen
- Zu meiner Anfrage im Orgelforum, wie denn die Stimmung der Waltershausener Trost-Orgel zu verstehen sei ("Stimmung: wohltemperierte Ausnahmestimmung (stark gemilderte Variante der modifiziert mitteltönigen Temperatur") ging hier eine äußerst detailreiche Mail ein, die erst einmal unter dem Aufgebot allen Sachverstandes gesichtet werden muss. Vielleicht demnächst mehr. Das sei verraten: Tobias Heinrich Gottfried Trost war kein Dogmatiker! Die Informationen gehen weit über das hinaus, was über Trost im Aufsatz von Ulrich Dähnert (Acta Organologica 20, 382-385) nachzulesen ist. Waltershausener Sound in virtueller Form OW: Flöte Dupla 8
HW: Portun 8, Qvintadena 8, Trompetta 8, Röhrflöta 4, Trem. zum ganzen Werck PED: Sub-Bass 16, Portun-Bass 8"
J.S. Bach: O Mensch, bewein Dein Sünde groß - BWV 622 - An der Abstrahlung der Hauptwerk-Orgel konnte ich wieder einige Zeit (nach längerer Pause wegen Unlust am Möbel-Schieben und Ordnen von Kabeln) experimentierend verbringen. Der Erfolg stellte sich auch erst nach zwei weniger befriedigenden Aufstellungen ein. Die zwei Monitorsysteme stehen nunmehr in einem 2m x 2,70m-Rechteck, an dessen kurzer Seite sich der Spieler befindet, und geben jeweils das Summensignal von sich. In der Diagonalen sind die vorderen Lautsprecher jeweils 1,30m vom Organisten entfernt, der diesen etwas oberhalb der Ohrhöhe lauschen kann. Das rückwärtige Monitorsystem (Abstand gut 2m) bringt den Sound nur ein klein wenig reduzierter herüber. Insgesamt ergibt sich im Summensignal ein erstaunliches Klangbett, das bereits getestete Surroundsets irgendwie überflüssig erscheinen lässt. Fast wäre der Klangvorteil bei meinem "Experiment" am spürbarsten zu vernehmen gewesen. Die Schnitger/Duurswoude von OrganART Media konnte jedoch in dieser Konstellation den erstaunlichsten Raumeindruck hinterlassen. Kategorie: "Ganz nah dran". Jetzt mehr denn je.
- Auch wenn man mit der Orgelübungssoftware Hauptwerk wenig bis nichts anfangen kann, so sollte sich jeder Orgel-CD-Hörer fragen, ob es mit der bloßen Aufstellung von zwei Boxen getan ist. Wenn man erst einmal begonnen hat, nach Alternativen der Aufstellung zu suchen, so mutet im Nachhinein die erste und zunächst bequemste Konfiguration an wie ein delikates Menü auf Papptellern mit Plastikbesteck. (mpk)
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Wegen einer erneuten Mail sei noch einmal an dieser Stelle auf den folgenden Wettbewerb hingewiesen:
PRIS D'ORGUE BACH DE SAINT-PIERRE-LES-NEMOURS (Seine-et-Marne 77)
Jury: Jean-Patrice BROSSE, President Thomas MONNET, Slava CHEVLIAKOV Finale Public SONNTAG, 27. SEPTEMBER 2009 - Adresse für Rückfragen: http://orgue77-musique.com/prix_orgue_bach.php?p=1
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Traurig: Bibel-und-Playmobil-Pfarrer Markus Bomhard muss aufgeben
"Ich habe derzeit nicht die Kraft und Lust, so einer Welt, die dem Kommerz ungeprüft Recht gibt, länger die Stirn bieten und Spielball der scheinbar Mächtigen jener Welt sein zu wollen."
Hier ein diesbezüglicher Link zum Juraforum:
http://www.juraforum.de/forum/t281380/s.html
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Alternativer Farbcodex: Spielschrank der Trost-Orgel zu Waltershausen
Schaut man sich das Farbdesign des besagten Instrumentes an, so kommt sicherlich hier und dort ein gewisses Befremden auf, das ob dieser Kioskfarben an Schlichtheitsdogmen zu rütteln versucht. Hier ist der Spielschrank in der virtuellen und fotorealistischen Darstellung für die Software Hauptwerk (durch OrganARt Media) zu sehen: Nicht nur der deutsche Spätbarock hatte Mut, die Farbpalette anständig zu mischen. Offensichtlich wurde dabei die grundsätzliche Frage nach der Funktionalität nicht außer Acht gelassen.
http://www.organartmedia.com/Waltershausen-VCons.html
Im Vergleich dazu ein Foto des restaurierenden Orgelbaubetriebes Waltershausen: http://www.orgelbau-waltershausen.de/images/wltrost3.jpg
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Feedback: Reinoldi-Orgel in guten Zeiten
"Ich habe noch einmal Ihre Webseite gelesen und freue mich sehr, daß Sie darin weiterhin am Ball sind. Die Finanzkrise wird das Orgelneubauprojekt vermutlich ganz sanft im Sande verlaufen lassen. Das Geld ist das schlagendste Argument überhaupt und angesichts der Einbußen im dreistelligen Millionenbereich und der Bedeutung dessen für die kirchlichen Mitarbeiter ist nun wirklich nicht mehr an solche Spielchen zu denken." (Name der Red. bekannt) mehr
++++++++++++++++++++++ Für die Hauptwerk-Freunde: Google-Maps für Sample-Sets
"This is a compilation of the locations of the organs which are available as sample sets for the Hauptwerk organ software. The list of sample sets is not yet complete. Please have patience, as I am travelling at the moment and do not have time for more updates. The list is complete through OrganART Media on the Hauptwerk web site sample set list."
http://maps.google.com/maps/ms...1e7ca1378655c4
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Die Welt ist eine Google: 300 Jahre später ...
Ehrlich gesagt: Zunehmend ist mir nicht ganz wohl dabei, Google in irgendeiner Weise zu verlinken. Tolle Dienste, super Programme, aber geht das nicht alles ein wenig zu weit? Wenigstens hier scheint es mir doch ein wenig über das Ziel hinauszuschießen:
"Die schwarzen Kamera-Autos rollen wieder durch Deutschland: Google setzt wie angekündigt die Aufnahmen für das Projekt "Street View" auch in deutschen Städten fort. Der Suchmaschinenbetreiber informierte die Datenschutzbehörden, dass im Mai und Juni Aufnahmen von Straßen und Gebäuden in Kiel und Lübeck geplant seien."
Allerdings würde die gesamte Orgelszene wie fanatisiert bis philiströs klicken, wenn man sich dieses Geschehen zeitversetzt vorstellte: Bach vor dem Haus Buxtehudes! Wer von uns würde nicht bis zur Zeigefinger-Arthrose die Maus bewegen (unter der Voraussetzung, über JSBs weiteren Werdegang bereits Bescheid zu wissen)? Insofern eine mehr als virtuelle Spekulation.
Aber was könnte man nicht alles in 300 Jahren ergugeln? (mpk)
http://www.heise.de/newsticker/Google-fotografiert-wieder-fuer-Street-View--/meldung/137235
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Grassierende Fantasie- und Perspektivenlosigkeit des Orgelbaus?
"Sind schon die wirtschaftlich-strukturellen Rahmenbedingungen im Moment schwierig, gravierender noch wiegt die auch im Orgelbau grassierende Fantasie- und Perspektivenlosigkeit. Seit dem Niedergang des Neobarock feiert der Neo-Historismus fröhliche Urständ: Italienisch nach Frescobaldi, französisch a la Dom Bedos oder Cavaillé Coll, Orgeln streng nach Schnitger, Silbermann oder Sauer - auf dem Papier kein Problem. Die Beschriftungen auf den Registerknöpfen sind jedoch häufig die einzigen stimmigen Zutaten beim Historiengemälde. Ganz Verwegene komponieren aus oberschwäbischen Prinzipalen, osteuropäischen Flöten, mitteldeutschen Streichern und frankophilen Walcker´schen Zungen (aber bitte vor 1850!) ihr Orgel-Lieblingsgericht und ziehen missionierend mit ihren beglückenden Selbsterfahrungen durchs Land. ... Die heute wieder weit verbreitete Intonationsart mit hohem Winddruck, weiten Kernspalten und zahlreichen Kernstichen oder gefeilten Kernen befördert das Mittelmaß: Viele moderne Orgeln klingen meist ziemlich gleichmäßig (wichtig für die Abnahmeprüfung!), aber auf jeden Fall einfach nur noch laut." (http://www.orgelexperte.de/?page_id=39#kap1)
Der Fluch des ewig epigonalen Eskapismus
Soweit Dr. Martin Kares mit einigen Worten, die jetzt (in etwas überarbeiteter Form) in der Ausgabe 2/2009 von "Musik und Kirche" Einlass fanden und aufgrund der Wirtschaftskrise eine verschärfte Aktualität erhalten dürften. Wir hatten dieses an sich doch recht pikante Thema hier bereits - wenigstens im Ansatz - verarbeitet: Es geht um einen scheinbar ins Historische ausgelagerten Herrschaftsdiskurs und gemeint sind letztlich normierte Orgeln mit adipös wabernden Klängen samt demonstrativ muskulöser Intonation und rezidivierender Schwindsucht, die unter weiterer Zuhilfenahme von Subkoppeln statt befreiender Glaubensfreude eine amtsverquere Macht sekundieren sollen, die es de facto nicht mehr gibt. Wie schrieb noch einmal der Kölner Musikwissenschaftler Dr. Roland Eberlein: "Stell Dir vor die Orgel spielt und keiner geht hin!" Der Hörer ist sensibler als gedacht. mehr ++++++++++++++++++++
Politik statt Theologie - "Öffentliche Protestantin" leitet EKD-Synode
"Ihre politische Karriere hat Göring-Eckardt in den Jahren nach der deutschen Einheit gemacht. Sie brach nach der Wende ihr Theologiestudium in Leipzig ab, um in die Politik zu gehen. Sie engagierte sich in den DDR-Bürgerbewegungen "Demokratie jetzt" und Bündnis 90, arbeitete im Thüringer Landtag und in Bonn und zog 1998 mit eigenem Mandat in den Bundestag ein. Sie wurde Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und von 2002 bis 2005 gemeinsam mit Krista Sager Vorsitzende der Bundestagsfraktion. Seit 2005 ist Göring-Eckardt Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages."
http://ekd.de/aktuell_presse/news_2009_05_02_2_ergebnis_praeses_wahl.html

Neues/Überarbeitetes