Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche
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Gehversuche: Orgeljournal-Kanal
Nun sind mittlerweile drei "Videos" auf diesem Kanal zu betrachten bzw. zu hören. Keinesfalls soll ein künstlerischer Anspruch erhoben werden. In dem Diaclip "Christ 2100?" - bezeichnen wir es lieber in dieser Kategorie - spielt die Musik allerdings eine größere Rolle. Der kundige Hörer wird in der modularen und schlichten Improvisationsskizze "Veni Creator" und "Salve Regina" heraushören können. Es ist durchaus erlaubt, hier Bild und Ton in Beziehung zu setzen und sich zum Nachdenken veranlasst zu fühlen. mehr
Zum YouTube-Gotteslob-Projekt werden insbesondere auch einfache Orgelsätze zu ökumenischen Liedern aus dem katholischen Gesangbuch Gotteslob gehören. Dieses durchaus pastorale Projekt gewinnt an Bedeutung, wenn man sich die Aufrufzahlen (mitunter satztechnisch bedenklicher) Liedbegleitungen bei YouTube vergegenwärtigt: Welche - auch restreligiösen - Sehnsüchte werden dort ab- und ausgeklickt? Und wer mag darüber urteilen?
Was sagt Augustinus von Hippo? Hier seine kirchlich höchst bedenkenswerten Worte: "Viele, die drinnen sind, sind draußen, und viele, die draußen sind, sind drinnen." (mpk) ++++++++++++++++
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Neue Orgelbegleitsätze zum Gotteslob
Wolfgang Hörlin ist Dozent für Orgel, Orgelimprovisation, Liturgisches Orgelspiel und Klavierimprovisation im Fach Filmmusikkomposition an der Hochschule für Musik und Theater in München. Neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Orgelimprovisation, auch in Verbindung mit anderen Künstlern und Kunstformen wie etwa Textlesungen oder Pantomime, widmet sich Wolfgang Hörlin besonders der Interpretation zeitgenössischer Orgel-Literatur und hat im Jahr 2007 an der Orgel der Basilika Vierzehnheiligen die großen Orgelsolowerke des 2002 verstorbenen Würzburger Komponisten Bertold Hummel auf einer viel beachteten CD eingespielt. Seit 2009 ist er Stiftsorganist an der Papst-Benedikt-Orgel in Regensburg. mehr ++++++++++++++++
"Unter dem Titel Befiehl du deine Wege. Das kleine Gesangbuch mit der großen Schrift ist im Strube Verlag ein Liederbuch in Großschrift erschienen, das sich besonders an ältere und kranke Menschen wendet. Es enthält 129 Lieder aus dem EG, "die alten Menschen besoners am Herzen liegen" (Vorwort Wibke und Carsten Klomp). Unter den Liedern, die teilweise in tiefere Tonarten transponiert wurden, sind auch viele "ö"-Lieder. Das gebundenen Buch kostet € 9,–. (9.6.2009)" (aus: musikundkirche.de)
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„Wer Gott selbst fragt, der sucht keine Sündenböcke“ Johann Baptist Metz
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Die britischen Regierungen unter Thatcher und Major haben privatisiert, was das Zeug hielt. Mittlerweile - nach einem nicht nur gefühlten Linksruck der Gesellschaft - bemerkt man die systemischen Nachteile. Kein Zug fährt mehr pünktlich, die Betriebsrentenkassen der staatlichen Restbetriebe brechen zusammen. Streiks sind die natürliche Folge einer restwachen Gesellschaft - traditionsgemäß jedoch nicht ganz so deftig wie in Frankreich mit den etwas härteren Methoden von Bossnapping & Co.
Demgegenüber scheint hierzulande alles ein klein wenig geordneter zu sein ("Die Rende sint sischa") und so betäubt man sich gern mit Nintendo, reduziertem Norm-Urlaub und weiteren Versatzstücken einer entsolidarisierten Gesellschaft. Angesichts der Wirtschaftskrise kann sich die Möbelbranche in puncto Umsatz nicht beklagen: Man zieht sich in die heimische Nische zurück und optimiert diese. "Die Möbelbranche wird von der gegenwärtigen Krise nicht so gebeutelt wie andere Wirtschaftszweige ... Wohnen und Einrichten liegen im Trend, die Leute besinnen sich in der Krise auf ihr Heim" (Schwäbische Zeitung 23.07.09). Was außen vor sich geht, wird tertiär. Wirtschaftskrise und sozialer Trend geben sich so die Hand. Ein Wunder, dass in Deutschland noch Schüler und Studenten auf die Straße gehen, um gegen unwürdige Uni-Verhältnisse und das industriegewollte menschenverachtende Gymnasium in acht Jahren zu protestieren!
Hier treffen sich nun die recht großen und die ganz kleinen Dinge: Viele User der Orgelübe-Software Hauptwerk warten sehnlichst auf die erweiterte virtuelle Version der Haverhill-Orgel, die von David Butcher (Suffolk/UK) erstellt wurde. Zur Zeit wird der Postversand vorbereitet und der Webauftritt aktualisiert. Leider wird der neue Post-Streik das Eintreffen des jeweiligen Päckchens wohl merklich verzögern. Fast ist es wie ein Autobahn-Stau im kleinen Urlaubsglück, nur die Umstände sind höheren Zielen verpflichtet. (mpk)
http://www.lavenderaudio.co.uk/oic/exte ... hanges.pdf
http://www.lavenderaudio.co.uk/oic/extended/
New "Inspiration is a bit lacking at this time of night, but here goes ... http://www.lavenderaudio.co.uk/oic/extended/demos/oic_xl_chords.mp3
It starts with just the Dolce + Unda Maris and Pedal Bourdon, then fullish organ, then mega (ie adding the 32s and Swell super + suboctave couplers but no Tuba or Trumpet en Chamade). David Butcher"
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Bestätigung fundamentalistischer Tendenzen: "Glaubenskongregation" verweigert Entgegennahme
54.104 Menschen aller Kontinente haben die Petition „Für die uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils“ im Internet und auf Unterschriftslisten unterzeichnet. Doch die vatikanische Glaubenskongregation ist nicht bereit, Petition und Unterschriften entgegenzunehmen und hierüber mit den InitiatorInnen der Petition ins Gespräch zu kommen. Auch intensive Vermittlungsbemühungen des Apostolischen Nuntius’ in Deutschland konnten hier nicht weiterhelfen.
Während sich Papst Benedikt XVI. in einem bedingungslosen „Akt der Barmherzigkeit“ der Pius-Bruderschaft zugewandt hat, die als fundamentalistische und revisionistische Minderheit jegliche Reform verweigert und zentrale Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils ablehnt, ist ein Zugehen auf die weltweit aktiven katholischen Reformkräfte für den Papst offensichtlich undenkbar.
Am 29. Mai 2009 wurde über den Nuntius in Berlin mitgeteilt, dass die Glaubenskongregation es „nicht für nötig“ hält, „die Initiatoren der Petition zu empfangen, deren Inhalt ihr wohl bekannt ist und die sie in ihrem Inhalt in Zukunft berücksichtigen wird". Am 15. Juni 2009 haben sich die InitiatorInnen auf Anraten des Nuntius direkt an die Glaubenskongregation gewandt mit dem Hinweis, dass eine Dialogverweigerung bei den UnterzeichnerInnen auf großes Unverständnis stoßen würde, zumal die Übergabe der Unterschriftensammlung „Ja zu Benedikt“ mit 33.000 Unterschriften im Rahmen einer Generalaudienz möglich war und mit einem persönlichen Dankschreiben des Papstes beantwortet wurde.
http://www.petition-vaticanum2.org/
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Adagio for Strings (Orgelfassung) von Samuel Barber
aus Wikipedia: "Barber begann im Alter von sieben Jahren zu komponieren. Mit neun hatte er sich für diese Karriere entschieden. In einer Mitteilung, die er seiner Mutter schrieb, erklärte er: „Meine Bestimmung ist, Komponist zu sein, und ich bin sicher, dass ich das werde […] Verlang nicht von mir, diese unerfreuliche Sache zu vergessen und Football spielen zu gehen — bitte."" ++++++++++++++++
Bernhard Emunds (Nell-Breuning-Institut/Frankfurt) zur Enzyklika "Caritas in veritate"
"Die neue Sozialenzyklika enthält einige Perlen. Papst Benedikt führt Armut auf den fehlenden Zugang zu Erwerbsarbeit bzw. auf schlecht bezahlte Arbeit unter menschenunwürdige Bedingungen zurück. Er warnt die Regierungen vor den langfristigen Schäden aller Versuche, durch Sozialdumping Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Er befürwortet ethisches Investment, aber erinnert an das Ziel, die Wirtschaft insgesamt auf ethische Ziele hin auszurichten. Er kritisiert die schnelle Ausbreitung eines rein betriebwirtschaftlichen Denkens, die gesellschaftlichen Entbettung des Marktes und die kosmopolitische Klasse von Managern, die sich nur nach den Vermögensinteressen der institutionellen Anleger richten.
Aber der Enzyklika fehlen das große Thema und die Leidenschaft. Wirklich gute, die Weltöffentlichkeit bewegende und die katholische Kirche dauerhaft prägende Enzykliken sind z.B. das Schreiben “Populorum Progressio” (1967) von Paul VI., an das “Caritas in Veritate” anknüpfen möchte, oder “Laborem Exercens” (1981) von Johannes Paul II.. In diesen Schreiben sprechen Päpste, denen ein Unrecht keine Ruhe lässt, die ein politisches Anliegen haben und das Gewicht ihrer Kirche zugunsten gerechterer Verhältnisse in die Waagschale werfen wollen. Die Leserinnen und Leser der neuen Enzyklika dagegen gewinnen nicht den Eindruck, dass sich Papst Benedikt bei der Erarbeitung des Schreibens von einer aktuellen sozialen oder internationalen Problemlage herausfordern lässt, zur Lösung eines schwelenden Konflikts beitragen oder sich an der Beseitigung einer himmelschreienden Ungerechtigkeit beteiligen möchte."
http://wirsindkirche.de/index.php?id=125&id_entry=2082 (mit Quellen)
http://religion.orf.at/projekt03/news/0907/ne090708_enzyklikastimmen_fr.htm
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Sozialethische Fallstudie: Madeleine Schickedanz "Umso seltsamer ist es, wie die Quelle-Erbin jetzt in ihrem ersten Interview seit Jahren zu Jammern beginnt. Gewiss, sie hat Milliarden verloren. Aber wie sie sich von ihrer abgeschirmten Villa im Fränkischen aus als angehender Hartz-IV-Fall geriert, ist peinlich. Mit ihrer Klage, beim Discounter einkaufen und beim Italiener um die Ecke Pizza essen zu müssen, verhöhnt sie die Tausenden Quelle-Mitarbeiter, die wirklich um ihre Existenz fürchten müssen." (aus: sueddeutsche.de)
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Orgelregister Vagarr?
Manche Anfragen regeln sich wie von selbst, deshalb sei an dieser Stelle für einen größeren Leserkreis die folgende Information weitergegeben:
"Vagarr: Eigentlich Fugara, fujara (lat.) = Hirtenflöte; ein enges Metallregister mit sanft streichendem Klang."
weiter zur Themenseite Trost-Orgel
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Werler Orgelspaziergang am 16. August
Orgelkonzert-Veranstalter lassen sich zunehmend mehr einfallen. Insofern liegt die Stadt der Stockmann-Orgeln - gemeint ist Werl/NRW - voll im Trend. Auch hier gibt es den abschließenden Orgelschmaus, der an die Osnabrücker Orgel-Promotion erinnert. Der sozial wirkende Eintrittspreis lässt den fast dreistündigen Event sehr stimmig erscheinen.
18.30 Uhr Katholische Pfarrkirche St. Norbert Werl - Bach - An der Stockmann – Orgel: Ulrich Pakusch
19.30 Uhr Propsteikirche St. Walburga Werl - Reger, Mendelssohn Bartholdy und Brahms - An der Stockmann – Orgel: Franz – Werner Rupprath
20.30 Uhr Wallfahrtsbasilika Werl - Widor - An der Stockmann – Orgel: Ulrich Pakusch
Der Abend klingt bei einem „Orgelschmaus“ im Restaurant „Im Winkel“ aus. Eintritt: 8,00 Euro / Schüler, Studenten 5,00 Euro zum aktualisierten Konzertkalender
Rezension: "Almut Rößler - Düsseldorf trifft Werl" (mit Disposition der Stockmann-Orgel der Wallfahrtsbasilika/Werl)
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Der schwer demenzkranke Walter Jens, "Nicht totmachen" und die Bild
""Neulich hat er gesagt: 'Nicht totmachen, bitte nicht totmachen.' Ich bin mir nach vielen qualvollen Überlegungen absolut sicher, dass mich mein Mann jetzt nicht um Sterbenshilfe, sondern um Lebenshilfe bittet“, sagt Inge Jens. Es gebe noch Momente in seinem Leben, die ihm große Freude bereiteten. Zum Beispiel esse er mit „allergrößtem Vergnügen“. Die Erfahrungen mit ihrem Mann hätten sie durchaus ins Zweifeln über die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen gebracht. Trotzdem rate sie jedem, seinen Willen für eine solche Situation aufzuschreiben, sagt die 82-Jährige." (aus: bild.de)
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Update/Neuorganisation der Hauptwerkseiten
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Trost-Orgel: deutschsprachiger Einführungstext bei OrganART Media
"Die Trost-Orgel von Waltershausen repräsentiert mit ihren 47 Registern und 6 Pedaltransmissionen die größte Barock-Orgel Thüringens. Sie ist weitgehend im Originalzustand von 1730 erhalten (etwa 70% des Pfeifenbestands stammen von Trost selbst) und stellt deshalb ein außerordentlich wertvolles Referenzinstrument dar, wenn es um die Aufführung Bachscher Orgelwerke und die seiner Zeitgenossen geht. Dieses Instrument gilt heute als das Instrument, welches den klanglichen Vorstellungen Bachs am nähesten kommt ..."
http://www.organartmedia.de/Waltershausen-Intro-germ.html
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Orgellandschaft Ostwestfalen-Lippe
Der ambitionierte Webauftritt Orgel-owl.de von Hans-Werner Coordes sei hier mit allergrößtem Respekt vorgestellt. Stellvertretend für die Präzision der präsentierten Inhalte kann folgender Passus einen ersten Eindruck vermitteln:
"Wie auch in anderen Gegenden Deutschlands entwickelte sich auch in Westfalen seit dem Mittelalter eine reiche Orgelbautätigkeit. Die ältesten Nachrichten gehen auf Münster 1181, Soest 1287 und Paderborn 1348 zurück. Bei der Entwicklung des Orgelbaus in Westfalen ist insbesondere die Beziehung zu den Niederlanden interessant, denn sowohl niederländische Orgelbauer treten in Westfalen auf als auch umgekehrt. Ebenfalls sind französische wie auch mitteldeutsche Einflüsse vorhanden. Daraus bildete sich seit dem 17.Jahrhundert der westfälische Stil, der nicht nur dort, sondern ganz allgemein mit einer Vielzahl von Namen verbunden ist. Eine führende Rolle spielte von 1600 bis 1700 die Familie Bader. Sie prägen das Klangbild bis nach Möller: Terzhaltige Mixtur, die (typische) Sesquialtera 3f, Dunkelfärbung des Hw, 2' und 1' Register im Pedal. Von ihren Arbeiten ist nur wenig erhalten: Burgsteinfurt 1658, Zutphen (NL) 1643 und Teile in Borgentreich. Auch sie bauten Springladen, die bis zum 18.Jahrhundert von vielen Orgelbauern hier (z.B.Möller) noch verwendet wurden. Deren Entwicklung geht auf den aus Münster stammenden und im niederländischen s'Hertogenbosch tätigen Orgelbauer Hendrik Niehoff zurück, der sie in dem von ihm geschaffenen Typ der "Brabanter Orgel" einsetzte."
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Gerard Bunk & George Gershwin Feedback eines Zeitzeugen: Prof. em. Klaus E. Müller
"Lieber Herr Kleine, Ihr Artikel über den Organisten Bunk hat mich sehr berührt. Ich besuchte von 1946-49 das humanistische Gymnasium Laurentianum in Arnsberg. Bunk war unser Musiklehrer. Wir wollten ihn, der uns mit Bach zu traktieren pflegte, gewissermaßen eine Falle stellen und baten ihn, uns doch mal die Rhapsodie in Blue von Gershwin vorzuspielen. ... Zu dem Ansinnen kam es, weil wir in unserer Klasse einen hervorragenden Jazzpianisten hatten (mit zwölf Jahren!) ...
Bunk setzte sich mit unbewegtem Gesicht an den Flügel und spielte die Rhapsodie brillant von vorne bis hinten - aus dem Kopf! ... Er war wirklich ein eindrucksvoller Bursche - in seinem Fach hochkompetent, als Lehrer absolut unkonventionell und von fast jungenhafter Fröhlichkeit. Herzliche Grüße, Ihr Klaus E. Müller"
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Über 30 Seiten mit historischen Filmausschnitten bei Medien-Tube.de zeigen eindrücklich auf, wie sich kirchliches Leben der Nachkriegszeit - hier im katholischen Ritus - gestaltete.
http://www.medien-tube.de/videos.php?chid=15
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"Möchten Sie auch mal ein deutliches und wirksames Nein schreien?
Nein zum neuen Ehrenkreuz der Bundeswehr, das Tapferkeit an der Front auszeichnet? Warum ein Kreuz, warum keine Couragemedaille für Menschen bei der Bundeswehr und beim Zivildienst, die für gewaltfreien Frieden einstehen und sich gegen Diskriminierung und für Wertschätzung in staatlichen Institutionen engagieren?
Nein zum Umgang des Papstes mit rechtsextremen und konzilsfeindlichen Piusbrüdern, der ein schiefes Licht wirft auf seine rabiate Art, mit der er zu Ratzinger-Zeiten gegen die linksliberale Befreiungstheologie und ihre Köpfe vorgegangen ist?
Nein dazu, wie Discounter – allen voran Schlecker und Lidl – mit ihren Mitarbeitern und Lieferanten umgehen, um ihre Marge hochzutreiben und die Preise für viele Konsumenten aus der Mittelschicht niedrig zu halten?
Nein zu Konjunkturspritzen, die ökologische Aspekte außen vor halten und das rein materielle Wachstum anstacheln wollen, anstatt die Krise für Mentalitätswandel und Neuorientierung zu nutzen?
Nein zum Weiter-so der Finanzbranche, die mit gleicher Gier – nur besser getarnt – mit Finanztiteln anstatt mit Mittelständlern Geschäfte macht, weil ihr nach wie vor die Realwirtschaft zu wenig Rendite abwirft?
Nein zu Parteien, die uns unrealistische Dinge für die Zeit nach der Bundestagswahl erzählen und uns Bürgerinnen und Bürger für dumm verkaufen, damit wir nicht merken, a) wie ratlos sie sind, b) wie groß das Versagen der Politikberater und Ökonomen ist, c) wie wir die Zeche für das große Rad werden zahlen müssen, das wenige global gedreht und sich dabei auf unsere Kosten und die der neuen 90 Millionen Hungernden die Taschen vollgestopft haben? ... Fahren Sie in den Urlaub: Sammeln Sie Kraft! Kommen Sie aus dem Urlaub: Nutzen Sie Ihre neue Kraft! Bleiben Sie daheim: Nehmen Sie sich Kraft. Kraft für Nein und für Ja."
(aus: PUBLIK-FORUM NEWSLETTER 10.07.2009, Hervorhebungen durch d. Red.)
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Leonberger Orgelbaufirma Mühleisen: Ein warmer, erdiger «Elsässer» Klang
"Die neue Orgel in St. Nikolaus wird die Kölner Orgellandschaft um eine neue Facette bereichern. Sie hat rund 3.400 Pfeifen und wird in der Kirche ein klangliches Pendant zu den kostbaren Mosaiken darstellen.
Etliche neue Orgeln locken längst Orgeltouristen nach Köln. Jetzt fragen manche Fans schon bei dem Sülzer Kirchenmusiker Marius Horstschäfer (34) an, ob sie demnächst seine große neue Orgel in St. Nikolaus einmal spielen dürfen. Das süddeutsche Instrument soll die Kölner Orgellandschaft um eine neue Facette bereichern. Ein Dutzend Musikfreunde hat mitgesucht: „Wir haben uns Orgeln zwischen Hamburg und dem Bodenseeraum angehört“, erzählt der Kantor. „Fündig wurden wir in Winnenden bei Stuttgart.“ Die Wahl fiel einhellig auf die Leonberger Orgelbaufirma Mühleisen ..."
http://www.ksta.de/html/artikel/1246883658613.shtml
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im Schreibprozess/Update 18.07.
Drei theologische Buch-Rezensionen: 2 x Hans Küng, 1 x Herbert Vorgrimler
"Erkämpfte Freiheit: Erinnerungen von Hans Küng" und "Umstrittene Wahrheit: Erinnerungen"
Vorab ein paar Standards: "Alles hätte auch ganz anders kommen können. Eine Ausbildung unter den Augen des Papstes im römischen Elite-Institut Collegium Germanicum, die Priesterweihe in Rom, eine aufsehenerregende Dissertation in Paris, mit 32 Jahren Professor für Fundamentaltheologie und Konzilsberater: So beginnen kirchliche Karrieren allerersten Ranges. Aber Hans Küng entscheidet sich anders: für Freiheit statt Anpassung, für Wahrheit statt Kompromiß." (Piper Verlag)
»Man kann dieses Zeitdokument, das gewiß nicht mit Polemik spart und dennoch von Aufrichtigkeit sprüht, nur mit Bewegung lesen. Es ist wie ein Schicksalsbuch der katholischen Kirche in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.« (Christ in der Gegenwart)
"Theologie ist Biographie: Erinnerungen und Notizen" von Herbert Vorgrimler, dem Münsteraner Rahner-Schüler, wird dazu - in mancher Hinsicht kontrastierend, jedoch insgesamt eher komplementär - ebenso herangezogen werden. mehr
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Neues aus der virtuellen Orgelmodell-Welt: 1. Kostenlose Hauptwerk-Version (Free Edition)
"We do want Hauptwerk, and the virtual organ world in general, to be available to as many people as possible, since we passionately believe in the organ as an instrument and we want to take it to the widest audience possible, and to further its cause."
Gut und gut gemeint liegen oft knapp nebeneinander. Während die einen darüber rätseln, ob und wie MyOrgan verkauft wurde (Man beachte die Wortwahl: "MyOrgan is sold (according rumours) to Hauptwerk"), gibt Brett Milan eine kostenlose Mini-Version der aktuellen Hauptwerksoftware heraus. Honorig und schlitzohrig zugleich, - will er doch Geld verdienen und potenziellen Kunden den Einstieg schmackhaft machen resp. erleichtern. Man könnte versucht sein, an ein wie auch immer eingefädeltes Tauschgeschäft mit Kirk Meyer zu denken, frei nach dem Motto: "Du stampfst MyOrgan ein und ich vertreibe eine schmale Kostenlos-Variante." Die Tücke liegt jedoch wohl im Detail: "The version is very limited, and has a polyphony of 256, while it only supports 16 bits samples. (MyOrgan and GrandOrgue have a polyphony of 4096)." Tüchtige Organisten werden damit wohl keine hinreichende Spielgelegenheit erhalten. Hier die Details der "My-Hauptwerk-Version":
" Its polyphony is restricted to 256 simultaneous voices (pipes). That's sufficient for practicing with a reasonable number of stops on organs with small and medium-sized acoustics.
You can load a maximum of 1.5 GB of sample data into memory at a time. You can load larger sample sets, but you will need to disable some ranks.
24-bit or 32-bit sample sets will work fully, but can be loaded in a maximum of 16-bit resolution.
Non-commercial, home personal use only.
No support. You must buy a licensed edition if you need help or advice from us.
You may use the Free Edition on only one computer at a time.
You cannot use commercial sample sets if they are licensed via the Hauptwerk USB key (unless you have a license for them on an attached Hauptwerk USB key for an earlier Hauptwerk version)."
2. Trost-Orgel/Waltershausen von OrganART Media
Die ersten Daten sind heraus und wurden noch einmal erstaunlicherweise nach unten korrigiert: Der nunmehr höchste RAM-Bedarf für das gesamte Set (24-bit, compressed, all loops) liegt bei 6500 MB, nachdem er zuvor mit etwas über 8000 MB angegeben wurde. Der klanglich verantwortbare Einstieg dürfte mit 3400 MB in 16-bit-Qualität anzusetzen sein. Zu wünschen wäre, dass die Trakturgeräusche ein gutes Denoising erfahren. Dieses Sampleset muss jedoch bereits jetzt - und gemeinsam mit der ebenfalls in Kürze virtuell erweiterten Binns-Orgel (OIC Haverhill) - über 2009 hinaus als Highlight bezeichnet werden. Wir werden berichten.
Offensichtlich kann man mit dem Set der Trost-Orgel sogar César Franck spielen: http://forum.hauptwerk.com/viewtopic.php?...35747#p35747
3. Seite Samplesets erneut editiert
4. MP3: Salisbury Cathedral Father Willis Concert
"We would like to offer a short concert performed by Salisbury Cathedral's organist, Daniel Cook. These recordings were done during our sampling sessions ... It was certainly an experience to play and record this organ." http://forum.hauptwerk...c3
Christliche Fabeln aus dem Regenbogenwald als Bilder- und Hörbuch veröffentlicht
„Tierische Geschichten“ sind im Verlag Eifelkrone Musik & Buch in Neroth erschienen. Die Fabeln, Lieder und Bilder aus dem „Regenbogenwald“ unterhalten Jung und Alt auf 48 Seiten. Das Bilderbuch ist zugleich ein Hörbuch, denn ihm ist eine Audio-CD beigefügt, auf der alle Geschichten vorgelesen und mit Liedern umrahmt werden. Die Geschichten erzählen, wie bei Fabeln üblich, von Tieren, meinen aber letztlich Menschen. Ein alter Uhu steht im Mittelpunkt. Wie ein guter Seelsorger weiß er Rat und gibt Richtungen an, wenn andere Tiere auf der Suche nach Antworten für lebensbedeutsame Fragen sind.
Autor der Geschichten und Songtexte ist Hermann Schulze-Berndt. Er verfasste auch die Libretti zu den christlichen Musicals „Elisabeth von Thüringen“ und „Der Weg nach Santiago“. Hermann Schulze-Berndt schrieb ebenfalls den Text zu dem Lied „Manchmal brauchst du einen Engel“.
Die Musik zu den „tierischen Geschichten“ kommt von dem Österreicher Werner Totzauer (Bild). Er stellte auch die Tonaufnahmen für die Hörbuch-CD her. Die farbigen Illustrationen stammen von der deutschen Malerin und Zeichnerin Janna Steimann. Produzent und Verleger der „tierischen Geschichten“ ist Manfred Ulrich. Der Mann aus Neroth gilt als einer der besten zeitgenössischen Kenner des deutschen Volksliedes und hat durch zahlreiche Konzerte und Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht. Manfred Ulrich über das neue Buch: „Man gerät ins Staunen oder Schmunzeln, fühlt mit oder versteht, was wirklich wichtig ist.“
Hermann Schulze-Berndt: Tierische Geschichten Mit Liedern aus dem Regenbogenwald. Illustrationen von Janna Steimann und Musik von Werner Totzauer. 48 Seiten. Verlag Eifelkrone Musik & Buch, Neroth 2009. ISBN 978-3-937640716. 9,95 Euro.
Neues/Überarbeitetes 

