Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche
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Wer hätte das gedacht: Ein paar mediokre Assoziationen zu "Ich bete an die Macht der Liebe" sind nun auf dem YouTube-Kanal zu hören und zu sehen. Das erste "Video" wurde nun durch eines mit besserer Bitrate ersetzt. In der HD-Variante ist der Sound nun zumindest tolerabel. mehr
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"Rolle rückwärts mit Benedikt. Wie ein Papst die Zukunft der Kirche verbaut"
Niveauvoller Hörfunk: Die Sachbuchsendung "SR 2 - Fragen an den Autor" stellt seit über 33 Jahren jeweils ein Buch eines Autors eine ganze Stunde lang im Gespräch vor. Diesmal ist es ein Buch aus der Publik-Forum-Edition. Im Wesentlichen geht es um die Folgen des B16-Pontifikates, das demonstrativ Kontinuität aufzeigen sollte, weil man sich kaum zu neuen Ufern zu schwimmen traute. Die triste Nachhaltigkeit dieses Unterfangens wird deutlich.
Sympathisiert der Papst mit den Piusbrüdern und Opus Dei? Was hält er von der Ökumene und anderen Religionen, von Frauen und Laien? Diese und andere Fragen beantworten Norbert Sommer und Dr. Thomas Seiterich im SR2. Hier der Podcast:
http://pcast.sr-online.de/play/fragen/2009-08-24_sommer230809.mp3
Infos zum Buch
NORBERT SOMMER, THOMAS SEITERICH (HG.)
Rolle rückwärts mit Benedikt. Wie ein Papst die Zukunft der Kirche verbaut
(mit Beiträgen von Jürgen Moltmann, Hermann Häring, Hans Küng, Ida Raming, Andrea Günther, Norbert Mette, Annegret Laakmann und anderen)
Sein populärer Rufname Benedetto weckt Vertrauen und Zuneigung. Wer sein Gesicht sieht, kann sich kaum vorstellen, dass dahinter ein machtbewusster Papst steckt, der die Kirche ins Vorgestern führt. Wer Papst Benedikt XVI. nur aus dem Fernsehen und dem Boulevard-Journalismus kennt, kann seine Kirchenführung, seine Kirchenpolitik und seine Aktivitäten nicht richtig einschätzen. Denn dieses Bild des Papstes verdrängt dessen reaktionäres Einwirken auf die Kirche und die Weltgemeinschaft. Bereits vorher, als Joseph Ratzinger, war er bestrebt, dass die Kirche nicht vorwärts, sondern rückwärts in die Vergangenheit geführt wird: kirchlich und gesellschaftlich.
Preis: 15,90 €
Verlag: Publik-Forum
224 Seiten
Bestell-Nr: 2884
ISBN: 978-3-88095-189-1
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"Stieghorst" - ein neues (HW-)Kleinod auf hohem Niveau
Für die Hauptwerkfreunde sei aus dem zukünftigen Angebot der Samplesets eine kleine Besonderheit herausgegriffen und der ungeteilten Aufmerksamkeit anempfohlen: Es ist die vom Müdener Vertrieb Pipeloops (Dr. Reiner Suikat) angekündigte Hauptwerkversion der von Peter Ewers entworfenen Stieghorster Orgel. Dem Vernehmen nach soll die bei Bielefeld stehende Orgel komplett mit allen Zutaten (Multireleases, Noises ...) auf 24-bit-Niveau gesamplet werden und vielleicht noch vor Weihnachten erwerblich sein. Peter Ewers hat das Recording übernommen, Reiner Suikat wird´s im Tonstudio dann richten. In der Tat stellt dieses von der Orgelbaufirma Albert Baumhoer (Salzkotten) erstellte Instrument eine innovative Rarität auf dem Markt der zeitgenössischen Orgeln mit kleinerer Registeranzahl dar.
"Was gibt es schöneres als Abwechslung? Das immer Gleiche durchbrechen lassen, endlich einmal durch etwas Anderes die Aufmerksamkeit, die Sinne direkt ansprechen lassen. Herrlich ist das für viele, und gerade im Überraschenden läßt sich das Leben neu begreifen. Für die Orgellandschaft gilt das ebenso. Besonders in kleinen Kirchen begegnet man oft schmallippigen Instrumenten mit immer den gleichen Registern und Kompromiß-Konzepten. Natürlich gelten diese Konzepte als bewährt, man kann eigentlich nichts gegen sie einwenden - aber das Leben feiern, das verlangt schon genaueres Hinhören: Für die kleine Kirche in Stieghorst mit ihrem begrenzten Raum sollte eine musikalische Antwort gefunden werden, die dennoch dem Anderen, dem Überraschenden im Alltag einer Kirchengemeinde Platz verschafft. ... Genau hier möchte die Stieghorster Orgel für Zwischentöne sorgen: Sie orientiert sich nämlich in der Ästhetik ihres Klangs entschieden an Vorbildern der französisch-symphonischen Orgel, zu deren wichtigsten Vertretern der Orgelbauer Aristide Cavaille-Coll (1811-1899) gezählt wird." (Peter Ewers)
http://forum.hauptwerk.com/viewtopic.php?f=6&t=5293&sid=95853f581d18759246907f0343fcab14 (mit weiterführenden Links)
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Weiterer Schreibprozess "Küng & Vorgrimler" Update 25.09.
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Eine Videokamera! Sorry ...
Die ursprünglich für diese Monatsseite geplanten Themen müssen aller Wahrscheinlichkeit nach auf die nächste Seite verschoben werden, da die Einarbeitung in ein Videoprogramm (um die ruhige Quasi-Diashow à la Picasa nunmehr mit etwas bewegteren Bilder wie in "Totgeglaubte" zu überbieten) recht viel Zeit in Anspruch nimmt. Das wäre fast schon genug, wenn nicht noch die Einweisung in eine komplexe Audiobearbeitungssoftware hinzukäme. Alles Dinge, die der Qualität dieses kostenfreien Journals sicherlich zugutekommen. Dessen ungeachtet sind zwei weitere neue Seiten in der Pipeline: Best of Orgelforum und PASSAUplus. Von dieser Stelle aus herzlichen Dank an die Mithelfer, die mit Rat und Tat zur Seite stehen! (mpk)
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Karl Valentin und die Orgel-Foren: "Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!"
Foren haben ihre eigene Kultur. Kommerzielle Foren, die sich mit dem Thema Orgel beschäftigen, besitzen sie ebenso. Die Zielsetzung der Monetarisierung übersehen recht viele Teilnehmer und verharren in devoter Dankbarkeit ob der Bereitstellung dieser stammtischähnlichen Austauschmöglichkeit. Derlei Foren dienen in erster Linie dazu, dem Herausgeber gehörige Werbeaufmerksamkeit zu liefern und diese zu potenzieren - und das immer wieder aufs Neue. Nun gut, man lässt sich als freier Bürger wohl oder übel auf dieses Spiel ein: Jedes Posting unterstützt den Betreiber und verschafft ihm einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.
Unfein erschien in letzter Zeit hingegen das gehäufte Posten von abträglichen Kommentaren über Dritte (und auch Mitbewerber!) oder wildester Spekulationen über Stellenbesetzungen bei voller Namensnennung oder nachvollziehbarer Identität. Welche Beweggründe besitzt ein Forenbetreiber, derartige Beiträge nicht binnen 24 Stunden zu löschen?
Das Posten in strukturell monetarisierten Internetforen bedeutet in summa ein Geben und Nehmen nach Adam Smith. Allerdings wird dieses oftmals nicht reflektiert, wenn auch häufig durch kommerzielle Werbung für eigene CDs, Noten oder Konzerte intuitiv ausgeglichen. Freundschaftsdienstliche Postings fallen ebenso auf. Nur: Der eine darf's, der andere nicht. So schrieb dessen ungeachtet jüngst ein deutscher Orgelsachverständiger in einem bekannten Forum den beachtlichen Satz: "Für (xy), als Betreiber der Homepage ist es natürlich wichtig zu wissen, was sich in der Orgelszene so bewegt." Sind diese Worte an eindimensionaler Sicht zu überbieten? Man erinnere sich an die bedruckte Plastiktüte, dessen Nutzer unbedacht zum Werbeträger wird.
Einerseits wirkt der Informationsaustausch häufig bereichernd, witzig und klug. Gute Sprachkraft und ein gerüttelt Maß an Fachwissen kommen stark zum Ausdruck. Andererseits ist man nicht gefeit gegen Jux und Trollerei, die sich arge Freiheiten erlauben und in semantischen Amokläufen vieles mit dem Bade ausschütten (Onkel Fritz in seiner Not ...). Scheint das Thema etwas wert zu sein, so sehen sich viele oftmals genötigt, die Dinge durch eigene Stellungnahmen aufzuwerten. Das wäre an sich gar nicht so übel, wenn nicht insgesamt die Unkultur des wenig sorgfältigen und noch weniger sinnentnehmenden Lesens fröhliche Urständ feierte. Reizworte werden beim quasi diagonalen Lesen herangezogen, um immer wieder einmal das zum Besten zu geben, was man ohnehin schon wusste und zu sagen trachtete.
Was ist zu tun? "Si tacuisses ..." ist ein guter, aber vielleicht nicht ständig richtiger Ratgeber. Es muss wohl im Einzelfall entschieden werden. (mpk)
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Orgelsoftware MyOrgan: Ein Plagiat?
"Kloria Publishing LLC Newsletter August 2009 ... END-OF-LIFE: MYORGAN (SOFTWARE)
MyOrgan has reached end-of-life and is no longer supported. In recognition of its lineage, the copyright and trademarks have been transferred to Milan Digital Audio. Anyone requiring technical support or additional features should consider purchasing Hauptwerk Virtual Pipe Organ. A free version is also available.
http://www.hauptwerk.com/ ..." (Hervorhebung durch d. Red.)
Die Wortwahl lässt viele Deutungen zu und wirft Fragen auf. Offensichtlich bestand ein Copyright, dessen man ausdrücklich auch bei einer GPL nicht verlustig wird. Folglich kann es auch übertragen werden.
Info: GNU General Public License
"Ein unter GPL lizenziertes Werk steht nicht in der Public Domain. Der Autor behält - falls nicht ausdrücklich anders festgelegt - das Copyright am Werk und ist im Fall der Nichteinhaltung der Lizenzbedingungen in der Lage dagegen gerichtlich vorzugehen." (nach Wikipedia, kursiv durch Red.)
Wir blicken zurück: “Finally, and at the risk of stirring up a hornets' nest, concerning MyOrgan, I would just like to say that personally I view it is 95 percent direct plagiarism of Hauptwerk and my work. Anybody is of course entirely free to disagree with me on that, and I'm sure some of you will, but I hope you understand my position and the reason that I am not happy to support it.” (Martin Dyde - 20.06.2006)
Sind das die Worte eines lediglich Gekränkten, der sich zu dieser Zeit auch finanziell außer Stande sah, dagegen vorzugehen? Die Software MyOrgan ist mittlerweile hoffnungslos veraltet, und das samt der diesbezüglichen Sets. Diejenigen Orgel-und-PC-Freunde, die nach einem wettbewerbsteigernden Konkurrenzprodukt rufen, realisieren nicht, wie klein dieser Nischenmarkt ist und welche Mühe es bedeutet, ein Orgelset zu erstellen. Gleichwohl erscheint die Exklusivität des HW2/3-Formates, die Donglepflicht und nunmehr dieses MyOrgan-Agreement doch recht angstbesetzter Natur zu sein. (mpk) ++++++++++++++++++++
Neue CDs bei ORGANpromotion.org
Einige neue Aufnahmen werden bei oben genanntem Label angekündigt oder neu herausgegeben. Insbesondere die Reihe "Sacred Music" mit Enjott Schneider fällt dabei auf und dürfte eine nun vielschichtige Dokumentation - im wahrsten Sinne realisierter - "zeitgenössischer Musik" darstellen.
- ENJOTT SCHNEIDER - SACRED MUSIC Vol. 1
Orgelsinfonie Nr. 3 „Totentanz“
„Es ist später als du denkst“
12 Zeitstudien nach Grabinschriften für Chor, Orgel, Schlagwerk
„Komm, Heiliger Geist“ nach dem gregorianischen Veni creator spiritus
Kyrie und Gloria für Chor und Tonzuspielung
„Da pacem: Verleih uns Frieden gnädiglich“
für Chor, Oboe, Vibraphon, Cembalo, Orgel
BERNHARD BUTTMANN an der Orgel der St. Sebald-Kirche in Nürnberg
NEUER KAMMERCHOR DER MUSIKHOCHSCHULE REGENSBURG
STEFAN BAIER (Orgel) und ein Instrumentalensemble
Leitung: KUNIBERT SCHÄFER - ENJOTT SCHNEIDER - SACRED MUSIC Vol. 2
In principio erat verbum
Motette für 6 Männerstimmen, Violoncello und 6 Schlagzeuger
DIE SINGPHONIKER
ANJA LECHNER, Violoncello
SCHLAGZEUGENSEMBLE STEFAN BLUM
ENJOTT SCHNEIDER, Dirigent
Hiob. Orgelkonzert Nr. 2
JOHANNES SKUDLIK, Klais-Orgel Audimax Ruhruniversität Bochum
BOCHUMER SYMPHONIKER
ARNO HARTMANN, Dirigent
Crucifixus für Saxophonquartett und Orgel
RASCHÈR SAXOPHONE QUARTET
HARALD FELLER, Kuhn-Orgel Musikhochschule München - ENJOTT SCHNEIDER - SACRED MUSIC Vol. 3
Orgelsinfonie Nr. 1 „Pater Noster“
Orgelsinfonie Nr. 5 „Angelus“
FRANZ HAUK, Klais-Orgel im Münster zu Ingolstadt - ENJOTT SCHNEIDER - SACRED MUSIC Vol. 4
Orgelsinfonie Nr. 6 „Te Deum“
„Schmücke dich, o liebe Seele“ (aus dem Ansbacher Orgelbüchlein)
„Komm, heil’ger Geist, Herre Gott“ (aus dem Ansbacher Orgelbüchlein)
Pastorale „Herz und Herz vereint zusammen“
Modale Fantasie „Wenn meine Sünd mich kränken“
Toccata sopra Alleluja
Rezitativ und Blues „De profundis“
Ataccot J. S. Bachs Toccata in retrograder Version
Jürgen Geiger, Bruckner-Orgel der Stiftsbasilika St. Florian
Volume 1 + 2 erschienen 2008/2009, Volume 3 + 4 folgen bis Ende September 2009,
jede CD einzeln Euro 15,00 - bei Vorbestellung von Volume 3 + 4, bzw. Bestellung der ganzen Reihe erhalten Sie kostenfreie Lieferung ohne Versandspesen, ansonsten Versand 1 und 2 CDs Euro 2,20, ab 3 CDs Päckchen Euro 4,50 (Angaben ohne Gewähr!)
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Ein kleiner Reisebericht: PASSAUplus oder "Dom macht Kindern Angst"
Auf der Juliseite wurde es bereits angekündigt: "Bilder aus Passau" sollten bald zu sehen sein. Nun, dem soll auch gewiss in Kürze auf einer Sonderseite mit vielen Bildern vollumfänglich entsprochen werden. Jedoch sind einige andere Vorhaben (s.o.) zuerst chronologisch abzuarbeiten, um nicht die berechtigten Erwartunghaltungen zu enttäuschen. Da die Eindrücke jedoch noch recht frisch und authentisch sind, seien wenigstens ein paar aufrichtige Worte im Voraus geäußert: Passau enttäuschte - anderes beindruckte hingegen ungemein. Fazit: Eine Reise in diesen Distrikt lohnt sich! mehr
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Konfessionsverbindende Ehen oder die Last der verweigerten Eucharistie
Es ist schlicht nicht mehr vermittelbar, dass es konfessionelle Grenzen gibt, die den Alltag beeinträchtigen sollen. Die Sackgasse der getrennten Kirchen kann allenfalls noch durch gewachsene "rituelle Gewohnheiten" verständlich gemacht werden - theologisch ist das Eis jedoch mehr als dünn. Inhaltlich wird es da schon äußerst schwer, den Skandal der Zerrissenheit zu rechtfertigen. Eine Studie zur Situation gemischtkonfessioneller Ehen zeigt konstruktiv auf, wo die Wunden des Alltäglichen liegen und mahnt die Gemeinden an, "sich endlich der Realität in ihren eigenen Reihen zu stellen". Die Alternative heißt: Gleichgültigkeit.
"Die Autoren der Tübinger Studie legen konfessionsverschiedenen Eltern nahe, sehr genau über die Wegmarken der religiösen Biografie ihrer Kinder nachzudenken. Beispielsweise könne es sinnvoll sein, die Frage "Wo lassen wir unser Kind taufen?" auch danach zu beantworten, wie gut die jeweiligen Angebote in Kinder- und Jugendarbeit einer Konfession vor Ort sind. Weniger ratsam sei es, in der Tauffrage dem Druck der Verwandtschaft nachzugeben, obwohl das vergleichsweise häufig vorkomme. Dass die katholische Kirche verbietet, mit Protestanten gemeinsam zum Abendmahl gehen, wird von konfessionsverschiedenen Paaren häufig als Last empfunden."
http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2009_07_22_gemischtkonfessionelle_eltern.html
Friedrich Schweitzer/Albert Biesinger: Religiöse Erziehung. In Zusammenarbeit mit Anne Bausenhart, Gabriele Conrad und Cornelia Rink, Freiburg, 140 S., 12,95 Euro
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Wolfgang Kessler zum päpstlichen Kaffee der neuen Sozialenzyklika
"Der Enzyklika fehlt die Leidenschaft, die die Welt zum Besseren treiben möchte. Die Enzyklika richtet sich an niemanden, fordert keinen Dialog, gleicht einem Selbstgespräch des Papstes. Zu Recht preist sie die Zivilgesellschaft, die Konsumenten als neue wichtige Macht in der Globalisierung. Doch zu dieser Zivilgesellschaft baut diese Enzyklika keinen Kontakt auf. Der Papst nutzt nicht einmal die Chance, die Kirche als Macht in diese Zivilgesellschaft einzubringen, um die globalen Ungerechtigkeiten anzugehen und die Wirtschaft auf den Pfad der Verantwortung zu zwingen. So können die kirchlichen Banken auch künftig Spekulationspapiere anbieten, die Pfarrer im Gottesdienst aus der Sozialenzyklika vorlesen und anschließend in ihren Gemeinden Billigkaffee ausschenken."
http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/.../art1062/
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