Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche
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Keine weitere Verteilung von unten nach oben!
Sie werden lachen, denn die Überschrift stammt nicht von dem abgelichteten Herrn mit dem unvermittelten Hinweis, wo denn die Futternäpfe stehen könnten. Nein, die katholische Organisation Caritas präsentiert diese Zeile derzeit auf ihrer Startseite (Stand: 26.09.09), und dieses wahrscheinlich aus gutem Grund: "Im Bundestagswahlkampf vermisst die Caritas bislang einige wichtige Themen. "Nötig wäre eine differenzierte Diskussion über soziale Gerechtigkeit, Armut und Armutsbekämpfung", fordert Caritas-Präsident Peter Neher in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung." Jesus kauft beim Aldi ein
Der anglikanische Bischof Stephen Cottrell, Bischof von Reading, brachte es unlängst auf den Punkt: Jesus hätte gewiss beim Aldi eingekauft. So zeichnet Cottrell mit einem kalkulierten Sprachbild die Angelegenheit deutlicher als gewohnt: Kirche ist vor Ort zum überwiegenden Teil ein Hort der Wohlanständigkeit, der bereits durch die Nennung eines Discounters irritiert werden kann. Die Option für die Armen und Beladenen wurde an eine innerkirchliche Institution - sprich Caritas oder Diakonie - delegiert und geriet zunehmend aus dem Blick. Gott sei Dank nicht ganz, denn die Schere der ungerechten Verteilung tut sich mächtig auf. Folge: Man ist gar nicht in der Lage, vollständig wegzusehen. Kann man dieses Thema jedoch in Wahlkampfzeiten guten Gewissens weitgehend völlig auszublenden versuchen? (mpk)
http://www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=2404 (u.a. Bischof Fürst)
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Beta-Phase: Evangelisch.de als neue Plattform
"Hier treffen Sie andere interessante Menschen und zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch. ... Diese befindet sich bis zum Start von evangelisch.de in der Beta-Phase, und wir freuen uns sehr über Ihre Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge."
http://www.evangelisch.de/community
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Markus Eichenlaub in Nauheim
"Für das Konzert im Rahmen des "Kultursommers Südhessen" (KUSS) hatte sich Eichenlaub viele zeitgenössische Werke ausgesucht. Anfang und Ende des Konzerts kamen von Andreas Willscher und verzauberten durch schnelles Spiel, das durch langsame Zwischenthemen für Abwechslung sorgte. "Toccata Funambulesque" von Willscher weckte Erinnerungen an Jahrmarktorgelspiel und verblüffte die Zuhörer durch schnelles Spiel. Das hätten viele der ehrwürdigen Orgel von Förster und Nicolaus aus dem Jahr 1924 nicht zugetraut."
http://www.main-spitze.de/region/kultur/lokale-kultur/7510838.htm
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Für die Hauptwerk-Freunde:
- HW als Spaß für Männer in der zweiten Lebenshälfte mit reichlich Taschengeld?
Nach Martin Dyde sollen die Setpreise mit steigenden Userzahlen fallen. Dieses Wunschdenken widerspricht betriebswirtschaftlichen Mustern in deutlicher Weise. Anstatt den ohnehin kleinen HW-Nischenmarkt durch günstigere Sets anzukurbeln und den Teufelskreis der mäßigen Nachfrage - analog den Pre-Order-Phasen - aufzubrechen, halten sie ihn künstlich noch marginaler als er ohnehin ist. mehr
- Das Drama der elektronischen Orgel
"I must confess to being non-plussed by my work on the sample libraries.........On the one hand I have all the necessary stops to create pretty much any instrument that I desire. Unfortunately, through headphones, the results are not quite what I expected. Experience tells me that what sounds incorrect over headphones may very well sound perfect over speakers in a given acoustical space through several amplifiers and speakers. If I sanitise the stops too much so that they sound wonderful over headphones then equally, I know that the result over multi channels and speakers will sound like any other electronic organ.
The problem remains - the compromise is neither one nor the other. It seems the only answer is to prepare two different versions of ostensibly the same thing. Neither will work properly in the wrong environment and both will work superbly in the correct one.
I have always believed that it is impossible to create an organ that fulfills all requirements in all situations. This brings the whole aspect of Hauptwerk so much closer to the very thing that it seeks to emulate. One size does not fit all and for HW to be really successful, it requires that each instrument be tailored for its desired resting place."
http://www.silveroctopus.co.uk/Daily%20Diary.htm
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Die entörtlichte Seelsorge der Dt. Bischofskonferenz
"... Beenden Sie den Abbau der gewachsenen und pastoral bewährten Strukturen in unserem Land! Die kirchenrechtliche Verknüpfung von Amt und Gemeindeleitung führt dazu, dass die Hälfte unserer Pfarreien in naher Zukunft ohne ordinierte Seelsorger und regelmäßige Eucharistiefeier sein wird – oder gar nicht mehr existieren wird. Die priesterzentrierten Pastoralkonzepte verschleiern den bevorstehenden Kollaps der Seelsorge und erweisen sich als Sackgasse. „Wo die Kirche vor Ort nicht mehr angetroffen wird, da verliert sie ihre Sichtbarkeit und Greifbarkeit, da wird sie zur bloßen Behauptung. ... Seelsorge ist und bleibt eine Aufgabe, die im Wesentlichen vor Ort wahrgenommen werden will und ihre ‚Seele’ verliert, wenn sie entörtlicht würde.“ (Jürgen Werbick 2002)
Ermöglichen Sie die Wahrnehmung der Seelsorge auch durch ehren- und hauptamtliche Laien sowie Ständige Diakone, wie es nach Kirchenrecht (c. 517 §2 CIC) möglich ist! ..."
http://www.wir-sind-kirche.de/index.php?id=128&id_entry=2132
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Feedbacks aus dem Leserkreis
- "In Ihrem Update erwähnen Sie Herrn Hörlin, dass dieser Stiftorganist in der Alten Kapelle zu Regensburg sei. Das kann doch gar nicht der Richtigkeit entsprechen. Ein Stiftsorganist muß doch mindestens sein Domicil in Regensburg haben. Seine Tätigkeit ist auch nirgendwo erwähnt; z.B. Amtseinführung etc.. Ist das Ganze nur eine Ente??" (Name d. Red. bekannt)
Antwort: Ganz im Gegenteil sind hier zuweilen Nachrichten zu finden, die bislang anderswo noch nicht verbreitet wurden. Zur Sache: Herr Wolfgang Hörlin spielte am 13.09.2009 sein Einstandskonzert als neuer Stiftsorganist der Alten Kapelle zu Regensburg. Dazu von dieser Stelle aus ein herzlicher Glückwunsch und Gottes Segen! Hier ein weiterer Link:
http://www.papst-orgel.de/uploads/File/Horlin.pdf
- Bezüglich des Berichtes über die Egedacher Orgel zu Vornbach im Beitrag PASSAUplus schrieb jemand: "... hab mich sehr gewundert, wie Sie einen Klang beschreiben, den bis dahin offiziell noch niemand gehört haben konnte."
Antwort: Manchmal ergeben sich im Leben Fügungen, die einen erfüllen. Nicht nur in der Theologie nennt man das Kairós, es mag vielleicht auch an die Zusage "des Lebens in Fülle" erinnern. Ich hatte nämlich spät abends erneut die Vornbacher Kirche aufgesucht und dabei über längere Zeit den Stimmarbeiten zweier Orgelbauer lauschen dürfen. Einer der Mitarbeiter konnte sehr einfallsreich und versiert improvisieren. Er leitete z.B. seine Pause mit einem kleinen Ad-hoc-Impro-Konzert ein und ging dabei mehrmals durch die verschiedenen Registrierungen und Stilismen. Diese Klänge empfand ich als gänzlich einnehmend: im Raum sehr gegenwärtig und zugleich von einer gewissen maßvollen Noblesse zeugend. Bei derartigen Erlebnissen spüre ich, dass sich eine andere Wirklichkeit auftut. Die Egedacher Orgel zu Vornbach bei Passau halte ich für einen äußerst guten Tipp in orgelinteressierten Kreisen. Deshalb auch der Beitrag PASSAUplus.
Herzlichen Dank für das aufmerksame Lesen und Nachfragen! (mpk)
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Ein kleines neues Orgeljournal-Projekt sei an dieser Stelle angekündigt. Durch prägende persönliche Bindungen war es mir - und ich schreibe dieses ganz bewusst in der Ich-Form - ein Anliegen, Detailliertes über die 1944 mitsamt der Kirche zerstörten Orgel der St. Pankratius-Gemeinde zu Hamm-Bockum-Hövel zu erfahren. Über diese Orgel existierten bislang keinerlei Nachrichten; Erbauer und Disposition oder gar ein Bild waren bislang völlig unbekannt. Vom Inneren der von Ludger Wilhelm Rincklake OSB entworfenen und 1894 konsekrierten Kirche existiert nur ein Kupfertiefdruck mit Blick zum Altar. Nach ersten Recherchen mit dem Diözesanarchiv Münster und nunmehr auch dem betreffenden Orgelbauer (mehr sei noch nicht verraten!) sieht die Quellenlage nach Auskunft der Findbücher recht gut aus, obwohl bei der Verhaftung des Pfarrers Wilhelm Weber durch die Gestapo im Jahre 1943 das Archiv des Pfarrhauses stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. An dieser Stelle sei die prompte und gute Reaktion des bischöflichen Archivs betont. Die genaue Einsicht in die bereits bezifferten Akten wird in den nächsten Wochen vorgenommen werden. Die während der Kriegstage (und auch später) aushelfende Organistin Helene Schulze-Everding musste unmittelbar vor dem vernichtenden Bombenangriff ein Requiem abbrechen und konnte nach der Entwarnung nur noch Schuttberge vorfinden. In dem letzten Gespräch, das ich mit ihr führte, vermochte sie sich an Details bezüglich der Orgel leider nicht mehr zu erinnern. Helene Schulze-Everding vertrat zu dem genannten Zeitpunkt den später erheblich kriegsversehrten Organisten Heinz Beekmans, der in der Nachkriegszeit an massiven Phantomschmerzen litt und dafür ungeachtet der Armut mit seiner fünfköpfigen Familie wenig Verständnis in der Gemeinde fand. Ein viel zu wenig aufgearbeitetes Kapitel des Weltkrieges und der kirchenmusikalischen Geschichtsschreibung: Was wurde aus den Musiker-Berufsinvaliden des Zweiten Weltkrieges! Über das kleine Forschungsprojekt wird sukzessive zu berichten sein.
Das Endergebnis wird letztlich unter Wort zu finden sein. (mpk)
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Vorverurteilungen: "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose"
"In ihrer Master-Arbeit hat die 24-jährige Oldenburger Lehramtsabsolventin Julia Kube mit der Pädagogikprofessorin Astrid Kaiser Grundschullehrer übers Internet zu ihren Namensvorlieben befragt. "Welche Vornamen würden Sie Ihrem Kind auf keinen Fall geben?" "Nennen Sie Namen, die bei Ihnen Assoziationen zu Verhaltensauffälligkeit hervorrufen!" Außerdem sollten die Lehrer verschiedene Namen bewerten."
http://www.sueddeutsche.de/leben/647/488048/text/
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,649736,00.html
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Teufel hofft auf Küng-Rehabilitierung
„Hans Küng ist katholisch, er ist katholischer Priester, er hat in seiner Theologie unglaublich vielen Menschen den Glauben nähergebracht. Er hat den Intellektuellen unseren Glauben in einer glaubwürdigen Weise vermitteln können. ...“ mehr
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WWU Münster: Liturgiewissenschaft mit Stellenausschreibung
Am Seminar für Liturgiewissenschaft der Katholisch-Theologischen Fakultät (Prof. Dr. Clemens Leonhard) der Westfälischen Wilhelms-Universität ist die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters zu besetzen. mehr
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Für die Hauptwerk-Freunde: Jörg Glebes Orgel bei Hauptwerk.com
Die Präsentation des Organisten-Programmes Hauptwerk und eines Sample-Sets von OrganART Media (Sauer-Orgel/Dortmund-Dorstfeld) ist jetzt auf der offiziellen Seite der anglo-amerikanischen Software mit einem nunmehr kommerzialisierten Videoclip von Jörg Glebe zu finden: Prof. Tomasz Adam Nowak wartet mit einer Improvisation über B-A-C-H auf und lässt die komplementäre Einheit von der "Orgel in der Orgel" brillant deutlich werden. Im Gegensatz zum Videoclip bei Youtube scheint hier die Tonqualität des Mitschnitts (15 min) besser zu sein. mehr
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Hartmut Grosch: Ich bin Kantor, bis ich ins Grab sinke
"Den Orden hat Hartmut Grosch zu Hause gelassen. Der Rheinsberger Kantor trägt Pullover und Jeans und setzt sich mit einer Tasse Kaffee in die Küche des Gemeindehauses. Seit einigen Wochen ist er Träger der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland – der ersten Stufe des Bundesverdienstkreuzes. Er steht noch einmal auf, öffnet das Fenster und holt sich einen Aschenbecher. Er lacht spitzbübisch. „Eigentlich ist hier Rauchverbot, aber für mich gilt eine offizielle Sonderregelung.“"
http://www.nordkurier.de/index.php?objekt=nk.nachrichten.deutschland_welt&id=580828
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Free Download bei Stretta.de
Johann Pachelbel: Gelobet seist du, Jesu Christ Choralvorspiel für Orgel manualiter (Download nur für kurze Zeit)
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Ist Steinmeier die bessere Merkel?
Das Duell ist in Wirklichkeit bereits sehr lange vorbei. Es wird im Klangteppich und Monitorkino des medialen Dauerreizes lediglich leidlichst nachinszeniert. Nur der interessierte Zuschauer fragt sich: Wo ist die wirkliche Appassionata? Wem darf ich die gesellschaftlichen Brüche anempfehlen?
Doch eines scheint Franz-Walter Steinmeier erzielt zu haben: Die möglichen Nichtwähler linker Couleur dürften ihn als möglichen Kandidaten wahrgenommen haben. Nicht nur ein Punktsieg für die Demokratie. Die medial vertretene These, man dürfe sich ob des großkoalitionären Weichspülgangs fast schon nach Sarkozy oder gar Berlustioni sehnen, kann hier allerdings lediglich ein Schmunzeln evozieren. (mpk) +++++++++++++++++++++
Zweimal Münster in Sachen Musik
1. Münsters Domorganist Thomas Schmitz freut sich über das nun heimgekehrte und erweiterte Lettner-Positiv. Es war für Monate zur Genesung in der Orgelbau-Werkstatt von Johannes Rohlf (Neubulach). Am 22. September wird das Instrument vorgeführt und "eingeweiht".
http://www.ahlener-zeitung.de/lokales...html
weitere orgelbautechnische Details hier (aus: Orgelbau Johannes Rohlf)
2. Der brit. Chordirektor Douglas Henn-Macrae versuchte unlängst vergeblich, in einem bekannten Orgelforum darauf aufmerksam zu machen, dass es alsbalb in Münster eine kleine Musikmesse gebe und dort auch ein Stand in Sachen "Hauptwerk & MIDI-Konsolen" vertreten sei. Unhöfliche anonyme Postings schüchterten ihn derart ein, sodass er seine Meldung löschte.
http://www.musikmesse-muenster.de
Hier geht es nun weder um die heile Orgelforenwelt noch um die Orgelübesoftware Hauptwerk: Die genannten aggressiven Projektionen wären ja an sich nicht weiter erwähnenswert, wenn an jener Stelle unter den Postern nicht überaus deutlich mit zweierlei Maß hinsichtlich kommerzieller Produkte resp. Dienstleistungen gemessen würde. Die Orgelwelt ist derart klein und letztendlich zunehmend der Marginalisierung ausgeliefert, sodass man sich getrost über jede neue kleine Facette freuen kann. In einem anderen Bild: Der Kirchturm sollte lediglich hoch genug sein, um zum nächsten blicken zu können.
weitere Gedanken zu monetarisierten Orgelforen hier: Karl Valentin und die Orgel-Foren: "Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!"
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Einstein und Faulhaber
„Bei einem Festessen kam Kardinal Faulhaber neben Professor Einstein zu sitzen. Es entwickelte sich ein Dialog, in dessen Verlauf Einstein den Kardinal fragte: "Eminenz, was würden Sie sagen, wenn die Mathematik bewiese, dass es keinen Gott gibt?" Darauf Kardinal Faulhaber: "Herr Professor, ich würde geduldig warten, bis Sie Ihren Rechenfehler gefunden haben.""
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Ἄτλας & Co. - Organologischer Synkretismus
Nackerte bärtige Titanen tragen Pedaltürme. Welch' ein Plausibilitäten-Cocktail - um einmal Joseph Ratzingers Semantik zum Klingeln zu bringen - feiert hier fröhliche, nein messweinernste Urständ mit alabasterpolierten Waschbrettbäuchen?! Ist da nicht pagane Subkultur bei genauerem Beobachten in Liturgie-Behausungen ermöglicht worden? Fragendes Fazit einer in grandioser Illusion erlebten Hybris vergangener Jahrhunderte, die stets in rest-organophilen Zeiten Upgrades erfährt. Zudem ein heikles Thema: Orgel und Macht. (mpk)
http://www.hekebolos.de/Gestalten/Atlas.htm
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Das kommt so schnell nicht wieder vor: Sie fahren durch die Stadt und es geht Ihnen gut, zumindest jedoch besser, da Sie unentwegt angelächelt oder auch angestrahlt werden. Nein, es sind nicht Ihre Freunde oder solche, die es werden möchten. Auch nicht die zahnärztlichen Helfershelfer Ihres geschätzten Vertrauens. Manche starke Retusche erinnert an die verblichenen Genossen aus dem Politbüro, doch sie scheinen es auch nicht zu sein. Wer diese Menschen sind, wissen wir erst, wenn die Plakate verschwinden. Manche sind verlässlich. Auch wenn Politik zunehmend nur noch administrative Sachzwänge zu kanalisieren hat, dürfte sich die Kategorie der Verlässlichkeit auch zukünftig aufdrängen. Eines gilt jedoch heute und auch morgen für alle Wegestrahler jedweder Farbe: Nicht nur Guildo hat Euch lieb! (mpk)
http://www.dbk.de/aktuell/meldungen/02004/index.html
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Neue Begrüßungsmusik und Seiten-Updates
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Best of Orgelforum Update
Manche Beiträge in Orgelwerbeforen besitzen überdurchschnittlichen Charakter. Insbesondere Photobeiträge in Verbindung mit sprachlichem Geschick scheinen oft und zu schnell in Vergessenheit zu geraten. Im unstrukturierten Dschungel des Archivs fristen sie häufig ein unentdecktes Dasein. mehr
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2 x Hans Küng, 1 x Herbert Vorgrimler
"... Dabei wird immer wieder die Frage deutlich: Hat sich jetzt Ratzinger im Laufe der Jahre verändert? Ja oder nein? Küng neigt eher zum Ja und erklärt dieses mit dem purpur-süßen Gift kirchlicher Karrieren, was zweifelsohne auch in anderen Fällen deutlich wird, mag das berufliche Fortkommen des Betroffenen auch noch so marginal sein. Küng erwähnt die widersprechenden Thesen seines Schülers Hermann Häring, der bei Ratzinger nach eingehenden Studien von Anbeginn die Konstante einer verklärten Phase der frühen Kirche festzustellen vermag, die zu Beginn seiner Laufbahn allerdings innovativ erschien. ..." mehr
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Trost & Polyphones
"Musik und insbesondere polyphone Musik macht uns damit vertraut, wie vieles gleichzeitig ist. Wir können uns daher auch noch dadurch trösten, dass wir uns uns bewusst machen, wie vieles gleichzeitig stimmig sein kann."
Luise Reddemann (Psychoanalytikerin) +++++++++++++++++++++
"Liebe Orgelfreunde!
Wir freuen uns über lhr Interesse an der Orgelmusik und an den Konzerten des ersten Bonner Orgelfestes. Der Verein der Bonner Orgelfreunde "laudatio organi" hat es sich zum Ziel gesetzt, hochwertige und abwechslungsreiche Orgel- und Kirchenmusik zu fördern. Dazu bietet der Verein kirchenmusikalischen Veranstaltungen - wie dem "Ersten Bonner Orqelfest" - finanzielle und orqanisatorische Hilfe."
zum Flyer Bonner Orgelfest 2009
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Neues von SakralorgelWELT
- Pipeloops: Samplesets Silbermann-Orgel und Schyven-Orgel im Preis gesenkt
Nochmals im Preis gesenkt und nun noch günstiger zu haben sind die Samplesets der Silbermann-Orgel und der Schyven-Orgel des Herstellers Pipeloops. Die neuen Preise:
- 195,- € Silbermann Großhartmannsdorf
- 175,- € Schyven Laeken
- MIDI-Spieltisch Consolo auf YouTube
Der schwedische Konzertorganist Peter Bengtson spielt das Finale der 3. Symphonie von L. Vierne auf seinem Consolo-372-Spieltisch mit dem Sampleset der Mutin-Cavaillé-Coll-Orgel zu Metz. mehr
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Für die Hauptwerk-Freunde: Tacheles umfangreiches Update
"Als höchst grenzwertig erscheint mir indes, bei sehr aktuellen Set-Preisen von 690 bis 790 €uro (hier konkret: ehemals 1349 bis 1545 DM) noch zusätzlich die anfallenden Versandkosten von drei bzw. sechs €uro zu berechnen. ..." mehr
Feedback zu Sampleset-Demos
"Mich stört, dass die Demos, die man so bekommt, so wenig "detailfähig" sind. Ein Samplesetanbieter müsste eigentlich ins Netz stellen:
1. Jedes Register einzeln über den ganzen Klaviaturumfang gespielt, auch Mixturen! 2. Grundstimmen der einzelnen Manuale, Plena und Tutti der einzelnen Manuale. 3. Plena der einzelnen Manuale mit Super/ mit Sub/ mit beiden Koppeln, so vorhanden. 4. Tutti der Orgel ohne/mit Oktavkoppeln. 5. Tutti der Orgel ohne/mit Chamade/Tuba. 6. Literaturstücke für bestimmte Mischungen Für 2. bis 5. würden einfache Akkorde genügen. Die Anbieter fangen bei 6. an, jedenfalls meistens." (Name d. Red. bekannt)
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Gunther Martin Göttsche an der Schuke-Orgel der Stadtkirche Schlüchtern
“Wedding prelude” op.55, Nr.6 (2,3 MB)
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Mit oder ohne Fahrradhelm: "Totgeglaubte leben länger"
Dieses erste kleine Video-Experiment mit bewegteren Bildern versucht in assoziativer Weise ein während einer Autofahrt gefilmtes südfranzösisches Tal mit einer verkauften Ausbildungsorgel zusammenzubringen. Für diejenigen, die mit derlei Gedankenspielen nichts anzufangen vermögen, kann die Chiffre "Fahrt zur Kirche" genutzt werden. Der Alterungsmodus des Clips dürfte ebenso passen, da doch sozusagen im Sinne einer Orgel-Hommage an "alte Zeiten" erinnert wird. Einzig der behelmte Fahrradfahrer macht da einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. mehr
+++++++++++++++++++++1. September 1939: Es begann mit einem Massaker in Wielun
"Am 1. September 1939 um 4.45 Uhr eröffnete ein deutsches Kriegsschiff das Feuer auf die Danziger Westerplatte. Dieser Zeitpunkt gilt als der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Doch bereits fünf Minuten vorher fielen Bomben auf eine polnische Stadt." mehr
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der-andere-klang - die Vielfalt guter Musik
Als ergänzende Bereicherung neben der spezifischen Kirchenmusik und der Klassik vermittelt der-andere-klang ein breites Spektrum verschiedener Musikstile und Musikkulturen: Weltmusik, Folklore, Gospel, Jazz, meditative Musik, Blues, Rock usw. Die durchweg ausgezeichneten Musiker sind nicht nur anerkannte Virtuosen auf ihrem Gebiet, sondern zeichnen sich insbesondere durch ihre musikalische Originalität und Kreativität aus. Für jeden Anlass ist bei der-andere-klang die richtige Musik zu finden.
www.der-andere-klang.de (Wort, Bild,Ton und Genaueres zu den Musikern)
Dr. Ludwig Frambach, evang. Pfarrer in Nürnberg: "Dort habe ich einige Jahre unter dem Namen der-andere-klang eine sehr gut angenommene Konzertreihe in der Innenstadtkirche St. Egidien organisiert, im Rahmen des von mir geleiteten "Projekts Spiritualität". Da ich viele sehr gute Musiker kenne, entstand daraus die Idee einer Musikvermittlung, die sich schwerpunktmäßig an Kirchen wendet. ... Sie möchten ein außergewöhnliches Konzertereignis organisieren!? Oder ein Trommel-Seminar, in der Erwachsenenbildung oder für den Gospelchor!? Oder einen Afrika-Tag!? Eine Gitarren-Konzert-Reihe mit Gitarristen der Spitzenklasse!? Dann wenden sie sich bitte an uns, per e-mail oder Telefon. Wir beraten sie gerne. Erleben Sie den Klangraum Ihrer Kirche in neuer Weise."
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Was hat das Kamener Kreuz mit der Prawda gemeinsam?
Wir leben in Wahlkampfzeiten. Gelegentlich erhält der Bürger einen kleinen Einblick in die schräge Welt des Dargestellten und medial Verkauften. Ein konkretes Besipiel: die "Freigabe" des bekannten Kamener Kreuzes. Nach Jahren des Baubetriebs, der ewigen Staus und auch der zahlreichen Baustellentoten sollte es endlich soweit sein. Die Presse jubelt noch immer mit unreflektiert weitergegebenen Mitteilungen politischer Schaltstellen. Insbesondere die Innovation einer zweispurigen "Rampe" durchzieht gläubig jeden Bericht. Die Illusion heißt: Jetzt ist alles gut! Jeder möchte es glauben. Nur scheint übersehen zu werden, dass die Mediendarstellung definitiv nicht mit dem Istzustand übereinstimmt. Es gibt unmittelbar vor dem Kamener Kreuz eine kilometerlange Baustelle (Verbreiterung der A2 auf sechs Spuren) und die gefeierte Doppelrampe des Kreuzes (s. Bild) ist noch nicht zweispurig befahrbar, was jeden Tag zu erheblichen Staus führt.
Was sagt uns das? Wenn bereits anhand derart einfach zu überprüfender Fragestellungen die verbreitete Unwahrheit entlarvt werden kann, wie ist es dann erst bei komplexen und kryptischen Zusammenhängen? Ist es nicht Messianismus in Form ohnehin zukunftsunfähiger Verkehrspolitik? Wem kann man vertrauen? Wer ist verlässlich? Mir fällt da ein: "Wer Gott dem Allerhöchsten traut, der hat auf keinen Sand gebaut." Klingt simpel, hat aber mehr Substanz. Insbesondere dann, wenn Jesus von Nazareth von ihm erzählt. (mpk)
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Musik-Verlag Butz: Katalog jetzt im PDF-Format
Unter dem Button „Katalog“ steht ab sofort der aktuelle Gesamtkatalog zur Verfügung, den man bequem auch als PDF-Datei herunterladen kann. "Stöbern Sie auch auf unseren neu gestalteten „Aktuell“-Seiten durch die Neuerscheinungen der letzten und vorletzten Saison. Neuer Service: Um Ihnen einen noch präziseren Eindruck von unseren neuen Vokalwerken zu vermitteln, haben wir diese erstmalig mit Notenbeispielen versehen."
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Der kleine Orgelreisebericht ist nun komplett: PASSAUplus oder "Dom macht Kindern Angst"
Das Fazit meiner kleinen Orgelreise sei vorangestellt: Passau enttäuschte - anderes beindruckte hingegen ungemein. Eine Reise in diesen Distrikt lohnt sich, da es Alternativen in allernächster Nähe gibt. Die Passauer Neue Presse schrieb unlängst, dass es ungemein schwer sei, Ministranten für den Dienst am Dom zu rekrutieren. mehr
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Neu: Gerard Bunk in Wikipedia
"1952 wurde er Organist der von ihm disponierten Orgel im Goldsaal der Dortmunder Westfalenhalle. Zwei Jahre später nahm er die Orgelkonzerte an einer Interimsorgel in der zum Teil neu errichteten Reinoldikirche wieder auf. 1958 wurde ihm von der Stadt Dortmund der "Bronzene Reinoldus" verliehen; im Mai weihte er die nach seinen und Max Lorfs Plänen gebaute neue Walcker-Orgel in St. Reinoldi ein, die er anschließend noch einmal spielen konnte."
http://de.wikipedia.org/wiki/Gerard_Bunk
zum Youtube-Kanal der Orgelinitiative Reinoldiorgel
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Für die Hauptwerkfreunde: Haverhill extended
Hier ein Beispiel der möglichen Ladekategorien bei 7.189 GB:
- all compressed
- all loops/samples
- all reeds 24 bit
- Choir and Pedal labials 16 bit
- Great and Swell labials 20 bit
- Noise ... 20 bit
Aus dem SakralorgelWELT-Newsletter: "Sampleset der Binns-Orgel in Haverhill "Extended Set"
Das lang erwartete "Extended Set" des Haverhill-Samplesets von Lavender Audio ist nun ab Lager lieferbar. Das bisherige "Full Set" wurde um 18 virtuell eingefügte Register erweitert. Damit bietet das Sampleset nun insgesamt 58 Register und eine große Anzahl an Koppel-Möglichkeiten - und vergrößert damit noch einmal seine Vielseitigkeit.
Der Updatepreis vom "Full Set" auf das "Extended Set" beträgt 70,- € (Einführungspreis bis 1.10.2009). Die Vollversion des Extended Set ist für 295,- € erhältlich, das originale "Full Set" weiterhin für 225,- €." mehr
