Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche

                                                                                                                                        

 UPDATE                                                                                                                                                               Presseschau        

 

Orgelmusik mit Ganzjahresreifen: "Lobsinget dem Herrn - Leichte bis mittelschwere Orgelmusik bayerischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker" - Herausgeber/Bearbeiter: Klaus Wedel - Strube Verlag - Editions-Nr.: VS 3316 - Umfang: 64 Seiten, 21 cm x 30 cm – 12 EUR

Zum 100-jährigen Verbandsjubiläum wurde dieser praktische und preiswerte Sammelband herausgegeben. Viele Titel laden zum Schmunzeln ein: Vom Orgeldrehwurm über den Karmeliten-Blues bis zur Mesnerhymne ist musikalisch Individuelles vertreten, das jedoch auch in altbackenen Gemeinden vom Organisten gut vertreten werden kann. Ein Kaleidoskop der frischen Art mit einem gefühlten Highlight: das ultimative Weihnachtspostludium zu „O du fröhliche“! Wie gesagt: Als Pkw besäße dieser Band Ganzjahresreifen.  (mpk)  Beispielseiten                           
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Neu erschienen im Strube-Verlag: Missa Laeta - "Eine frohe Messe" - beinhaltet neben den üblichen Teilen Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei (Ordinarium) auch die wechselnden Rubriken eines Gottesdienstes (Proprium) wie Eröffnung, Antwortgesang, Halleluja, Bereitung der Gaben, Friedensgruß, Danksagung und Schlussgesang.
Somit bietet die Missa Laeta im Gesamten oder in der Auswahl einzelner Titel vielseitige Möglichkeiten der Gottesdienstgestaltung - ob in der katholischen Messfeier, im evangeli­schen Gottesdienst, bei ökumenischen Gottesdienstfeiern, Bibel- und Kirchentagen oder Kon­zerten. Ferner eignet sie sich besonders, verschiedene Chorgruppierungen einer Gemeinde zur gemeinsamen musikalischen Gestaltung zusammenzuführen.

Die Missa Laeta entstand im Spannungsfeld zwischen Neuem Geistlichen Lied (NGL), mehrstimmiger neuer geistlicher Popularmusik und lateinischer traditioneller Chormusik, in welchem sich beide Autoren beruflich bewegen. Daraus entstand die Idee, die Texte überwie­gend zweisprachig zu gestalten. Die teils traditionellen und teils neu gedichteten lateinischen Textpassagen in den einzelnen Chorstücken erklingen immer auch in deutscher Sprache. Durch die Art der Vertonung - Wechsel zwischen Vorsänger bzw. Schola und Chor - ergeben die deutschen Textformulierungen und das lateinische Gegenüber ein lebendiges und ins­gesamt homogenes Werk, das Sängerinnen und Sängern leicht von den Lippen geht.

Die Missa Laeta kann komplett mit einer reinen Klavier- oder Orgelbegleitung (manualiter) aufgeführt werden. Die gesetzte Klavier-Begleitung ist vom Schwierigkeitsgrad bewusst ein­fach gehalten. Je nachdem kann die Begleitung auf dieser Basis auch individuell ausgebaut werden. Bei einer Aufführung plus Blechbläserquartett (2 Trompeten, 2 Posaunen) und Pauken, even­tuell Röhrenglocken im "Halleluja" und Tam-Tam im "Agnus Dei" wird der Missa Laeta zusätzlich ein festlicher, vielleicht auch etwas klassischer Glanz verliehen.

Im Notensatz finden sich keine dynamische Eintragungen oder Tempi-Angaben. Die musika­lische Ausgestaltung liegt in den Händen der Chorleiterinnen und wird sich im Laufe der Proben ergeben - nicht zuletzt aus dem Selbstverständnis der einzelnen liturgischen Rubriken heraus.  (hsb/mg)
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„Collection française - 100 Orgelwerke der französischen Romantik für Liturgie und Konzert“ von Peter Wagner (Strube Edition 3318 a-d)

„... Die vorliegende Neuerscheinung „Collection française“ möchte hier mit insgesamt vier Bänden eine hilfreiche und gleichsam praxisorientierte Sammlung darstellen. ... Entsprechend der gewachsenen Vorliebe deutscher Organisten für die Musik der „belle époque“ wählte Wagner 100 verschiedene Kompositionen aus einem Fundus von über 2700 Werken französischer Orgelmusik des 19. Jahrhunderts aus und gliederte sie nach Dynamik, Charakter, Anlass, Tempobezeichnung und Form. So enthalten sowohl der erste als auch der letzte Band jeweils 25 Forte-Kompositionen eröffnenden bzw. abschließenden Charakters. Im zweiten und dritten Band sind Piano-Kompositionen zu finden, ebenfalls je 25 ... Vielfach bearbeitete der Herausgeber die ausgewählten Werke, vereinfachte und kürzte den originalen Notentext mit Rücksicht auf die zeitliche Ausdehnung im liturgischen Kontext und die spieltechnischen Anforderungen. Die Stücke stammen zum Teil von großen Meistern wie Widor, Vierne, Franck oder Guilmant (u.a.), jedoch ein ebenso großer Teil stammt von Komponisten wie Alkan, Decq, Eymien oder Lemaigre (u.a.), deren Namen man eher selten hört. ...“ Daniel Beckmann (in: Kirchenmusikalische Mitteilungen 1/2010. Erzbistum Paderborn)  Beispielseiten                                                                                                  
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Praeludienbuch zum Gotteslob & Orgelstücke zum Gotteslob

"Relativ neu sind die drei Bände von Düchtel/Funke "Präludienbuch zum Gotteslob", Bd. 1 Lob und Dank, Bd. 2 Advent/Weihnachten, Bd. 3 Ostern/Pfingsten. ... Die Sätze sind am Orgelbuchsatz orientiert und bieten verschiedene Formen Fanfare, Präludium, Toccata, Meditaion, Ostinati etc. Auch hieraus können C-Organisten gute Improvisationsanregungen beziehen. Einen ähnlichen Weg geht Dieter Blum in seinen "Orgelstücken zum Gotteslob", 10 Bände, erschienen im Saaleck-Verlag. Hier gibt es geweils 3 - 4 verschiedene Modelle zu einem Gottesloblied. Gelungen sind auch barockisierende Formen, wie Concerti, Trios und konventionelle Choralvorspiele. Eine Fundgrube für eigene Improvisation und dem Nebenamtlichen eine brauchbare Sammlung für die Praxis durch Leichtigkeit des Spiels gepaart mit einem gewissen Maß an kirchenmusikalischen Anspruch."

Werner Bauer, in: forum.sakral-orgel.de (redaktionell bearbeitet)

Gute Beispielseiten sind hier zu betrachten: 

Düchtel/Funke: Praeludienbuch zum Gotteslob     Blum: Orgelstücke zum Gotteslob    

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Leichte freie Orgelstücke Alter Meister. Herausgegeben und mit Fingersätzen versehen von Klaus Guericke. 120 Seiten, Strube Verlag (VS 3324), Preis: 18,00 € 

"Die umfangreiche, von dem Thüringer Kirchenmusiker Klaus Guericke herausgegebene Sammlung vereint (nach den gebräuchlichsten Tonarten geordnet) Kompositionen nahezu aller für die Barockzeit typischen Formen und Stile von Bach, Buxtehude, weiteren deutschen, französischen und italienischen Meistern. Enthalten sind Suitensätze, Präludien, Fantasien, Fugen usw. Allen Stücken gleich ist eine relativ leichte Ausführbarkeit. Auch an Anfänger im Orgelspiel ist gedacht worden, ebenso an Klavierschüler, die (noch) keinen Umgang mit dem (Orgel-)Pedal haben. Diese mit Liebe und großem Verständnis für die Situation in ländlichen Gebieten mit den treuen Dorforganisten zusammengestellte Auswahl an Orgelstücken sei hiermit sehr empfohlen. Sogar Vorschläge für Fingersatz und Artikulation sind eingearbeitet (Vorsicht lediglich vor dem Hinweis des Herausgebers im Vorwort, das Legato-Spiel sei die unbedingt anzustrebende Grundartikulation). Gelegentlich wurden Originalkompositionen leicht gekürzt, um diese Stücke noch besser für den Aufführungsort Gottesdienst umsetzen zu können. Auf Transpositionen von Originaltonarten wurde ebenso verzichtet wie auf virtuose Stücke. Fazit: eine vielseitig verwendbare, für den praktischen (Gottesdienst-)Gebrauch bestimmte Ausgabe, die sich in erster Linie an die nebenberuflich tätigen Organistinnen und Organisten wendet. Dank an Klaus Guericke für diese Initiative und lobenswerte Ergänzung zu all den anderen Veröffentlichungen, die es schon länger auf dem Markt gibt."

Martin Meier, in: ZWISCHENTÖNE. 17. Jahrgang, Heft 4/2009. Kirchenmusikalische Mitteilungen der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Hervorgegangen aus dem Mitteilungsblatt THÜRINGER KIRCHENMUSIK          

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                                                                                                                        Sammlung "100 Short and Playable Pieces for Organ" 

Diese 100 kurzen und leicht einzustudierenden Orgelstücke bilden ein gutes Repertoire für viele gottesdienstliche und auch wohl konzertante Gelegenheiten. Bekannte britische Organisten und Komponisten präsentieren eine Sammlung, die recht genau auf die liturgische Praxis zugeschnitten ist. Acht Beispielseiten geben einen relativ guten Einblick in die 288 Seiten starke Sammlung. Der Preis erscheint zunächst hoch, angesichts der Seitenzahl jedoch moderat.  mehr 

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Weihnachtliches Organistenfutter:                                                                     The Organist’s Great Big Christmas Book  

"At last, a definitive Christmas collection for organists! This new book offers 31 festive pieces by some of the finest organ composers together with preludes, last-verse arrangements and music for after the last verse to 33 of the most popular carols – some in two keys – making a bumper total of 150 pieces! All are easily sight-readable, which makes this a must-have for the busy organist." Die besten Notenbeispiele der Sammlung gibt es zur Zeit hier: 

http://www.stretta-music.com/stretta.php/cl/details/anid/485459

Klangdemos sind bei Eingabe des Titels auf den YouTube-Seiten zu finden. Da die Notenexemplare des Verlages Kevin Mayhew in der Regel buchbindetechnisch ein starkes Eigenleben führen (m.a.W.: Man muss sie geradezu an das Notenpult tackern!), wird man sich unter Umständen mit Ablichtungen zu helfen wissen. Preisvergleiche der verschiedenen Anbieter scheinen sich übrigens sehr zu lohnen.  (mpk)    

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Neue Orgelbegleitsätze zum Gotteslob

Wolfgang Hörlin ist Dozent für Orgel, Orgelimprovisation, Liturgisches Orgelspiel und Klavierimprovisation im Fach Filmmusikkomposition an der Hochschule für Musik und Theater in München. Neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Orgelimprovisation, auch in Verbindung mit anderen Künstlern und Kunstformen wie etwa Textlesungen oder Pantomime, widmet sich Wolfgang Hörlin besonders der Interpretation zeitgenössischer Orgel-Literatur und hat im Jahr 2007 an der Orgel der Basilika Vierzehnheiligen die großen Orgelsolowerke des 2002 verstorbenen Würzburger Komponisten Bertold Hummel auf CD eingespielt. Seit 2009 ist er Stiftsorganist an der Papst-Benedikt-Orgel der Stiftsbasilika Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle in Regensburg.

Eine Alternative zu den allseits bekannten und vielgehörten Sätzen des roten Orgelbuches stellt seine neue Sammlung „Neue Orgelbegleitsätze zum Gotteslob“ dar. Es handelt sich um Sätze zu den ca. 120 "normalen" GL-Liedern des Stammteiles. Ausgenommen sind Psalmen, Kehrverse, Halleluias, Choralmessen und wegen der Urheberrechte modernere Lieder.

4-stimmig, leicht auszuführen (mit und ohne Pedal, alle Stücke einzeln ausdruckbar (PDF-Format) CD 38,- € + 1,90 Versand  Kontakt/Bestellmöglichkeit         

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Andreas Willscher - Vorspiele und Choralsätze zum Gotteslob - Advent

"Die Sammlung enthält fast alle Adventslieder des katholischen Gotteslobs (Stammteil) in verschiedenartigen Sätzen. Das Werk richtet sich in erster Linie natürlich an Nebenamtler, die der Sätze aus den roten Büchern zum Gotteslob mit der Zeit überdrüssig geworden sind. Aber auch diejenigen, die mittlerweile gerne selber harmonisieren, werden einige Anregungen erhalten können. Vorbildlich, dass nicht nur vierstimmige, sondern auch dreistimmige Sätze enthalten sind, und dass auch bisweilen der Cantus Firmus in den Tenor bzw. Bass gelegt wurde - eine Spielweise, die man gerade als Nebenamtler nur schwer extemporieren kann, die aber einiges "hermacht". Umso besser, dass auch die C.f.-Sätze einen nicht vor allzu große technische Schwierigkeiten stellen. Ergänzt wird das ganze durch jeweils zwei bis drei mehr oder weniger lange Choralintonationen (manchmal auch fugiert, dabei aber immer leicht spielbar), so dass der im Nebenamtler-Alltag oft anzutreffende, eher dröge Organistenzwirn zur Freude der Gottesdienstbesucher ein wenig aufgedröselt werden dürfte.

Die Harmonisierungen der einzelnen Sätze variieren vom eher klassischen Kantionalsatz bis hin zu farbigen, romantisierenden Klängen, die man fast schon wieder als "typisch Andreas" bezeichnen könnte. So kann man auch wunderbar abwechseln, wenn von einem Lied mal mehrere Strophen hintereinander gesungen werden, und man nicht immer die gleichen Harmonien verwenden möchte. Ach ja: die Sammlung ist natürlich auch für evangelische Organisten geeignet, sind doch gerade die Adventslieder ganz überwiegend ökumenisch. Im übrigen besteht auch keine Gefahr, dass die Sammlung aufgrund des in einigen Jahren neu aufgelegten katholischen Gesangbuchs veraltet sein könnte - da bewusst nur die gängigen Adventslieder aufgenommen wurden (104-110, 112-114, sowie 116). Alles in allem eine lohnende Anschaffung, die auch im Druckbild überzeugt (Format: Hochformat A4, metallene Ringbindung).

Erschienen beim Verlag Edition LvS, kann die Sammlung bei Andreas Willscher direkt erworben werden. Die 74 Seiten kosten 27 EUR plus Versand." 

Epicureus, in: orgelforum.de/12.12.2008 (redaktionell bearbeitet) 

 Neu   http://edition-lvs.de/index.html  (mit Beispiel-Downloads)                                                           
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Karl-Peter Chilla - PASTORELLA - Leicht spielbare Orgelmusik zur Weihnachtszeit aus Barock, Klassik und Romantik, hg. vom Komponisten, Strube-Verlag, München: VS 3287                                                                                                                             
"...Hier zeigt sich wieder einmal der große praktische Sinn Chillas. Eine Handreichung, die die musikalische Arbeit erleichtert und mit Hilfe von neuen Ideen und Konzeptem frischen Wind und Freude in das Wirken bringt. Ambitionierte Organisten werden diese Sammlung als wahre Fundgrube begreifen, biete sie ihnen doch eine nwohl einmaligen Überblick über die historische Entwicklung, die landestypischen Eigenarten des Genres der Pastorella udn ihrer engen Verwandten. Erstaunlich groß ist die Zahl der auch in Fachkreisen eher unbekannter Meister. Ein Großteil der Stücke ist manualiter zu spielen, und etliche der Werke haben einen eher kleinen Pedalumfang. Eine kurze Einführung, eine Liste an Biographien der Komponisten un dein ansprechendes Äußeres rundne den Notenband ab und machenihn vielleicht auch zun einem schönen, auf jeden Fall aber praktischen Weihnachtsgeschenk." 

Martin Buschmann, in: Forum Kirchenmusik 6/07

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Andreas Willscher (* 1955) – Orgelwerke, hg. vom Komponisten im Januar
2008, Butz-Verlag, Verl.-Nr. 2104                                                                               

"Die beste Beschreibung dieses höchst illustren Kompendium besteht, ehrlich gesagt, aus einem wörtlichen Zitat des Vorwortes: „Unter meinen Orgelkompositionen finden sich neben atonalen, zwölf- bis hin zu vierteltönigen Werken viele Titel, die stilistisch in einer traditionellen Sprache stehen und die den überlieferten Schatz der Tonalität nicht leugnen, dabei aber versuchen, in diesem vorgesteckten Rahmen Frische im Klang und Ausdruck zu übermitteln. … Trotz des leichten oder höchstens mittleren Schwierigkeitsgrades aller Gelegenheitsstücke dieses Bandes gewinnt man einen Einblick in das sehr breit gefächerte Schaffen des Hamburger Komponisten und Herausgebers Willscher; für konzertante Gelegenheiten etwa Werke wie „Regen“, „Schnee“ und „Eisblumen“ oder „Sonnenuntergang in den Berner Alpen“; für liturgische Zwecke Choralvariationszyklen über „Der Mond ist aufgegangen“, „Veni Creator Spiritus“ und „Geh´ aus, mein Herz, und suche Freud´“. ..."                                                                                                                
Gereon Krahforst, in: Kirchenmusikalische Mitteilungen des Erzbistums Paderborn 2/2008 

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Edvard Grieg (1843 – 1907) – Lyrisches Album für Orgel, bearbeitet und hg. von Friedhelm Loesti im Juli 2007, Butz-Verlag, Verl.-Nr. 2086

"Der Titel „Lyrisches Album für Orgel“ lässt zunächst vermuten, dass Grieg selbst eine Reihe von („Original“-)Orgelstücken komponierte. Dem ist allerdings nicht so, da es sich dieser Veröffentlichung um eine Folge von Transkriptionen von Klavierstücken und Liedern Griegs, die der Bearbeiter und Herausgeber verfasst hat, handelt; somit könnte man die Titulierung des Heftes als irreführend kritisieren. ... Bleibt zu sagen: wenn sich der Interpret mit Grieg, seiner Musik und seiner Biografie gut auskennt, die Originale studiert hat und die vorgelegten Transkriptionen auf geschickte und flexible Weise an einer Orgel einzuregistrieren und darzustellen weiß und wirklich die „typische“ Klang- und Stimmungswelt Griegs auch einmal in Kirchenräumen erleben und hören lassen will, ist er mit dem „Lyrischen Album für Orgel“ – Transkriptionen nach Werken Edvard Griegs (so müsste der Titel heißen) gut beraten."

Gereon Krahforst, in: Kirchenmusikalische Mitteilungen des Erzbistums Paderborn 2/2008                                                                                                                      
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Erwin Horn (* 1940): Romantica. Zehn romantische Charakterstücke für Orgel, hg. vom Komponisten 2007, Butz-Verlag 

"Horn, schon bekannt für seine Transkriptionen aus Bruckner-Orchestersymphonien u.a., legt hiermit eine wirkungsvolle und völlig vom Stil der Hochromantik durchdrungene Sammlung unterschiedlicher Stimmungsbilder dar; „Ein verhaltenes Tempo intensiviert die Wirkung der Stücke“, schreibt er im Vorwort ganz generell und hat den Mut, in unserer Zeit, in der immer wieder darüber diskutiert wird, was ein zeitgenössischer Komponist des 21. Jahrhunderts zu leisten und wo er sich zu orientieren hat, zu seiner großen Neigung in Richtung der Romantik zu stehen, ja, er räumt dem Interpreten sogar – noch mutiger ! – mögliches Abändern der Titel seiner Stücke ein und weist ausdrücklich auch darauf hin, dass tempobezogene und registrier-technische Angaben variabel hand zuhaben sind. ... Mit Titeln wie etwa „Erwartung“, „Melancholia“, „Kleine Rhapsodie“ und „Aufbruch“ folgt er zudem ganz den bekannten „Nomenklaturen“ von Klavier-Charakterstücken Schumanns. Die Serie ist farbig und abwechslungsreich und absolut orgelimmanent komponiert; dem geneigten Interpreten mag es anheim gestellt sein, wofür und wozu er die Stücke verwendet." 

Gereon Krahforst, in: Kirchenmusikalische Mitteilungen des Erzbistums Paderborn 2/2008
 
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Peter Dicke: Arbeitsbuch für junge Organisten

Wir kennen sie alle. Deswegen müssen sie nicht unbedingt namentlich erwähnt werden: sogenannte Orgelschulen! Doch sie sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Das Beste, was man gegen alte Unterrichtswerke tun kann: neue schaffen, auch wenn man bescheiden sagt, dass es keine seien! Peter Dicke scheint damit Erfolg zu haben. Leider wurde im Titel auf den weiblichen Teil der Kundschaft verzichtet, was auch im Untertitel durch den Fauxpas nicht besser wurde: "Liebe junge Organisten und Organistinnen, ..."

"Kirchenorgel lernen - aber wie? Viele Orgelschulen sind überaltert und finden keinen ansprechenden Einstieg für Kinder, Jugendliche oder erwachsene Anfänger. Der Organist und Pädagoge Peter Dicke hat aus der eigenen Praxis ein modernes Lehrwerk entwickelt, das alle wichtigen Themen anspricht: Spieltechnik auf dem Manual, Pedaltechnik, Notenlesen, Liedbegleitung, Improvisation, Grundzüge der Harmonielehre, Musiklehre, Formenlehre und vieles mehr. Dieses Heft ist für den Anfangsunterricht mit Kindern und Jugendlichen gedacht, ist aber keine Orgelschule. Es will den Unterricht etwa zwei bis drei Jahre lang begleiten oder als Ergänzungsmaterial zu einer Schule dienen. Vorausgesetzt werden elementare Kenntnisse im Notenlesen." (stretta.de) 

Einen kleinen Einblick in das Notenwerk gibt es hier. (mpk)

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und andere Anlässe für Tasteninstrument (Keyboard, Klavier, Orgel)
sowie ad lib. für Rhythmusinstrumente, Bläser und Streicher
Strube Verlag, München 2000, VS 3187, 48 S.

„„Überall, wo neue geistliche Lieder oder verwandte Gesänge ihren Platz haben, besteht auch Bedarf an stilistisch geeigneten Instrumentals: ob zur Eröffnung oder zum Schluss, als Zwischenspiel oder Meditation, diese leicht zu spielenden Sätze bereichern in variablen Besetzungen die musikalische Landschaft und sind in ihrer Aussage – auch ohne Worte – so deutlich, dass jeder Zuhörer sich schnell hineinfindet.“ So lautet der Werbetext des Verlags, und tatsächlich: hier hat man eine Sammlung von 16 Instrumentalstücken vorliegen, die auf jeden Fall das Interesse jedes gottesdienstlich ambitionierten Tastenspielers wecken wird. Die Stücke bieten sich immer dann an, wenn Musik gefordert ist, die sich stilistisch an NGL, Jazz, Pop und Gospel orientieren und dabei dem Anspruch des „Geistlichen“ genügen soll. Denn es handelt sich primär um „geistliche Musik“: Reimund Hess hat seinen Klavierstücken jeweils ein Motto beigegeben – Kernsätze der christlichen Zuversicht und des Glaubens. ... (tp)" 

aus: Kirchenmusikalische Informationen des Bistums Osnabrück (März bis September 2008 - Heft 34)

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Dr. J. Butz Musikverlag Nr. 1908

„... Wirft ein „Karneval der Tiere“ die leidige, sich oft aufdrängende Frage der „Liturgizität“ oder Anwendbarkeit in sakralen Räumen auf, so erscheint ein von Kirchenfenstern inspirierter Zyklus, der anhand der sonst oft unbeliebten, kleinen, krabbelnden Lebewesen Schöpfungsfreude wecken und aufzeigen soll, weitaus plausibler, überzeugender, handelt es sich hierbei auch um „originale“ Orgelmusik, um einen Zyklus, der eigens für die Orgel komponiert wurde ! In relativ zeitgemäßer Tonsprache zeichnet Willscher lautmalerisch Hornisse, Raupe, Biene, Glüh-würmchen, Schnarrheuschrecke, Zitronenfalter, Spitzmäuschen, Trauermantel, Sandflöhe, Waldameisen, Mondvogel und Kartoffelkäfer nach. Die Stücke zeigen eine ordentliche Prise Humor, Charme, Witz, aber auch ein großes Herz; sie können von Kindern ab 7 / 8 Jahre absolut nachvollzogen werden, sind nie lang und vom Schwierigkeitsgrad her leicht bis mittelschwer; zugegebenermaßen dann und wann für wenig geübte Blattspieler schwer zu lesen, nicht aber sehr schwer zu spielen. ...“ 

Gereon Krahforst, in: Kirchenmusikalische Mitteilungen des Erzbistums Paderborn 2/2007

______________________________________________________                                                                                                                            Aus der Reihe „Orgelmusik aus England und Amerika“,
Band 16 : Robert Jones (* 1945), Collage. hg. von Johannes Geffert

Dr. J. Butz Musikverlag Nr. 1945

„Robert Jones, pensionierter Schullehrer aus Monmouth (England), trat mehrfach als Organist und Komponist hervor; seine „Collag“ besteht aus 12 Orgelstücken „unterschiedlicher Aussage und Stimmung, die stilistisch einheitlich in einer „romantischen Tradition“ verwurzelt sind“, wie er selbst im Vorwort schreibt. ... Insgesamt ist „Collage“ ein lohnenswertes, vielseitig verwendbares Heft.“ 

Gereon Krahforst, in: Kirchenmusikalische Mitteilungen des Erzbistums Paderborn 2/2007

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Groovy
Jazz Inspirations for Organ 2 für Gottesdienst und Konzert

Hrsg. von Uwe-Karsten Groß. Bärenreiter-Verlag, BA 9203                                                    
"Die traditionellen Kirchenorgeln sind nicht mehr allein für Bach & Co. reserviert, denn längst haben populäre Stilrichtungen auch die Königin der Instrumente erobert und in höchst unterschiedlichen Spielarten ihren Ausdruck gefunden. ... So findet sich im neuen Band zum Beispiel eine „Groovy Meditation” von Matthias Nagel, ein „Organ Groove” von Maria Scharwieß oder „Once in Royal David’s City” von Jan Janca. ..." 


Susanne Kugelmeier:                                                                                  Variationen für Orgel über „Danke für diesen guten Morgen”

Bärenreiter-Verlag, BA 8498 

"„Danke”: schon über 40 Jahre alt und noch immer der Inbegriff des Neuen Geistlichen Liedes. Zwar gibt es unzählige Bearbeitungen und Übersetzungen, doch Variationen für Orgel waren bisher nicht zu finden. Der Saarbrücker Kirchenmusikerin Susanne Kugelmeier war dies aufgefallen. Kurz entschlossen machte sie sich selbst an die Arbeit und komponierte eine Reihe von acht Variationen über den Kirchenhit. Aus freier Improvisation entstanden, orientieren sich die Variationen an einigen beliebten Kompositionen der klassischen Musik und verbinden deren Merkmale originell mit dem „Danke”-Lied. Man findet beispielsweise Anklänge an das berühmte „Air” aus Bachs dritter Orchestersuite, Mozart lässt mit einer „Kleinen Dankmusik” grüßen, Mahler mit einem Adagietto. Den krönenden Abschluss bildet eine Toccata im französisch-symphonischen Stil. Großen Wert legte Susanne Kugelmeier dabei auf Spielfreude, die nie die Grenzen zum Virtuosentum überschreitet. Das Stück ist damit auch für nebenberufliche Kirchenmusiker geeignet. Mit diesen Variationen werden Organisten überall auf dank(e)bare Zuhörer treffen." 

aus: Neue Töne – Kirchenmusik im Bistum Münster I/2007 

    


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

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